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Orttmann, Anja - Feng Shui, eine Einführung

Orttmann, Anja - Feng Shui, eine Einführung

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09/21/2010

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Feng Shui - eine Einführung
 
von Anja Orttmann-Heuser 
 
Feng Shui kommt aus China und stellt ein Regelwerk zur optimalen Ausnutzung der Umgebungsenergienfür persönlichen Erfolg und Wohlbefinden dar.
 
Feng Shui ist die jahrtausend alte Lehre vom Leben in Harmonie mit der Natur und der Energie dUmgebung. In der Praxis führt dies zu einer Kunst der optimalen Platzierung nicht nur vonGebäuden, sondern auch allen Räumen und Gegenständen innerhalb der Gebäude.er Feng Shui kommt aus China und bedeutet übersetzt "Wind" und "Wasser". "Wind" und "Wasser"stehen für die Kräfte der Natur, deren Einfluss auf den Menschen im Feng Shui untersucht wird.Ziel von Feng Shui ist es, Wohlbefinden und Erfolg des Menschen zu steigern.Und dies ist das Erstaunliche an dieser Lehre: Man nutzt die natürlichen Gegebenheiten einer Umgebung oder eines Hauses, um das Leben des darin lebenden Menschen zu fördern. Diese Tatsache allein genügt, umAnhänger und Gegner zu polarisieren. Die einen verbannen Feng Shui in die Eso-Unsinn-Ecke, die anderenschieben alle Verantwortlichkeit für ihre Probleme auf ein falsch platziertes Bett oder eine fehlende Ecke imGrundriss. Und dann gibt es natürlich noch ein breites Mittelfeld, das neugierig und gleichzeitig auch etwasungläubig die ein oder andere viel gepriesene Feng Shui Maßnahme ausprobiert.Geht man mit der Literatur, die derzeit auf dem deutschen Markt erhältlich ist, so scheint die Anwendung vonFeng Shui ganz einfach zu sein. Man liest von Reichtumsecken, die mit Brunnen oder Geldmünzen (chinesischemit roter Kordel, bitte schön) den ramponierten Geldbeutel füllen können. Oder man platziert zwei Enten in diePartnerschaftsecke und hofft so auf Frieden und Harmonie in der Ehe.Diese wohlmeinenden Ratschläge simplifizieren ein ziemlich kompliziertes System von Regeln undGesetzmäßigkeiten und helfen in den meisten Fällen der Accessoire-Industrie und weniger den Menschen, diesie anwenden. Der Grund liegt darin, dass Symbole verwendet werden, die eher auf der geistigen Ebene arbeiten- Feng Shui jedoch auf der "materiellen Ebene" der Erde arbeitet und die Energien der Himmelsrichtungen,Berge, Straßen, Gebäudeformationen et cetera nutzt.Auf Partnerschaftsproblemen bezogen ist es zum Beispiel viel wichtiger, dass das Bett in ihrer und/oder seiner persönlichen Nien Yen Ausrichtung (die Richtung für Harmonie - wird später näher erklärt) steht und vor allem der Herd optimal platziert ist. Denn diese Faktoren wirken über die Erde, während Symbole (beispielsweise zweiDelfine oder zwei Rosen) über die geistige/psychologische Ebene wirksam werden. Dies kann ebensogut helfen,ist aber im klassischen Sinn kein Feng Shui.Klassisches Feng Shui bedient sich NUR der Energien der Erde (im Sinne von Natur). Bei meOme werden Sie inZukunft erfahren, welche klassischen Methoden Sie anwenden können und welche Methoden eher auf der psychologischen Ebene arbeiten.
 
Frühjahrsputz mit Feng Shui
 
von Marianne Ratthay
 
Wer kennt es nicht: das Gerümpel in der Wohnung, besonders am Ende des Winters. Es nimmt nicht nur Platz weg, sondern es beeinträchtigt auch unser Leben. Lesen Sie hier, wie man es los wird.
 
