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Vom Intranet zum Wissensmanagement

Vom Intranet zum Wissensmanagement

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12/03/2010

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Content Automation und Intranets
 
Vom Intranet zum WissensmanagementInhalt
2 Prolog......................................................................................................................................................... ........23 Organizational IQ........................................................................................................................ .......................24 Strategie.................................................................................................................................................... .........35 Methode......................................................................................................................................... ....................36 IT Technologie...................................................................................................................................... ..............47 Infos zum Autor .......................................................................................................................... .......................58 Business Info................................................................................................................................................. .....5
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Prolog
Mit der Implementation von Intranets wird heute zumeist das Ziel verfolgt, das für den Unternehmenserfolg erforderlicheWissen organisationsweit bereitzustellen und nutzbar zu machen. In den allerseltensten Fällen jedoch werden die konkretrealisierten Systeme diesem Anspruch gerecht. Speisepläne, Imageinformationen, allgemeine Unternehmensnews ... inoptisch ansprechender CI-konformer Darstellung, Systeme mit fehlender Anwendungsintegration oder Möglichkeit der elektronischen Zusammenarbeit sind in keiner Weise dazu geeignet, wissensbasierte Prozesse zu optimieren.Auf Basis einer adäquaten Wissensmanagement und Content Automation Strategie jedoch, mit speziellen Methodenumgesetzt und unterlegt mit moderner Technik lassen sich entsprechende Lösungen mit heute verfügbaren Methodenrealisieren und erfolgreich anwenden. Intranets können zum "single point of information access" und zur Drehscheibe desWissenstransfers werden.
1
3Organizational IQ
Der Organizational IQ ist eine Kenngrösse dafür, wie effizient ein Unternehmen mit externen und internen Informationenumgehen kann, um erfolgreich im Markt zu agieren. Unternehmen mit einem hohen IQ sind grundsätzlich schneller,profitabler, performanter als Unternehmen mit geringem IQ.Der Organizational IQ wird von einer Reihe von Kriterien beeinflusst, von welchen hier der für ein erfolgreichesWissensmanagement besonders wichtige Aspekt der Entstehung, systematischen Aufbereitung, Verteilung undVerfügbarmachung von Information eingehender betrachet werden soll.IQ-relevanten Dimensionen für das Wissen einer Organisation müssen individuell erarbeitet werden. Beispiele wären etwa:
Wettbewerber Kunden Projekte Produkte Prozesse
Wird der Wettbewerb beobachtet und fliessen Erkenntnisse in Strategien, Produkte, Prozesse ein ? Sind alle Informationenüber Kunden an allen betroffenen Stellen im Untermehmen (Vertrieb, Projekte, Entwicklung ...) bekannt ? Nutzt einUnternehmen die in Projekten gesammelten Erfahrungen über Problemlösungen ? Kennen die Mitarbeiter einer Firmaderen Produkte und Eigenschaften ausreichend ? Werden Informationen in der Unternehmenshierarchie horizontal undvertikal so verfügbar gemacht, dass fundierte Entscheidungen dezentral getroffen werden können ?Bei genauerer Analyse wird man erkennen, dass viele Intranets in Bezug auf diese Fragen keine Antworten bieten. Grundhierfür sind zumeist technologieorientierte Ansätze, Fokussierung auf Optik, fehlende Managementunterstützung oder unzureichende Einbindung von Anwendern. Die professionelle Implementation von Wissensmanagementsystemen setztvoraus:1.Genaue Analyse der zu lösenden konkreten Probleme (Metainformationen, Prozesse, Ist-Sollzustände,Schwachstellen)2.Unterstützung des Managements - sowie Einbindung von "Opinion Leaders"3.Kombination zwischen offenem Umgang mit Informationen und sicheren Systemen4.Standardisierte und automatisierte Prozesse "rund um Wahrnehmung, Erstellung, Entwicklung, Verteilung undNutzung" von Wissen.
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Vgl. hierzu auch Kuppinger/Woywode, Vom Intranet zum Knowledge Management, Stuttgart 2000
 
5.Integration des Systems in die bestehende IT Infrastruktur und mit den vorhandenen Applikationen.6.Transforamtion von Dokumenten in normalisierte Daten
Strategie
Ziele
Management Committment
Methode zur Standardisierung und Automation
Realisierung
Für eine erfolgreiche Realisierung von intranet-basierten Wissensmanagement Systemen ist also eine Kombination vonStrategie, Methodik und Technolgoie erforderlich.
4Strategie
In dieser Phase müssen die Probleme im Umfeld "Wissen" analysiert und mögliche Lösungen erarbeitet werden.Insbesondere sind von Bedeutung:1.Beschreibung des Prozesses und der Abläufe bei den beteiligten Mitarbeitern2.Analyse der Daten und Dokumente3.Beschreibung der benötigten Metainformationen4.Beschreibung der erforderlichen Funktionen/Applikationen5.Beschreibung des IT Infrastruktu6.Skizzierung des Sollzustandes7.Ableitung der Ziele und Verabschiedung des Konzeptes
5Methode
Die Umsetzung einer Wissensmanagement Stratgie erfordert ein geeignetes methodisches Vorgehen. Als Beispiel kann hier die Content Automation Methode angeführt werden.
Content Automation hat zum Ziel, den gesamten "document-related" Prozess von der Entstehung von Information,zur weiteren Bearbeitung und Freigabe, über deren Aufbereitung und Verteilung bis hin zur Nutzung im Web oder durch andere Applikationen und Medien weitgehend zu standardisieren und automatisieren.
Wichtigste Elemente dieser Methode sind:1.Anstatt Konzentration auf Technik - Fokus auf Anwender und deren Prozesse2.Objektorientierte Analyse der benötigten Informationen und Dokumente3.Konzipierung einer Nomenklatur, anhand welcher Daten/Dokumente im Hinblick auf die Nutzung in Wissensprozesseneinheitlich indiziert werden können4.Klare Trennung der Systemteile in "Produktion" (Erstellen von Information) und Nutzung (Anwenden von Information).5.Abschirmung der Anwender von der Technologie6.Vollständige Integration mit bestehenden IT Systemen7.Transforamtion von Dokumenten in Daten

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