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Predigten Des Herrn - Gottfried Mayerhofer

Predigten Des Herrn - Gottfried Mayerhofer

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PREDIGTEN DES HERRN
Durch das Innere Wort erhalten und niedergeschrieben von
Gottfried Mayerhofer
(1871)Umsonst habt ihr's empfangen, umsonst gebt es auch....
1
 
Vorrede
Empfangen vom Herrn durch Gottfried Mayerhofer in Triest,22. November 1871
[00,01] Schon seit vielen Jahren wird in den Kirchen an jedemSonntag ein Evangelium aus der Geschichte Meines Erdenwandelsden Besuchern vorgelesen und, je nach dem geistigen Standpunktdes Predigers, den Zuhörern erklärt.[00,02] Die Zeit naht heran, da in dem ganzen christlichen Kultuseine Reform vorgenommen und vielleicht das meiste, von den bisherausgeübten Gebräuchen und Zeremonien ausgemerzt wird, daß beiden Zusammenkünften einer christlichen Gemeinde nur die Predigtoder die Erkrung Meines euch hinterlassenen Evangeliumsübrigbleibt. Ich will daher durch Meinen Schreiber allen jetzigen undkünftigen echten Nachfolgern und Verehrern Meines Worts eine Reihevon Bibeltexten aus dem Neuen Testament näher erklären, wie sieeigentlich im innersten Sinn verstanden werden sollen – wie sie aberbis jetzt noch von niemand ausgelegt und erklärt wurden –, damitnicht falsche und irrige Auslegung zu Abgötterei und Anbetung vonDingen führt, die höchstens verehrt, aber nicht angebetet werdensollten.[00,03] Diese Reihe von Stellen aus den Evangelien, welche euchMeine Worte wieder ins Gedächtnis rufen, sollen so dargelegt werden, wie sie für euren Erdenwandel zutreffen, und sollen euch nebenbeizeigen, wie diese Worte – vor beinahe zweitausend Jahren gesprochen – in Erfüllung gehen; denn schon dort sagte Ich: „Die Welt und alles, was darauf steht, wird vergehen, doch Meine Worte werden ewiglichbleiben!“Amen.
2
 
1.Predigt – Am 1. Advent. Die Zeichen der Zukunft.
[01] Luk.21,25-26: Und es werden Zeichen geschehen an Sonne, Mond und Sternen; und auf Erden wird den Leuten bange sein, und sie werden zagen, und das Meer und die Wasserwogen werden brausen,und die Menschen werden verschmachten vor Furcht und vor Warten der Dinge, die auf Erden kommen sollen; denn auch der Himmel Kräfte werden sich bewegen.(23 November 1871) 
[01,01] Dieses ist der erste Evangelientext, mit welchem gewöhnlichdas Kirchenjahr seinen Anfang nimmt. Er wird alle Jahre denGläubigen in der Kirche vorgelesen, alle Jahre erklärt – so oder so –, wie es dem Prediger gerade zu seinem Zweck paßt. Wenn auchmancher von Zeichen und Wundern spricht, so wissen doch wenigevon ihnen, worin diese Zeichen bestehen und auf welche Art sie diekünftige Zeit verkünden werden. Die meisten Prediger nehmen ihreErklärungen r den Text aus dem politischen Staatenleben und wollen so Geistiges durch Weltliches erläutern. Das ist ein ebensoeitler Versuch, als wollte man die geistige Welt durch die materielleerklären, während das Umgekehrte geschehen sollte, sind doch die weltlichen Ereignisse eine Folge von geistigen Umwälzungen.[01,02] Seht, Meine Kinder, als Ich in jener Zeit von den Zeichensprach und den Juden die Zerstörung ihres Tempels voraussagte,glaubten wenige von ihnen Meiner Aussage, weil sie Mich nichtkannten. Jetzt, da Ich euch das nämliche zurufe, gibt es ebenso vieleZweifler und Ungläubige, die die Zeichen von woandersher erwarten,als von wo sie wirklich kommen werden.[01,03] In jener Zeit sagte Ich den Untergang des Tempels von Jerusalem und das Aufhören des jüdischen Stammes alsselbständiges Volk voraus. Ich sagte ihnen voraus, daß die Art undWeise, wie sie ihre Religionsgesetze beachten, gerade dasEntgegengesetzte von dem sei, was Moses und die Propheten ihnengeben wollten, und daß dieser Art der Anschauung und werktätigenAusübung ein Ende gemacht werden müßte, eben durch dieeigentliche Auslegung, wegen der Ich gekommen bin und auch MeinLeben für diese Lehre gelassen habe.[01,04] Sie wollten sich nicht von dem ngst als Glauben oderReligion Angewöhnten trennen. Für sie galt der Tempel zu Jerusalem
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