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Neue Gesichtspunkte zur Beurteilung von Welkisch und Lorber

Neue Gesichtspunkte zur Beurteilung von Welkisch und Lorber

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Published by Thomas Noack
Beurteilung der Lorberkreise durch einen Welkisch-Freund
Beurteilung der Lorberkreise durch einen Welkisch-Freund

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07/04/2014

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Neue Gesichtspunkte zur Beurteilungvon Welkisch und Lorber
 
Neue Gesichtspunkte zur Beurteilung von Welkisch und Lorber
Vorbemerkung des Herausgebers: Der Verfasser und der Entstehungszeitpunkt des Textes sind mir un-bekannt. Ich fand das Typoskript – das mit einer Schreibmaschine verfasste »Manuskript« – im Archiv des Swedenborg Zentrums Zürich. Der Verfasser beurteilt das Lorberwerk und die Lorberkreise von ei-nem an Carl Welkisch (1888–1984) orientierten Standpunkt. Gleichzeitig gliedert er sich selbst in die Lorberkreise ein, indem er von diesen in der ersten Person Plural spricht (»wir im Lorberkreis«). Von sich selbst sagt der Autor: »So kommt es auch, dass ich als ein Naturwissenschaftler, der ich mich ein ganzes Leben lang gerade mit diesen tiefsten Problemen des zweiten Hauptsatzes (= der Konstruktionsgrundla-gen der Maschinen und damit auch des menschlichen Körpers in seiner Funktionsart) beschäftigt habe, die Tatsachen des Welkisch-Buches ohne Weiteres fasse.« Und: »Und ich bin auch überzeugt, dass, wenn einmal mein Buch herauskommen wird, mit diesen letzten konsequenten Schlüssen, dass es im Bereich der Naturwissenschaftler seine klarsten Bejaher finden wird.« Mir ist es anhand dieser Angaben aller-dings nicht möglich, den Verfasser zu identifizieren. Die Erwähnungen von Armin Schumann, der in Wien tätig war und vom Verfasser auch einfach nur mit seinem Vornamen erwähnt wird, und von Her-mann Zais in Graz, könnten darauf hindeuten, dass der Verfasser in Österreich zu verorten ist. Der Entstehungszeitpunkt des Textes lässt sich etwas genauer eingrenzen. Bei dem darin mehrmals ge-nannten Welkisch-Buch dürfte es sich um »Im Geistfeuer Gottes« handeln, das 1957 erschienen ist. Ande-rerseits schreibt der Verfasser: »Es sollen ab 4.2.1962 weitere Christusse auf der Erde weilen.« Wenn die-se Aussage richtig interpretiert ist, indem man annimmt, dass sie sich auf einen Zeitpunkt in der Zukunft des Verfassers bezieht, dann ist der nachstehende Text zwischen 1957 und 1962 entstanden. Einen wei-teren Anhaltspunkt für die Datierung liefert die Erwähnung der von Karl Otto Schmidt herausgegebenen Zeitschrift »Die weiße Fahne«, die 1970 in der Zeitschrift »Esotera« aufging. Der Text muss demnach vor 1970 entstanden sein, was aber aufgrund der obigen Angabe nicht mehr zu einer engeren Eingrenzung des Entstehungszeitraum beiträgt. Möglicherweise ließe sich der Passus »wie es jetzt in Graz durch Her-mann Zais geschehen ist« für die Datierungsfrage auswerten. Ich weiß jedoch nicht, um welchen Her-mann Zais es sich hierbei handelt und auf welchen Vorfall angespielt wird. Daher kann ich nur sagen: Der nachstehende Text scheint zwischen 1957 und 1962 von einem der Lorberbewegung verbundenen Welkisch-Freund geschrieben zu sein. Seine im Bezug auf die Lorberkreise exzentrische Stellung ermög-licht dem Verfasser eine besondere Form der Kritik. Thomas Noack.