Haben Sie jetzt auch manchmal das Gefühl , dass es in Ihrem Leben zu langsam vorangeht, als ob etwas insStocken geraten sei? Schauen Sie sich mal in Ihrem zu Hause um, ob sich da nicht in Winkeln und Ecken, imKeller, Speicher oder Garage, Kisten und Kasten voll von Gerümpel angesammelt haben. Oder quellen IhreSchränke über mit Kleidern und anderen Dingen, die Sie aufheben unter dem Motto: "das könnte manirgendwann noch mal gebrauchen" - aber kommt dieses
irgendwann
jemals? Manches liegt oder hängt dort sicher schon seit etlichen Jahren, es sei denn Sie sind umgezogen in letzter Zeit. Das ist für viele der Zeitpunkt, umauszumisten.
Gerümpel und Feng Shui
Warum immer auf einen Umzug oder das nächste Hochwasser warten? Nutzen Sie die Gelegenheit, jetzt Ballastabzuwerfen und mit dem Frühjahrsputz Überflüssiges loszuwerden.Im Feng Shui gilt als einer der obersten Grundsätze: Aufräumen und sich von Dingen befreien, die man nichtmehr braucht und mag. Wussten Sie, dass man anhand des Haus- oder Wohnungsplans erkennen kann, welcheLebensbereiche Sie sich mit dem Gerümpel verstopfen?
Beispiele
Laufen die Dinge nicht so recht in Ihrem Leben oder ist Ihre Karriere ins Stocken geraten? Dann prüfen Sie, obSie auch den Eingangsbereich in Ihrem Heim frei halten. Sehen Sie zu, dass sich alle Türen vollständig öffnenlassen und sich nicht etwa Staubsauger, Besen und anderes dahinter verbergen und den Eingang verengen.Wenn Sie den Korb mit der schmutzigen Wäsche im Schlafzimmer in der hinteren rechten Ecke stehen haben,könnte das manchen Ehestreit erklären.In vielen Häusern sind es vor allem die Speicher und die Keller, die voll sind von über Generationenangesammeltem Gerümpel. Wenn man allerdings weiß, dass im Feng Shui das Dach eines Hauses den Geistsymbolisiert und der Keller das Unterbewusstsein, dann ist es wohl erklärlich, dass manch einem bei soviel altemMüll die Ideen ausgehen können. Oder alte Muster der Vergangenheit lassen einen nicht los.
Loslassen und Vertrauen
Der Frühling steht vor der Tür. Krempeln Sie also die Ärmel auf und fangen Sie an. Das Zauberwort heißtLoslassen - was manchmal wirklich schwer fallen kann. Das Chaos zu Hause kann sogar krankhafte Formenannehmen, die so genannte Messie-Krankheit (von englisch mess=Unordnung, Chaos). Also blockieren Sie nichtden Fluss der Energie, des Chi, in Ihrem Heim und lassen Sie Überflussiges los.Wenn Sie jetzt aber zu bedenken geben, dass man nie wissen kann, wann man etwas wirklich wieder brauchtund dass Sie schon einmal etwas weggegeben haben, und es dann später doch noch brauchten, dann antworteich Ihnen folgendes aus eigener Erfahrung. Wenn man sich gründlich von etwas befreit, wie etwa von Kleidern,die zu klein oder unmodern geworden sind, und uns im Kleiderschrank gähnende Leere begegnet (
oh Gott, ichhabe nichts zum Anziehen
) - da versichere ich Ihnen, es gibt ein universales Gesetz, dass in ein Vakuum immer was Neues hereinkommt. Über kurz oder lang ist der Schrank wieder voll.Es heißt, wer alles aufhebt, weil er es irgendwann einmal brauchen könnte, hat kein Vertrauen in das Leben, dasseinem alles zur rechten Zeit und am Rechten Ort zur Verfügung gestellt wird. Entrümpeln befreit auf allen Ebenenund alle Lebensbereiche. Machen Sie ein Fest daraus - man muss ja nicht alles wegwerfen; man kann Dingeverschenken, verkaufen und auch gegen Erwünschstes tauschen.
 
