3Nummer 4 - August 2003
verhindert und an Mjr. Franz Landi wurde am selben Tag die Silberne Verdienstmedaille in Kronmetz verliehen.Mit der Goldenen Verdienstmedaille wurden ausgezeichnet: LKdt.Mjr. Otto Sarnthein, Mjr. Fritz Gastl, Mjr. Bertl Jordan, Hptm. FriedlPirchmoser. (Hptm. Jenewein von Kolsassberg war wegen eines Todes-falles verhindert).Mit dem „Ehrenkranz des Bundes der Tiroler Schützenkompanien“wurden ausgezeichnet: Der ehemalige Landeskapellmeister FlorianPedarnig, der Protokollchef des Landes Tirol, Herbert Gassler und der Chefredakteur der „Tiroler Tageszeitung“ Claus Reitan.Schlusspunkt des Treffens war die Meldung der EhrenkompanieElbigenalp vor der Hofburg mit General-de-Charge. Auch Alt-LHptm. Wendelin Weingartner war dazu gekommen. Sodann marschierten dieSchützen unter den Klängen der Musikkapellen von Saggen/Innsbruckund Thaur zuerst durch die Innsbrucker Altstadt, dann zum Gefalle-nengedenken mit Kranzniederlegung zum Erzherzog-Eugen-Denkmalam Rennweg und von dort zur Defilierung zurück zur Hofburg.
10. Alpenregionsschießen am17. Mai 2003 in Innsbruck/Hötting
INNSBRUCK - Das 10. Alpenregionsschießen fand am alten, 1932erbauten, traditionsreichen Höttinger Schießstand, der mit 8 Ständefür Liegend- und Stehendbewerbe eingerichtet ist, statt. Geschossenwurde mit dem Kleinkalibergewehr auf die Original-150m-Scheibe, dieEntfernung betrug 134m und jeder Schuss wurde mittels Kelle aufge-zeigt. Geschossen wurde eine 10er Serie stehend und eine 15er Serieliegend. Ermittelt wurden die besten 10 aus jeder Serie sowie diebesten 5 aus der Kombination. Von jeder Region wurden die besten 25Schützen zum Schießen gemeldet (100 Schützen), wobei die 20 bestenErgebnisse zur Ermittlung der Sieger herangezogen wurden. Die Teil-nehmer aus Tirol, Südtirol, Bayern und Welschtirol, unter denen aucheinige Marketenderinnen waren, lieferten sich bis zum letzten Schusseinen spannenden Wettkampf. Das Schießen verlief harmonisch undreibungslos. Der Dank ergeht an die Schützengesellschaft Hötting mitihrem OSM Wilfried Primus für die exakte elektronische Auswertung,die es uns ermöglichte, schon um 17.00 Uhr die Siegerehrung in Anwesenheit von LKdt. Mjr. Dr. Otto Sarnthein und seinem Stv., Mjr.Stephan Zangerl, abzuhalten.1. Rang erging an die Bayrischen Gebirgsschützen mit 3.693 Ringen2. Rang: Bund der Tiroler Schützenkompanien mit 3.575 Ringen3. Rang: Südtiroler Schützenbund mit 3.325 Ringen4. Rang: Welschtiroler Schützenbund mit 3.038 RingenUnd es gibt viele, die in ihrer religiösen Sehnsucht aufgefangenwerden möchten und auch solche, die eine Wertvermittlung erwarten,die eine säkulare Welt und eine gleichgemachte und gleichgeschalteteGesellschaft nicht vermitteln können.Bleiben wir in ihm - halten wir uns an seine Gebote und seine Bot-schaft. Im Grundsatz der Treue zu Gott verpflichtet uns ja unser Schüt-zenversprechen dazu.Nach der Festmesse im Dom trafen die Schützen im Stadtsaal zur Bundesversammlung ein, um Bilanz zu ziehen.LKdt. Mjr. Otto Sarnthein konnte eine Reihe von hohen und höchs-ten Gästen begrüßen, unter ihnen LHptm. DDr. Herwig van Staa, Alt-LHptm. Dr. Alois Partl, Mil.-Kdt. Günter Schranz, Sicherheitsdir. Dr.Hans Ebenbichler, LEKdt. HR Dr. Walter Zebisch, LKdt. des SSB PaulBacher, LHptm. des BGSK Karl Steininger, Mjr. Trentini vom WSB undELt. Prof. Franz-Heinz Hye.In seinem Tätigkeitsbericht ging Mjr. Sarnthein auf Wesentliches im vergangenen Vereinsjahr ein: Das Alpenregionstreffen in Prutz war 2002 ein herausragendes Ereignis. 20.000,– Euro spendeten die Schüt-zen im Rahmen der Hochwasserhilfe der Lebenshilfe Oberndorf.Die Ausstellung „Einst Feinde, heute Freunde“, die im heurigen Jahr in verschiedenen Tiroler Gemeinden zu sehen ist und bei der Bevölke-rung sehr gut ankommt, beleuchtet die Geschichte von Tirol und Bay-ern.Der Obm. des Dachverbandes, Hermann Huber, zugleich Viertel-Kdt. von Osttirol, betonte in seinen Ausführungen: „In den letztenzwei Jahren ist innerhalb der Bünde manches besser gelungen. Vonder Konfrontation ging man zum Dialog über“. Er schnitt in seinen Worten den geplanten und umstrittenen Bau der Alemagna bzw. desCavallino-Tunnels an. Außerdem beklagte er sich über den Platz rundum das Andreas-Hofer-Denkmal in Wien, der nur so vor Hundekotstrotze.In seinen Grußworten bedankte sich der LHptm. Dr. van Staa beiMsgr. Haselwanner für die feierliche Messe und die in der Predigt ver-mittelten Grundsätze und Gedanken.Für den LHptm. war die Bundesversammlung ein beeindruckendesErlebnis. Er meinte, das Land Tirol braucht beides, die Tradition unddie Moderne. Die soziale Integrationskraft in den Reihen der Schützenist äußerst stark. Es ist alles vertreten, vom Univ.-Prof. bis zum Arbei-ter. Er erinnerte auch an das gute Verhältnis der Schützen zur Kirche,auch zum Erzbischof von Trient.Nach den Grußworten der LKdten der anderen Bünde erfolgten dieEhrungen. Mit der Bronzenen Verdienstmedaille wurden ausgezeich-net: der Bundesfähnrich der Bayern, Anton Linsinger, Olt. Josef Seppiaus Südtirol und Olt. Giuseppe Furlani aus Welschtirol.Die Silberne Verdienstmedaille wurde verliehen an den Schießrefe-rent vom SSB, Mjr. Hubert Straudi. Der Bundesschriftführer der Bayerischen Gebirgsschützenkompanien, Hptm. Hans Baur, war
LHptm. DDr. Herwig van Staa im anerkennenden Gespräch mit Schützen der Ehrenkompanie Elbigenalp vor der Hofburg.Der diesjährige Alpenregionsmeister Martin Kargruber (m.) mit LKdt. Mjr.Sarnthein (l.) und Mjr. Wotschitzky (r.) ist Fhr. der Schützenkompanie Taisten.
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