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REVOLUTION
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icampus
Studierende in der Gewerkschaft
   H  e  r  a  u  s  g  e  g  e   b  e  n  v  o  n   d  e  r  v  e  r .   d   i   C  a  m  p  u  s  -   G  r  u  p  p  e   U  n   i   D  u   i  s   b  u  r  g  -   E  s  s  e  n
www.verdi-campus.de
Nr. 1, WS 2009/10
             ©              d          e      -              R          o          s          s               i  .          c          o          m
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AußerparlamentarischenWiderstand organisieren
Der parlamentarischenOpposition nicht trauen!
Bewegte Bilder
Videoaktivismus in dergewerkschaftlichen Arbeit
Elterlicher Unterhalt
Fluch oder Segen?
Twitter
Wenn Gewerkschafter zwitschern
Kommentar
Horst Schlämmer, Titanicund das Wahlrecht
 W i r  g r a t u l i e r e n  S c h w a r z - G e l b  z u m  W a h l s i e g !  U n s e r  l e t z t e s  H e m d  g e h ö r t  E u c h !
S. 2
S. 3S. 4S. 5S. 6S. 7
Chancenlosigkeit der Bachelorabsolventen in NRW 
Wenn nichts mehr hilft:
 
Wenn nichts mehr hilft:
Dies ist der Titel eines Threads in derStudiVZ – Gruppe
MASTER FÜR ALLE– PETITION!!!
In der Gruppe geht esdarum Studenten und StudiVZ-Nutzerzu animieren, sich an einer Petition zubeteiligen, die vom 14.06.2009 bis zum7.08.2009 au der Petitionsseite desBundestags zum Mitzeichnen bereitstand. Der Text der Petition lautete:
 „Der Deutsche Bundestag möge beschließen,dass jeder Bachelorabsolvent einen Mas-terstudienplatz erhält, unabhängig vonNote, Herkunt und sozialem Stand.“ 
Bachelor meist nichtberufsqualifizerend
Die Begründung war:
 „Mit der jetzigenRegel, bei der es so organisiert ist, dassnicht alle einen Masterplatz erhalten,steigt der Konkurrenzkamp unter denStudenten. Es geht nur noch darum, guteNoten zu erzielen, um einen Masterstu-dienplatz zu erhalten. Die Möglichkeit,Interessen auch innerhalb des Studiums zu vertieen, bleibt aus. Der Bachelor ist meist nicht berusqualifzierend, sodassdie übrig gebliebenen Studenten kaumetwas mit dem Abschluss erreichen kön-nen. Zunehmend wird die Qualität sinkendurch das angestrebte Ziel, dass die Stu-denten möglichst schnell das Studiumbeendet haben müssen. Dies alles ist nicht tragbar, wenn ein Studium interessant sein und au den Beru vorbereiten soll!“ 
Bei Ablau der Frist wurden 42740Mitzeichner verzeichnet. Das sindzwar keine 50000, aber im Vergleichzu anderen Onlinepetitionen trotz-dem sehr viele. Viele andere Petitionenschaen noch nicht einmal die Tausen-dermarke. Es wird also deutlich, wasauch der Bildungsstreik gezeigt hat:Die Studenten sind mit ihrer Ausbil-dung nicht zurieden und die Politikermüssen handeln, um die akademischeBildung wieder attraktiv zu machen.Ein weiterer Thread heißt
 „Der Mas-ter ür alle macht den Bachelor wertlos“ 
.Doch ist das wirklich so?
 
