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Hamburgs schwules Stadtmagazin 
10/09 
Hamburgs schwules Stadtmagazin 
10/09 
 
editorial
Liebe Leser,
Hamburgs Lesbisch Schwule Filmtage feiern Ende des Monats ihren20. Geburtstag. In zwei Jahrzehnten hat sich das Festival zu einem wich-tigen Bestandteil des Hamburger Kulturlebens entwickelt. 15000 Besu-cherinnen und Besucher werden in diesem Jahr wieder erwartet – einErfolg, der für sich spricht und der nur möglich ist, weil das Engagementeines erfahrenen Teams dahinter steht. Dorothée von Diepenbroik, eineder Mitbegründerinnen der Filmtage, drückt es so aus: „Vielleicht ist derCharme des Dilettantischen und Selbstgestrickten einer größeren Professionalisierung gewichen.Was sich auf jeden Fall nicht geändert hat: Die Arbeit wird noch immer ehrenamtlich geleistet.“ DieFilmtage sind kein Kommerzfest, genau das macht ihren Charme aus. Dass sie im Jubiläumsjahrerstmals einen queeren Filmpreis vergeben können, der so hoch dotiert ist wie kein anderer inDeutschland, ist ein tolles Geburtstagsgeschenk.
hinnerk 
gratuliert herzlich und wünscht dem Teamwie den Zuschauerinnen und Zuschauern viele aufregende Kinomomente!Dass im Oktober die Tage wieder deutlich kürzer werden, macht Lust auf Kultur, auch abseits derLeinwände. Gemeinsam mit der Hamburger Volksbühne legt
hinnerk 
schon in der zweiten Spielzeitein Kreuz & Queer-Abo auf: vier Abende Sprechtheater, Oper und Konzert zu einem unschlagbargünstigen Preis (Seite 34)! Nachdem wir im vergangenen Monat bereits das erste Abo in der Reiheder Elbphilharmonie Konzerte präsentiert haben (das immer noch gebucht werden kann), bietet Kreuz& Que(e)r nun das nächste Kulturhighlight dieses Herbstes, bei dem man unbedingt zuschlagensollte.Kaum hat der CSD in diesem Jahr die Erweiterung von Artikel 3 des Grundgesetzes um die sexu-elle Identität gefordert, hat die Hamburgische Bürgerschaft einen entsprechenden Oppositionsan-trag verabschiedet – und das sogar einstimmig. Ein schöner Erfolg für die SPD-Abgeordnete GabiDobusch, die die Initiative auf den Weg gebracht hatte. Nachdem die Bürgerschaft den Bund zumHandeln aufforderte, taten die schwulen Abgeordneten von CDU und GAL plötzlich so, als sei derBeschluss allein auf ihrem Mist gewachsen: „Damit setzt Schwarz-Grün weiter den Koalitionsvertragum“, hieß es, ohne die sozialdemokratischen Urheber auch nur zu erwähnen. Das nennt man dannwohl Arroganz der Macht.Viel Spaß beim Lesen!Stefan MielchenChefredakteur
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20 Jahre queeres Filmschaffen:Hamburgs Lesbisch SchwuleFilmtage feiern Geburtstag.
Titel
Viele Betroffene wissen nichts vonihrer HIV-Infektion. Testwochen undein Aids-Kongress sollen das ändern.
Hamburg
Hamburg rockt auf schwulen Partysabseits des Mainstream: etwa „LondonCalling“ aus Berlin.
Szene
Zwischen Palmen, Homo-Bars undkatholischer Kirche: schwules Lebenauf den Philippinen.
Reise
hinnerk 
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