1918
Besetzung Südtirols von Italien
Beginn der faschistischen Italianisie-rungsmaßnahmen (
)
Einmarsch der deutschen Wehrmacht(Wiedereinführung der deutschen Schule)
1945
Südtirol wird wieder zu Italien geschlagenund die faschistische Unterdrückung setzt sichnoch härter fort
1961
Feuernacht (Anschläge auf italienischeEinrichtungen - Befreiungskampf für die Selbst-bestimmung)
1972
Abschluss des Autonomiestatutes
1992
Streitbeilegungserklärung zwischenÖsterreich und Italien
2009
Stetige Angriffe auf die Autonomie
Die Südtirol-Autonomie wird zwar immer wiederals weltweites Musterbeispiel erwähnt.
Südtirol
. Denn im internatio-nalen Vergleich werden Autonomien nur dann alssolche bezeichnet, wenn auch die Finanzen selbstverwaltet werden dürfen.
Die Zukunft Südtirols kann deshalb nur mit der Los-sagung von Italien nachhaltig gesichert werden.
WIE “FREI“ IST SÜDTIROL ÜBERHAUPT?
Das faschistische
in Bozen isteine Beleidigung für alle Tiroler. Noch heute stehtdarauf wörtlich übersetzt: “Von hier aus bildeten wirdie Übrigen (gemeint sind wir Tiroler) durch Spra-che, Gesetze und Künste.Dem nicht genug: Das Finanzamt trägt ein
noch eine Reihe weiterer faschistischer Relikte mitähnlicher tirolfeindlicher Aussagekraft.Überall in Europa wurden Denkmäler, die totalitäreSysteme verherrlichen, niedergerissen oder zumin-dest dessen Symbole entfernt. In Südtirol drehendie Uhren anders! Die faschistischen Denkmälerwerden von Italien renoviert, davor sogar Feiernabgehalten und Kränze niedergelegt. Und das nurzur Demütigung von uns Tirolern. Aber heutzutageist anscheinend ja jeder der sich gegen diesen Mis-
Die angestammten deutschen und ladinischenOrtsnamen wurden 1923 abgeschafft und mit ita-lienisch klingenden, erfundenen Namen ersetzt.Die eigentlichen deutschen und ladinischen Orts-namen werden auch heute von Rom nur geduldetFaschisten feiern vor dem Siegesdenkmal in Bozen undsingen dabei vergnügt: Chi non salta Tirolese,Tirolese bastardo, Tirolese bastardo....
Ranghohe italienische Politiker vor dem “Siegesdenkmal“
Vieles läuft nördlich des Brenners bei weitem bes-ser als in Südtirol. Dennoch ist auch in Nordtirolvieles nicht perfekt, aber im Gegensatz zu Südtirolsteht der nördliche Landesteil besser da.Die üppigen Förderungen in Südtirol können dieungemein höheren Steuern und schlechteren Rah-menbedingungen niemals ausgleichen.
derzeitigen Situation bei Italien und möchte daranauch nichts ändern. Wer allerdings Mut zur Weiter-entwicklung und Veränderung hat, sieht im italieni-schen Staat schon lange keine Perspektive mehr.Die logische Konsequenz ist die Forderung derSelbstbestimmung für Südtirol.Südtirol hat ein Recht darauf, dass die Missstän-de, die durch die erzwungene Zugehörigkeit zumitalienischen Staat entstehen, verbessert werden.Die Selbstbestimmung ist die Einzige nachhaltigeLösung!Die Löhne sind in Südtirol niedriger, die Immobili-enpreise und Lebenshaltungskosten teurer und dieSteuern bei weitem höher. Jeder der auch nur einwenig Hausverstand hat, sieht deutlich, dass es
-ter geht als den Tiroler Brüdern nördlich des Bren-ners. Alle gegenteiligen Behauptungen entstam-men von wahren Ewiggestrigen, die den Mut zurVeränderung nicht aufbringen und deshalb sogarunbegründeten Neid schüren um die Sympathienfür Südtirol zu schmälern.Der italienische Außenminister Franco Frattinierklärte unlängst im Bezug auf Südtirol wörtlich:
„Was wir nicht akzeptieren können, ist die Selbstbestimmung. Das verstößt gegen die Staatseinheit und gegen die Verfassung.Wer das anstrebt, begeht ein schweres Verbrechen.“
Die Selbstbestimmung der Völker ist ein Men-schenrecht und kein Verbrechen!
Ende August diesen Jahres wurde dem Ge-birgszug Dolomiten bei einem Staatsakt der Titel
Als Südtirols Landeshauptmann Durnwaldernach einer ersten Ansprache in italienischerSprache auch einige Grußworte auf Deutsch undLadinisch überbringen wollte, wurde der Südtiro-ler Landeshauptmann von den italienischen Zu-
Der italienische Unesco-Delegierte Giovanni
-sierte, dass Durnwalder auf Deutsch gesprochenhat. Deshalb verglich er Durnwalder sogar mit
Leider sind solche Entgleisungen von italienischerSeite an der Tagesordnung. Auch der politischeStil der italienischen Parteien wird mit dieserGangart gegen Südtirol geführt.
Leider hegen einige Nordtiroler nicht gerade Sym-pathien für die Südtiroler. Präpotente, pöbelnde,hochnäsige Südtiroler Studenten, die in ScharenInnsbruck bevölkern und zwischendurch mal auf“italienisch“ umschalten, repräsentieren nicht dieSüdtiroler Bevölkerung! Vor allem in den Gebietenmit geringen Italieneranteil sind die Südtiroler eben-so authentisch und sympathische Tiroler wie imnördlichen Landesteil.und sind nicht amtlich. Rechtlich gelten also nur dierein italienischen Namen. Versuche die deutschenOrtsnamen wieder rechtlich einzuführen, sind auf-grund italienischer Kompromisslosigkeit bislanggescheitert.
Erst im August 2009 hatte die italienische Demo-kratische Linke den Südtiroler Alpenverein verklagt,da dieser auf Wanderschildern Flurnamen, Höfena-men und dergleichen zumeist nur mit den realendeutschen Namen beschilderte. Dieses Beispielzeigt wie fanatisch und nationalistisch geprägtselbst die italienischen linken Kräfte Südtirols sind.Von den politisch starken postfaschistischen Extre-misten ganz zu schweigen.Es ist eine Form von unterschwelliger Italianisie-rungspolitik wenn uns die erfundenen italienischenOrtsnamen aufgezwungen werden oder postfa-schistische italienische Parteien gemischte Schulenfordern.
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