Ist der Bach-elor nicht jetzt auch schon wertlos?Eine Umrage hat ergeben, dass Per-sonalches, wenn sie die Wahl haben,lieber Diplomer oder andere Absol-venten einstellen. In BWL haben nur8% der Pesonaler eine Chance ür Bach-elorabsolventen gesehen
und daswar die höchste Prozentzahl!
In denNaturwissenschaten haben Bachelor-absolventen nur eine 1%ige Chance.Man muss einräumen, dass es auchviele Personalches gibt, die keine Prä-erenzen haben, aber wenn man diesezu je 1/3 au die Abschlüsse verteilt,kommt man bei den Naturwissen-schaten beispielsweise auch nur au 11%.Es ist also mittlerweile kein Geheimnismehr, dass ein Bachelor kein qualizier-ter akademischer Abschluss ist. Natürlichbleibt noch die Möglichkeit, einen Mas-ter zu machen. Doch ist das wirklich soeinach? Natürlich nicht, denn es gibtnicht ür alle Bachelorabsolventen einenMasterstudienplatz. Zumindest nichtin Nordrhein-Westalen. Bayern oderBaden-Württemberg haben beispiels-weise viele verügbare Masterstudien-plätze, aber einige Studiengänge nochnicht au den Bachelor umgestellt. Wiebei so vielem des Bologna-Prozesses,hapert es mal wieder an der Umsetzung.Doch auch wenn genug Masterstudien-plätze vorhanden wären, bedeutet dasnicht, dass alle Bachelor einen bekom-men würden. Bei vielen Studiengängenmuss ein bestimmter Numerus Clau-sus erreicht werden oder Motivations-schreiben und Lebensläue eingereichtwerden. Außerdem kann man auchnicht mit jedem Bachelor jeden Masterstudieren. In der Regel ist es so, dass üreinen Master eine bestimmte Anzahlvon Credits in einem bestimmten Be-reich erlangt werden müssen. Verlangtzum Beispiel die Uni Köln, dass man 30Credits im Bereich Statistik haben muss,aber der Bachelor in Duisburg siehtnur 20 vor, dann kann man sich in Kölnschon mal nicht bewerben. Es gibt alsogenerell nicht so viele Master, die manmachen kann, die wirklich au das Bach-elorstudium aubauen. Dabei wurden dieBachelorstudiengänge zur Vereinheit-lichung und Internationalisierung einge-ührt. Doch wenn sie noch nicht mal imgleichen Bundesland vereinheitlichtsind, wie lange wird es dann noch dau-ern bis dies international verwirklicht ist?Zusammenassend ist also zu sagen,dass Bachelor nicht eingestellt werden,aber viele auch keine Chance au einweiterörderndes Studium haben. Esbesteht kein Anreiz mehr überhauptstudieren zu gehen und daür auch noch500 Euro pro Semester zu investieren.
Kaum Bachelorim öffentlichen Dienst
Besonders deutlich wird dies am Beispieldes öentlichen Dienstes. Viele Bache-lor können nicht eingestellt werden, dasie nicht im Tarivertrag eingruppiertwerden können. Dort gibt es den Bache-lor schon seit acht Jahren, doch erst jetztwerden über neue Tarie verhandelt –und das auch nur au Länderebene. Doches ist immerhin ein Anang und bis Weih-nachten soll es zu einer Einigung zwisch-en ver.di und der Tarigemeinschat derLänder kommen. Doch dies ist wahr-scheinlich das, was man als Tropen au dem heißen Stein bezeichnet, denn esist unumstritten, dass viele Arbeitgebermit den neuen Studiengängen nichts an-angen können und eine angemesseneVergütung der Absolventen gar nichtbestimmen können. Teilweise wird derBachelor wie ein Diplom eingestut, in an-deren Bereichen wiederum als Abschlusseiner FH. Auch hier wurde das Ziel derVereinheitlichung olglich weit verehlt.(Judith Zoike)
Absolventen au dem Abstellgleis?Foto: uni-due.de
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Chancenlosigkeit derBachelorabsolventen in NRW 
 
BewegteBilder
Tradionelle Formen gewerkschali
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cher Mitgliedergewinnung und -Ak-vierung lassen sich aus heuger Sichtdurchweg als „analog“ bezeichnen. Diegenutzten Medien beschränken sichgemeinhin auf Flyer und Informaons
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broschüren. Obwohl vielfach bewährt,stellen diese „alten Medien“ in Zeitenglobaler Vernetzung omals einen re
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gelrechten Anachronismus dar. Dieserwird vor allem dann besonders deutlich,wenn es um die Gewinnung und Ak-vierung einer jüngeren Zielgruppegeht.
Ein Clip sagtmehr als 1000Flyer
Im Gegensatz zu „analogen“ Me
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dien bietet der Einsatz digitaler audiovi
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sueller Medien zwei entscheidende Vor
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teile: Emoonalisierung und alternaveBerichterstaung. Ein geschriebenerund illustrierter Text vermag es zwei-felsohne, Ereignisse zu dokumeneren.Doch er vermag es nicht, das „HumanInterest“ in einem derart hohen Maßzu befriedigen, wie es audiovisuelle Me
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dien tagtäglich tun. Das Kino macht esvor: Wir weinen, wenn Bambis Muersrbt, wir lachen über Al Bundy. Richgeingesetzt ist eine geschickte Bild- undTonkomposion ein idealer Carrier derKomponente Emoon.Für die Mitgliedergewinnung und -Ak-vierung im Rahmen gewerkschalicherArbeit ist dies von größtem Nutzen.Ebenso von größtem Nutzen ist dieMöglichkeit einer alternaven Be-richterstaung. Dank fortschreitenderTechnisierung und hochverfügbarerbreitbandiger Internetan
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schlüsse ist es auch mitkleinem Budget jedermannmöglich, selbst erstelltemulmediale Inhalte einembreiten Publikum zugänglichzu machen. Die beliebtestePlaorm dafür ist weltbekannt undkostenlos:
YouTube
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Bildungsangebotenutzen
Ver.di und DGB veranstalten regelmäßigSeminare zum Thema Videoakvismus.Im Rahmen von Wochenendworkshopswerden den Teilnehmern die Grundla
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gen von Dreh und Videoschni in Theo-rie und Praxis vermielt. Interesse?
Ver.di Campus informiert gerne.
(Cornelius Brandt)
Videoakvismus in dergewerkschalichen Arbeit
Bildungsstreik 2009 - ver.di Campus
bewarbdie Demonstrationen in Essen und Düsseldorfvia YouTube:
youtube.com/user/VerdiCampus
Foto: Cornelius Brandt
Für studierbare Studiengänge!
ver.di Campus-Sudoku
  Jogging für den Kopf:
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