Wie geht man am besten vor?
Machen Sie sich einen Plan von der Wohnung, legen Sie das Bagua der acht Lebensbereiche darüber (lesen Siehier , wie das geht) und stellen Sie fest, in welchem Lebensbereich am dringendsten entrümpelt und gereinigtwerden muss.Wenn Sie glauben, dass Sie Hilfe benötigen, laden Sie sich Freunde ein und machen wie oben erwähnt ein Festdaraus. Bei den indianischen Ureinwohnern Amerikas gibt es eine Sitte, die sich ins Amerikanische übertragen
give away-
Fest nennt. Alles, was man nicht mehr benötigt, wird an einem sonnigen Tag vor das Haus geräumtund die Nachbarn und Freunde kommen und nehmen sich mit, was sie benötigen, und das Ganze ist mit vielSpaß und Hallo begleitet. Diese Tradition mag auch den
yard sale
inspiriert haben, eine Art Nachbarschafts-Flohmarkt, der häufig auch zu wohltätigen Zwecken umfunktioniert wird (siehe Foto rechts).Machen Sie sich auch einen Spaß daraus, Musik und Gesang kann dabei sehr hilfreich sein. Schließlich befreienSie ja wesentliche Teile Ihres Lebens.
Buchtipp zum Thema:
Warum wirkt Feng Shui?
 
von Anja Orttmann-Heuser 
 
Die Wirkungsweise von Feng Shui zu verstehen, ist nicht einfach. Wichtig ist dabei, sich auf dasasiatische Weltbild einzulassen.
 
Wir tun uns schwer, die Wirkung von Feng Shui nachzuvollziehen. Wie soll dasauch funktionieren - dass der Raum auf 
mich
, auf 
meine
Leistung oder sogar auf mein "Schicksal" einwirken kann? Das klingt für manchen von uns soungeheuerlich, dass man das gesamte Feng Shui gleich in den hintersten Winkelzu "ähnlich dubiosen Konzepten" packt. Aber im Ernst, wie kann sich der Interessierte Feng Shui nähern?Die Lehre wurzelt im chinesischen Taoismus, einer Grundphilosophie, die ineiner Aussage unserem westlichen Realitätsverständnis schon diametralentgegensteht:
Alles ist Chi
(Energie)! Unsere tägliche Erfahrung lehrt unsscheinbar etwas ganz anderes. Scheinbar sind alle Dinge verschieden
 
voneinander. Scheinbar bin ich als Subjekt auch getrennt von jedem anderenSubjekt sowie von jedem Objekt und schließlich auch von dem Raum, der michumgibt. Wenn ich aber anders bin und wenn ich getrennt bin, wie soll ich vonirgendetwas beeinflusst werden, was außerhalb meiner Macht liegt? So denktder REALIST dieser Welt.Der Taoist empfindet die Wirklichkeit anders. Für ihn ist alles im Fluss. Alle Dinge und Menschen sind letztendlichaus einer "energetischen Ursuppe" (genannt WU CHI) entstanden. Die Energie ist immer noch in allen Dingenund überall spürbar - dadurch ist man "vernetzt" mit allem, was um eine herum existiert. Das Subjekt ist nicht vomObjekt getrennt. In den höheren Meditationstechniken versucht man eben diese illusorische Trennung mit dempersönlichen Bewusstsein aufzuheben, um sich eins mit der universellen Energie zu fühlen.Von dieser philosophisch-theoretischen Basis ausgehend ist es nur logisch, dass sich alle Dinge und Menschengegenseitig beeinflussen können.Zurück zum Feng Shui: Um uns herum fließt nach dieser Vorstellung Energie und auch alle Dinge sind nur einevon vielen Manifestationen der einen Grundenergie. Man stelle sich nun den Energiefluss einer Landschaft alsfließendes Wasser bildlich vor. Je nach dem ob ich große oder kleine, scharfe oder runde Steine in den Flusslauf werfe, erzeuge ich unterschiedliche Wirbel und Strömungen. An verschieden Stellen würde folglichunterschiedlich viel Wasser in ein Haus mit Eingang zur Fließrichtung fließen. Beim Feng Shui betrachtet manunter anderem die umgebenden Landschaft eines Gebäudes, um festzustellen, wie viel der Umgebungsenergie inwelcher Qualität in ein Haus gelangt.Bei unserem obigen Beispiel können wir uns leicht vorstellen, dass ein reißender Strom durch ein Hausunerwünscht ist. Ebenso wie ein dünnes, tropfendes Rinnsal. Ein sanft windender Fluss wäre optimal.

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