Trend & Issue Management - Prof. Franz LieblZollverein school of management & design
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1. Hintergrund und Motivation
Diverse internetbasierte virtuelle Kollaborationssoftwareprogramme haben in Kombinationmit sozialen Kontaktplattformen à la Open BC dazu geführt, dass immer mehr Menschen dieMöglichkeit entdecken, sich im virtuellen Raum für spezifische Aufgabenstellungen zuinterdisziplinär arbeitenden Projektteams zusammenzuschliessen. Theoretisch wäre esheute schon mithilfe einiger weniger Klicks möglich, ein eigenes virtuelles, projektbasiertesDreamteam aus Menschen zusammenzustellen, die sich alle vorher noch nie begegnet sind.Diese doch als revolutionär einzustufende Entwicklung hat den Autor dazu motiviert darübernachzudenken, an welchen physischen Orten sich diese virtuellen Projektteams in Zukunfttreffen werden und ob dies überhaupt noch notwendig sein sollte.Der Autor geht davon aus, dass trotz aller technologischen Kommunikationsmöglichkeitenauch in Zukunft das Bedürfnis bestehen wird, gemeinsam mit dem Projektteam an realenOrten einem kreativen Lösungs-Findungsprozess nachzugehen – nicht zuletzt, um dasVertrauen zwischen den Partnern zu stärken.
Abb. 1:
Internetbasierte Hilfsmittel zur Kollaboration und Netzwerkbildung
(Quelle: Eigene Darstellung)
Das Projekt coLabor
Im Rahmen seines Masterthesis Projekts wird der Autor gemeinsam mit Frau Anni Roolf dasPraxisprojekt „coLabor – Zukunft der Arbeit“ bearbeiten. Ziel dieses Projekts ist dieEntwicklung eines innovativen Systemdesigns für Selbständige.Im Rahmen dieses Projekts verfolgt der Autor das Ziel, Lösungen zu entwickeln, die dazuführen, dass aus der Möglichkeit, mit anderen Netzwerkern zu kooperieren, Realität wird.
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