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Stalingrad in Erzählungen deutscher Wehrmachtssoldaten

Stalingrad in Erzählungen deutscher Wehrmachtssoldaten

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Published by Holy Virgin
Während des Deutsch-Sowjetischen Krieges war Stalingrad eines der Ziele der Offensive „Fall Blau“ und wurde von über 230.000 Soldaten der deutschen 6. Armee im Spätsommer 1942 an drei Seiten eingekesselt (→ Schlacht von Stalingrad). Die verteidigenden Truppen der Roten Armee konnten nur durch Schiffe ihren Nachschub vom unbesetzten Ostufer der Wolga erhalten. Taktisches Ziel der Wehrmacht war es, durch die Einnahme der Stadt den Schiffsverkehr auf der Wolga zu unterbinden, über die u. a. Hilfslieferungen der Alliierten vom Persischen Korridor und das Kaspische Meer nach Nord- und Zentralrussland transportiert wurden. Der Wehrmacht gelang aufgrund des heftigen Widerstands der Roten Armee die vollständige Eroberung der Stadt nicht. Stattdessen wurden die deutschen Truppen im November 1942 durch eine sowjetische Gegenoffensive eingekesselt (→ Operation Uranus). Ein deutscher Entsatzversuch mit dem „Unternehmen Wintergewitter" scheiterte. Anfang Februar 1943 stellten die Reste der 6. Armee unter Generalfeldmarschall Paulus die Kampfhandlungen ein und ca. 108.000 deutsche und verbündete Soldaten (Rumänen und Kroaten) gingen in Gefangenschaft. Während der Kämpfe wurde die Stadt nahezu vollständig zerstört. Mit dem Wiederaufbau wurde unmittelbar nach der Befreiung im Februar 1943 begonnen.

In der Stadt befanden sich die drei sowjetischen Kriegsgefangenenlager 108, 361 und 362 für Kriegsgefangene des Zweiten Weltkriegs, dazu das Kriegsgefangenenhospital 5771.[5] Das Lager 362 bestand bis 1954.
Während des Deutsch-Sowjetischen Krieges war Stalingrad eines der Ziele der Offensive „Fall Blau“ und wurde von über 230.000 Soldaten der deutschen 6. Armee im Spätsommer 1942 an drei Seiten eingekesselt (→ Schlacht von Stalingrad). Die verteidigenden Truppen der Roten Armee konnten nur durch Schiffe ihren Nachschub vom unbesetzten Ostufer der Wolga erhalten. Taktisches Ziel der Wehrmacht war es, durch die Einnahme der Stadt den Schiffsverkehr auf der Wolga zu unterbinden, über die u. a. Hilfslieferungen der Alliierten vom Persischen Korridor und das Kaspische Meer nach Nord- und Zentralrussland transportiert wurden. Der Wehrmacht gelang aufgrund des heftigen Widerstands der Roten Armee die vollständige Eroberung der Stadt nicht. Stattdessen wurden die deutschen Truppen im November 1942 durch eine sowjetische Gegenoffensive eingekesselt (→ Operation Uranus). Ein deutscher Entsatzversuch mit dem „Unternehmen Wintergewitter" scheiterte. Anfang Februar 1943 stellten die Reste der 6. Armee unter Generalfeldmarschall Paulus die Kampfhandlungen ein und ca. 108.000 deutsche und verbündete Soldaten (Rumänen und Kroaten) gingen in Gefangenschaft. Während der Kämpfe wurde die Stadt nahezu vollständig zerstört. Mit dem Wiederaufbau wurde unmittelbar nach der Befreiung im Februar 1943 begonnen.

In der Stadt befanden sich die drei sowjetischen Kriegsgefangenenlager 108, 361 und 362 für Kriegsgefangene des Zweiten Weltkriegs, dazu das Kriegsgefangenenhospital 5771.[5] Das Lager 362 bestand bis 1954.

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06/02/2014

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FWH HISTORY 
Ein überlebender österreichischer Stalingradkämpfer sagte einmal zweideutig und treffend:
 
"Wenn es ums Sterben geht, möchte ich in Stalingrad sein. Dort hat man darin Erfahrung." 
 
 DEM DIE STUNDE SCHLÄGT 
 
Am
16. November 1942
 geht im Hauptquartier des AOK 6 ein Funkspruch des Führers und Obersten Befehlshabers der Wehrmacht aus Berchtesgarden ein. Darin teilt Hitler dem 52-jährigen General Friedrich Paulus, der seit dem 5. Januar 1942 als Nachfolger von Generalfeldmarschall von Reichenau die deutsche 6. Armee kommandiert, unmissverständlich mit, was von ihm erwartet wurde:
 
"Die Schwierigkeiten des Kampfes um Stalingrad und die gesunkenen Gefechtsstärken sind mir bekannt. Die Schwierigkeiten für den Russen sind jetzt aber bei dem Eisgang auf der Wolga noch größer. Wenn wir diese Zeitspanne ausnutzen, sparen wir uns später viel Blut. Ich erwarte deshalb, daß die Führung nochmals mit aller

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