1. Das Wissen wird im Lorberwerk als Weisheitsheldentum verdammt und damit, ohne dass man das merkt, auch Christus = die Weisheit selber verdammt. Das ist ein innerer Widerspruch. Man merkt leider im Lorberkreis bis jetzt nicht, dass Jesus im Lorberwerk selbst sehr drastische Unterschiede macht in der Behandlung der Menschen seiner Umgebung. Wie grob fährt er manchmal seine Jünger an, primitive weltliche Menschen lässt er gar nicht an sich heran. Wie feinsinnig dagegen behandelt er Agricola, Philopold, Josoe, Jarah, Roklus usw. oder den alten Juden in Band 11 mit seiner griechischen Kunstsammlung, die er schätzt. Und von dem Weisheitshelden Philopold sagt er, er habe ihn am tiefs-ten aufgefasst, trotzdem er nur an zwei Tagen kurz bei ihm war. Wie kommt das? Dieser war ein ech-ter Bruder des Herrn = der Weisheit, der mit fliegenden Fahnen zu ihm überging, sobald das erste Eis gebrochen war, wozu andere oft in Jahren kaum kommen, da sie alle noch im blindgläubigen Nachbe-ten verharren und erst ganz, ganz allmählich zu einem selbstständigeren Denken kommen. 2. Denn der eigentliche Sinn des Auftretens Christi ist ja gar nicht, die Menschen an einen blinden Anhängerglauben zu ketten, sondern umgekehrt, sie zu einem freien, selbstschöpferischen Denken, zu einer Lebensvollendung zu erziehen. Christus will keinen Gottesdienst, so wie es die heutigen Kirchen auffassen, sondern eine geistige Entwicklung des Menschen, eine Lebensvollendung. Das Gottes-dienstwesen haben ja erst die Kirchen hereingebracht, als die Führer im zweiten und dritten Jahrhun-dert die geistigen Kräfte verloren infolge von Hereinnahme weltlicher Interessen und dafür nach dem Muster der heidnischen und jüdischen Tempeldienste den Gottesdienst wiedereinführten, den Jesus nie benutzte. Seine ganze Lehre ist doch nur Lebensvollendung = Dienst am Mensch. Gott bedarf des menschlichen Dienstes nicht. Das ist kirchlicher Irrtum. Und ebenso ist es Irrtum, wenn der Lorber-kreis Gottesdienste veranstaltet. Er hat noch nie recht verstanden, warum wir keine Kirche bilden sollen. Weil die ererbten kirchlichen Vorstellungen ja nur menschliche Zusätze sind, die Christus gar nicht lehrte. Christus wollte, dass die Menschen so werden sollten wie er, bei dem die Weisheit aus der Liebe hervorging, dass sie also selbst zur Weisheit = Erkenntnis kommen sollten. Immer wehrt Christus jede Anbetung seiner Person ab. Die Kirche hat sie als bequemen Ersatz für die millionenfach schwerere Nachfolge eingeführt (aus dem Heidentum übernommen). Wer in der Anbetung verharrt, kommt nicht weiter. Auch der Lorberkreis bleibt bis heute fast stets in der Anbetung stecken. Anbe-
 
