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Buchennarben Zum Buchstabieren

Buchennarben Zum Buchstabieren

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Published by jwr47
In meinen Augen gibt es keinen Baum, der sich so vom Leben zeichnen lässt wie die Buche, welche jede Macke, jeden Kratzer oder Strich registriert und hervorragend und detailgetreu dokumentiert.

Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass die Germanen ihre Runen bereits auf mit Wachs bestrichenen Buchenholz geschrieben haben.
Die Rinde einer lebendigen Buche ist jedoch ausgezeichnet geeignet zum Eingravieren der Runen. War die erste Buchversion etwa eine lebendige Buche, die im Buchenwald gestanden ist?
Vergleiche dazu Tacitus Germania 10, in dem der Römer berichtet dass die Germanen ihre Runen in den Zweigen eines fruchttragenden Baumes “frugifera arbor” eingeritzt haben.

Haben sie diese Zeichen nicht nur in den willkürlich zusammengewürfelten Zweigen sondern etwa auch direkt als Narben in den Baumstamm eingeritzt?
Dann wäre der Buchstabe das Würfelstäbchen und die Buche selbst ein erstes Buch aus lebendigem Buchenholz, in dem die Buchzeichen eindeutig in der richtigen Reihenfolge als Wort dokumentiert wurden.
In meinen Augen gibt es keinen Baum, der sich so vom Leben zeichnen lässt wie die Buche, welche jede Macke, jeden Kratzer oder Strich registriert und hervorragend und detailgetreu dokumentiert.

Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass die Germanen ihre Runen bereits auf mit Wachs bestrichenen Buchenholz geschrieben haben.
Die Rinde einer lebendigen Buche ist jedoch ausgezeichnet geeignet zum Eingravieren der Runen. War die erste Buchversion etwa eine lebendige Buche, die im Buchenwald gestanden ist?
Vergleiche dazu Tacitus Germania 10, in dem der Römer berichtet dass die Germanen ihre Runen in den Zweigen eines fruchttragenden Baumes “frugifera arbor” eingeritzt haben.

Haben sie diese Zeichen nicht nur in den willkürlich zusammengewürfelten Zweigen sondern etwa auch direkt als Narben in den Baumstamm eingeritzt?
Dann wäre der Buchstabe das Würfelstäbchen und die Buche selbst ein erstes Buch aus lebendigem Buchenholz, in dem die Buchzeichen eindeutig in der richtigen Reihenfolge als Wort dokumentiert wurden.

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Published by: jwr47 on Apr 10, 2014
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04/11/2014

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Buchennarben
zum Buchstabieren
 jwr47In meinen Augen gibt es keinen Baum, der sich so vom Leben zeichnen lässt wie die Buche, welche  jede Macke, jeden ratzer oder !trich registriert und hervorragend und detailgetreu dokumentiert"#ie Bezeichnung Buchstabe suggeriert dass die Buche das ideale Medium bildet zum $eiterreichen einer %berlie&erung" #as $ort entstand wahrscheinlich aus den germanischen, zum Los bestimmten 'unenstäbchen (
*bōks
)" #ie *erbindung zwischen +Buche und +Buchstabe wird aus sachlichen -r.nden angezwei&elt, denn der Ausdruck +Buchstabe sei &.r die im Buch verwendeten lateinischen !chri&tzeichen verwendet worden, nicht aber &.r die germanischen 'unenzeichen, die im Altnordischen beis/ielsweise +sta&r und +r0nasta&r hie1en"
2
2
 
 Abb. 1: Das all-sehende Auge einer Buche
 
#as Auge mag uns ins Auge sehen wie das Allsehende Auge mit einer schwarzen 5u/ille" #as 6u&all will, dass 5u/ille und Iris genau den richtigen m&ang angenommen haben und dieses Auge sich au& e8akt der korrekten 9rwachsenenh:he (au& 2,7 Meter) be&indet um einen Menschen ins Auge zu sehen"""
 Abb. 2: Begegnung auf Augenhöhe (Größeald! Backnang"
 
9twas weiter in diesem Buchenwald begegne ich einen liegenden Baum, dessen runzelige ;aut eine  <arbe au&&.llt" 9s ist die #okumentation des Alterns" #as allerdings nur &.r den $anderer, der diesen 5rozess auch so wahrnimmt" 
 Abb. #: $ine %arbe an einer gef&llten Buche

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