Software Integration, Leopold Schmallegger
Von:
Software Integration, Leopold Schmallegger [public@irina-online.com]
Gesendet:
Donnerstag, 25. Juli 2002 20:32
An:
'kerstin.hoelzl@elkschrems.co.at'; 'maria.koppensteiner@elkschrems.co.at'
Betreff:
Kundennr. 106831/Schmallegger
Verlauf:
Empfänger Gelesen
'kerstin.hoelzl@elkschrems.co.at''maria.koppensteiner@elkschrems.co.at'Gelesen: 26.07.2002 07:36
Seite 1von 2 Nachricht26.07.2002
Werte Damen und Herren,
ich nehme bezug auf o.a. Projekt und möchte Ihnen mitteilen, wie folgt:
Am Montag, dem 25.07., wollten wir mit dem Kellerbau beginnen, auf welchem schlußendlich die Villa rauf sollte, die ich in Ihrem Hause bestellt habe.
Jedoch wurden wir relativ rasch davon überzeugt, daß es nicht möglich ist, auf diesem Grundstück zu bauen,nachdem wir die Entdeckung machten mußten, daß nach ca. 1 m eine Deponie zum Vorschein kam, derenAusmaß unabsehbar ist und höchstwahrscheinlich mehrere Grundstücke betrifft.Ich nehme an, daß Sie das bereits auch aus den Medien heraus verfolgen konnten, da sich verschiedeneZeitungen, der ORF und Ö3 bereits dafür interessierten und berichteten.Ich werde Ihnen dennoch in der Anlage einige Berichte zukommen lassen, da Sie sich wahrscheinlich jetzt imUrlaub befinden und daher möglicherweise diese Informationen nicht haben.Mittlerweile hat sich das Ganze zu einem landesweiten Skandal ausgeweitet, da es sich wahrscheinlich umeine illegale Problemstoffdeponie handelt.
Der Grund meines Schreibens ist der, daß ich zur Zeit weder die Möglichkeit, noch die Motivation habe auf diesem Grundstück weiter zu bauen und ich zumindest in dieser Sache auch mit Ihrem Unternehmen imEinvernehmen nach anderen Lösungsmöglichkeiten suchen muß, da dieses Bauvorhaben in dieser Formnicht mehr durchgeführt werden kann.
Schlimmstenfalls müßten wir davon ausgehen, daß der Auftrag storniert werden müßte, da es mir zur Zeitunmöglich ist, auf diesem Grundstück zu bauen und sich hier ein wahrscheinlich längerer Rechtsstreitzwischen Gemeinde, Vorbesitzer und mir anbahnt.
Die etwas mildere Variante ist diese, daß sobald ein Ersatzgrundstück gefunden ist, auf diesem diesesBauvorhaben durchgeführt werden könnte. Das würde aber eine empfindliche zeitliche Verschiebung nachsich ziehen, da zuerst einmal die rechtliche Lage geklärt werden muß, ein Ersatzgrundstück gefunden undgekauft werden muß, etc. etc.
Da aber bereits seit letzter Woche von der finanzierenden Bank eine Bankgarantie bei Ihnen im Hause ist,müßte ich Sie bitten, diese Bankgarantie entweder an mich, bzw. der finanzierenden Bank zurückzusendenund auf dieses Recht zumindest zwischenzeitlich zu verzichten, da in Verbindung mit dieser Bankgarantie vonmeiner Seite her sehr viel Kapital gebunden ist.
Ich bitte Sie, diese Dinge zu besprechen und mir Ihre wohlwollende Antwort zukommen zu lassen.
Ich bitte Sie nochmals zu bedenken, daß es sich hier bereits um eine extrem belastende Situation für michhandelt, da sich das zunehmend als Umweltskandal propagiert, und ich bitte Sie als Auftragnehmer vonRechten abzusehen, die Sie grundsätzlich lt. Vertragsgestaltung haben.
Leave a Comment