Neue Gesichtspunkte zur Beurteilung von Welkisch und Lorber 2
tung und Verehrung sind die allererste Stufe für den geistig Haltlosen. Dort sind sie berechtigt. Für den Lorberkreis aber sind sie eine geistige Blamage. Denn hier sollte man tieferes Verständnis erwar-ten. Anbetung = Gedanken und Wortritus ohne Tat, die allein weiterbringt. Ist die Tat aber als einzig mögliches wahres Beten ohne Unterlass erkannt und wird sie zur freudigen Dauerbefolgung, dann hört jedes Lippengebet automatisch auf. 3. Es wird noch lange dauern, bis der anbetende Mensch in seiner Entwicklung weiterkommt. Und der Lorberkreis wird solange im Dornröschenschlaf steckenbleiben, solange es keine wirklich vorge-bildeten Führer und Leiter hat. In unseren Kreisen herrscht eine Art kommunistischer Aufbau, bei dem die Primitivität herrschend ist, aber das Wissen = der Christus = das Höhere verdammt wird. Der wirkliche Kommunismus geht aber viel klüger vor. Er pussiert nicht die Primitiven, sondern hält sie unerbittlich fest im Zaum und gesteht dagegen der Wissenschaft weitgehende Rechte zu. Diese Fest-nagelung des Denkens im Lorberkreis bedingt auch die vielen Besessenheitszustände und sexuellen Verdrängungskomplexe im Lorberkreis, da das Denken infolge dieser Ausschaltung eigenen selbst-schöpferisch freien Denkens dafür von den umsitzenden Geistern der Jenseitssphäre stark mit beein-flusst wird, was bis zur Besessenheit gehen kann. Wer hier das Buch von Dr. Wickland »30 Jahre unter den Toten« liest, erhält ein erschütterndes Bild von den Irrfahrten der Verstorbenen, die im blinden Kirchen- und Anhängerglauben übergehen. Das gilt auch für den Lorberanhänger. 4. Das Buch von Welkisch wird in Lorberkreisen häufig abgelehnt, ohne es überhaupt zu Gesicht be-kommen zu haben, nur aus blindgläubiger Nachbeterei Lorbers, weil im Lorberwerk mit der Ich-Form gesprochen wird und der Anhänger damit annimmt, dass ihn hier Gott persönlich anspricht, dass hier lauter Ewigkeitsworte stehen würden und dass die kleinste Abänderung daran eine Todsünde sei. In diesem Sinne ist der Lorberkreis völlig katholisch erstarrt, besitzt kein freies protestantisches Denken mehr, das gegen eine Unfehlbarkeit zu »protestieren« wagt. Und dazu die Angabe, Seite 365 oben, in Robert Blum 2, wo angegeben wird, dass Lorber seine Bücher durch Engel, also nicht direkt vom Herrn diktiert bekam. Wer die vielen schweren Erlebnisse mit tollsten Widersprüchen bei Vaterworten kennt, wo doch auch angeblich der Herr selbst spricht, der fängt endlich an, hier »protestantisch« = geistig frei zu denken. Wer kein freies Denken mehr wagt, ist geistig bereits gerichtet. Nach klaren Kundgaben und einfach klarer Erkenntnis, dass die einzelnen Werke Lorbers im Stil völlig verschie-den sind, erkennt man auch, dass es immer verschiedene Übermittler waren, die hier diktiert haben und häufig manches Eigene mit hingetragen haben (so z. B. die unflätigen Ausdrücke in Erde und Mond, das von einem kopt. Mönch diktiert wurde aus der jenseitigen Sphäre). Das große Johannes-Evangelium stammt von dem Apostel Johannes selbst, wie es ganz verständlich ist, das Jugendev. von  Jakobus (Bruder Jesu), Blum von diesem selbst zwei Jahre nach dem Übergang in die geistige Welt. Daher wahrscheinlich auch Bischof Martin von diesem selbst. Die anderen bestimmt von dazu gerade gut geeigneten Geistern. Christus selbst hat aber andere Aufgaben als wie als Diktant für einen Schreiber 24 Jahre lang zu fungieren. So muss z. B. die Heilkraft des Sonnenlichts wegen der vielen darin vorkommenden chemischen Ver-wechslungen, von einem mittelalterlichen Mediziner, wahrscheinlich Paracelsus stammen, denn Gott kann man solche chemischen Fehler gar nicht zutrauen. 5. Christus fordert uns auf, die gleichen Wunder zu tun und noch größere als er. Christus wurde von Gott selbst persönlich erzogen. Er war ein echter Sohn Gottes, sein Liebling, der die gleichen Selbst-überwindungen vollzog wie Gott seit Ewigkeiten. Aber auch wir sollen nach EVANG. Bd. 1 (Erlebnis mit Philopold) ebenso Gott vollkommen gleich werden (Vers 11). Da wir aber nicht direkt von Gott erzogen werden, so haben wir es noch schwerer, rein zu bleiben als Jesus. Vollziehen wir trotzdem die Selbstüberwindungen, so vollbringen wir sozusagen noch größere Wunder als Er, der von Gott selbst erzogen worden war. In Welkisch haben wir nun einen zweiten Fall vor uns seit Jesus, der auch von Gott selbst persönlich erzogen wurde. Und dazu mit ebenso großen Leiden wie bei Jesus. Sie sind die-se Kaufpreise für die persönliche Erziehung, wobei trotzdem der Fall Welkisch wieder anders gelagert ist. Für den aber, der nicht zu erkennen vermag, dass Gott in dem Menschen Jesus nur durch Reso-nanz wie beim Radioapparat mitmachte, sein Leben dauernd mit erlebte, wer die Ich-Form bei Jesus im Lorberwerk wörtlich, statt übertragen geistig auffasst, wird das Buch von Welkisch eine Gottesläste-rung sein, den man kreuzigen muss, genauso wie man Jesus gekreuzigt hatte, weil er behauptet hatte, Gottes Sohn zu sein. Es gibt keinen größeren Hass als den der blindgläubig Fanatischen. Sie haben im Mittelalter Millionen von Mitmenschen zur höheren Gottesehre in ihrer kirchlichen Wut zu Tode gefol-

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