VorwortGedanken
Eines vorweg: ich mag BWL nicht besonders. Eigentlich mag ich sie gar nicht. Die Ma-terie ist für mich wenig greifbar und zudem sehr schwammig. Viele vermeintlichschlaue Leute schreiben viel zu dem Thema, ohne dass ein spürbarer Erkenntnisge- winn festzustellen ist.Deren Talent besteht offenbar darin, noch soviele inhaltsleere Worte niederzuschrei-ben, dass das folgende Diagramm auf die nächste Seite rutscht. Bei mir treten in sol-chen Situationen unvollständig gefüllte Seiten auf, weil ich den Platz nicht mit erwäh-nensunwerten Leerformeln füllen möchte. Allein die zahllosen – entweder redundanten oder widersprüchlichen – Begriffsbe-stimmungen geben mir genug Anlass, der BWL den wissenschaftlichen Charakter ab-zusprechen. Wer sich dieses Werk durchliest mag sich bei den Themen Flussdia-gramm (Rn182), Ursache-Wirkungs-Diagramm (Rn219) oder Beschaffung (Rn308)
vielleicht an meine Worte erinnern.Ich musste mich trotzdem durch das Thema BWL kämpfen und habe daher angefan-gen, die Grundlagen zu dem Thema zusammenzuschreiben. Was anfangs als Hilfefür mich selbst gedacht war, entwickelte sich zu einem Werk, das vielleicht auch an-deren helfen kann.Da ich BWL nicht ernsthaft als Wissenschaft zu begreifen vermag, erübrigt sich einescherzhafte Betrachtung eigentlich. BWL ist eine Parodie ihrer selbst. Einen kleinenSeitenhieb habe ich mir im Stichwortverzeichnis aber dennoch erlaubt.
Daher stelle ich es Interessierten frei zur Verfügung. Ich bin der Auffassung, dass Wissen, Bildung und Neugier nichts kosten dürfen. Ich bin ein Freund offener Netz- werke. Zudem glaube ich nicht, dass jemand für Bücher über BWL Geld verlangendürfte, unabhängig davon, ob überhaupt jemand dafür zahlen will.Ein großer Dank geht an meine Frau, die oft auf mich verzichten musste, weil ich andiesem Werk schrieb. Bedanken sollte ich mich auch bei Basti und Jochen für Kritik, Anregungen und Vorschläge.Dynamische und lebendige Projekte wollen leben. Bitte gebt mir Feedback unter
oder unter
. Willich, Februar 2008.
®
Der übliche Hinweis sollte natürlich nicht fehlen: Es sind stets Personen männlichen und weiblichen Geschlechts gleichermaßen gemeint; aus Gründen der Vereinfachung undder Lesbarkeit wird im Folgenden meist nur die männliche Form verwendet.
Wir ertrinken in Information,aber hungern nach Wissen.
John Naisbitt
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