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Übung der Gegenwärtigkeit Gottes

Übung der Gegenwärtigkeit Gottes

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Published by André Rademacher
Innere Wandlung und Leben davor. ‒ Zufriedenheit in Gottes
Gegenwart. ‒ Der Glaube ist unsere Pflicht. ‒ Entsagung ist die
Frucht der Wachsamkeit.
Ich traf Bruder Lorenz das erste Mal am 3. April 1666. Er erzählte
mir, dass Gott ihm einen herausragenden Gefallen getan hatte, als Er
nämlich seine innere Wandlung im Alter von 18 bewirkte.
Dies geschah, als er einmal im Winter einen Baum ohne alle Blätter
betrachtete und beobachtete, wie nach einiger Zeit alle diese neu und
frisch wiederkamen, und danach die Früchte und die Blüten, und wie
er daraufhin eine so große Schau der göttlichen Allmacht und Vorsehung
Gottes erlangte, dass diese seine Seele niemals wieder verließ.
Diese Schau erlöste ihn vollkommen aus dieser Welt und entzündete
in ihm eine solche Liebe für Gott, dass er danach nicht mehr genau
sagen konnte, ob sie in den vierzig Jahren, die er seitdem verbracht
hatte, noch gewachsen sei oder nicht.
Er erzählte, Dienstbote des Schatzmeisters M. Fieubert gewesen zu
sein, und dass er ein großer Tolpatsch war, der alles immer nur
zerbrochen habe.
Er habe den Wunsch nach einem monastischen Leben gehabt in
dem Glauben, dass man ihn dort seine Ungeschicktheit und die Fehler,
die er machen würde, fühlen lassen würde und er auf diese Weise
sein Leben mit den Freuden darin Gott opfern könne, aber dass Gott
ihn enttäuscht habe, denn er habe in seinem neuen Lebensstand
immer nur Zufriedenheit erfahren.
Innere Wandlung und Leben davor. ‒ Zufriedenheit in Gottes
Gegenwart. ‒ Der Glaube ist unsere Pflicht. ‒ Entsagung ist die
Frucht der Wachsamkeit.
Ich traf Bruder Lorenz das erste Mal am 3. April 1666. Er erzählte
mir, dass Gott ihm einen herausragenden Gefallen getan hatte, als Er
nämlich seine innere Wandlung im Alter von 18 bewirkte.
Dies geschah, als er einmal im Winter einen Baum ohne alle Blätter
betrachtete und beobachtete, wie nach einiger Zeit alle diese neu und
frisch wiederkamen, und danach die Früchte und die Blüten, und wie
er daraufhin eine so große Schau der göttlichen Allmacht und Vorsehung
Gottes erlangte, dass diese seine Seele niemals wieder verließ.
Diese Schau erlöste ihn vollkommen aus dieser Welt und entzündete
in ihm eine solche Liebe für Gott, dass er danach nicht mehr genau
sagen konnte, ob sie in den vierzig Jahren, die er seitdem verbracht
hatte, noch gewachsen sei oder nicht.
Er erzählte, Dienstbote des Schatzmeisters M. Fieubert gewesen zu
sein, und dass er ein großer Tolpatsch war, der alles immer nur
zerbrochen habe.
Er habe den Wunsch nach einem monastischen Leben gehabt in
dem Glauben, dass man ihn dort seine Ungeschicktheit und die Fehler,
die er machen würde, fühlen lassen würde und er auf diese Weise
sein Leben mit den Freuden darin Gott opfern könne, aber dass Gott
ihn enttäuscht habe, denn er habe in seinem neuen Lebensstand
immer nur Zufriedenheit erfahren.

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Published by: André Rademacher on Oct 16, 2009
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Bruder Lorenz(Nicholas Herman von Lothringen)
Die Übungder Gegenwärtigkeit Gottes
Regeln für ein Heiliges Leben 
 
 Übersetzung von ©Clemens Vargas Ramos des Buches „The Practiceof the Presence of God: The Best Rule of Holy Life by BrotherLawrence“. Der Text ist an verschiedenen Stellen frei im Internet verfügbar, so etwa bei Gutenberg.org:http://www.gutenberg.org/etext/13871Fertiggestellt in Bremen, September 2009Zuletzt bearbeitet am 02.10.09 
 
 
Titelblatt ...................................................................................................... 5
 
Vorwort ........................................................................................................ 7
 
Gespräche .................................................................................................. 11
 
Erstes Gespräch.................................................................................................. 11
 
Zweites Gespräch .............................................................................................. 13
 
Drittes Gespräch ................................................................................................ 17
 
Viertes Gespräch ................................................................................................ 19
 
Briefe .......................................................................................................... 23
 
Erster Brief........................................................................................................... 23
 
Zweiter Brief ....................................................................................................... 25
 
Dritter Brief ......................................................................................................... 29
 
Vierter Brief ......................................................................................................... 30
 
Fünfter Brief ........................................................................................................ 33
 
Sechster Brief ...................................................................................................... 35
 
Siebter Brief ......................................................................................................... 37
 
 Achter Brief .......................................................................................................... 38
 
Neunter Brief....................................................................................................... 39
 
Zehnter Brief ....................................................................................................... 41
 
Elfter Brief ............................................................................................................ 42
 
Zwölfter Brief ...................................................................................................... 44
 
Dreizehnter Brief ............................................................................................... 45
 
Vierzehnter Brief ............................................................................................... 46
 
Fünfzehnter Brief .............................................................................................. 47
 

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