Florian Bergmann
KrisenkommunikationKrisenkommunikationKrisenkommunikationKrisenkommunikation – –– – wer, wie, was?wer, wie, was?wer, wie, was?wer, wie, was?
Eine DefinitionEine DefinitionEine DefinitionEine Definition
Krisen können heute jederzeit jede Brancheund jedes Unternehmen treffen. Nicht nur stark exponierte Wirtschaftszweige mitengem Bezug zum täglichen Leben, zur Ernährung, zur Gesundheit stehen unter permanent kritischer Beobachtung. AuchTechnologieunternehmen, Dienstleister undmittelständische Firmen stehen im Licht der Öffentlichkeit einer Kommunikationsgesellschaft, in der immer mehr der Wahlspruch „only bad news are good news“ zählt. Die Skandalisierungs-Tendenz einer selbst in der Krise steckenden Medienwelt, immer professioneller agierende Nichtregierungsorganisationen und dieMöglichkeit für jedermann, in Sekundenschnelle im Internet Meinungen zuverbreiten, verstärken den Kommunikationsdruck. Arbeitsplatzabbau,Streiks, Standortschließungen, Produktrückrufe, Lebensmittelskandale,Kunstfehler, Störfälle, Angriffe von Wettbewerben oder ehemaligenMitarbeitern, Fehlverhalten im Management, … die Liste möglicher Auslöser von Krisen und potenzieller Ursachen für Imageverlust oder wirtschaftlichen Schaden ist lang – wachsende Aufgaben für ein wichtigesTeilgebiet der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: die Krisenkommunikation.Zu ihr zählen neben dem eigentlichen kommunikativenKrisenmanagement auch die Prävention (etwa kontinuierliche PR-Arbeitund Kontaktpflege, Identifizierung von Risikofaktoren und Aufbau einesKrisenstabs) und die „Nachbereitung“ mit dem Ziel, wieder Vertrauenherzustellen. In der Krise selbst dreht sich oft eine Dramaturgiespirale:
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