Niemand wollte mehr etwas von den alten Lehmgruben und denalten Deponien wissen, und die Gemeinde vermeinte, sichimmer korrekt im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungenverhalten zu haben, sodass es einzig und alleine an HerrnLeopold Schmallegger und seiner Familie läge, den Schaden,der Ihnen durch diese Industrieabfälle entstanden ist,auszugleichen.Die Volksanwaltschaft, an welche sich Herr Schmalleggergewandt hat, forderte Herrn Schmallegger auf, seineSchadenersatzansprüche gegenüber der MarktgemeindeUnterpremstätten geltend zu machen, da nach Ansicht derVolksanwaltschaft diese das gegenständliche Grundstück ohnenähere Überprüfung als Bauland ausgewiesen habe und auchim Bauverfahren trotz Kenntnis der angrenzenden Deponieneine Bauplatzprüfung nicht veranlasst wurde. Auch habe dieMarktgemeinde Unterpremstätten es unterlassen, diegegenständliche Liegenschaft als Sanierungsgebiet zukennzeichnen, woraus sich eine Haftung der MarktgemeindeUnterpremstätten hinsichtlich des eingetretenen Schadensergäbe.Im zurzeit zwischen Herrn Leopold Schmallegger und derMarktgemeinde Unterpremstätten laufenden Zivilverfahrenwurden bereits mehr als 30 Zeugen einvernommen, wobei essich großteils um ehemalige, bzw. derzeitige Gemeinderäte derMarktgemeinde Unterpremstätten handelte, jedoch können sichdiese weder an Lehmgruben im Gemeindegebiet erinnern, nochwar Ihnen bekannt, dass in den 60-er und 70-er Jahren aus Grazdiverse Industrieabfälle nach Unterpremstätten gebrachtworden seien.Einzig bei Herrn Bürgermeister Eisner schlossen sich dieErinnerungslücken teilweise und führte dieser sohin aus:
„ImNachhinein schließen sich Erinnerungslücken, damit meine ich, nach den gegenständlichen Vorfällen kam ichdann drauf, dass ich mich auch erinnern kann, dass eseinige Lehmgruben gegeben hat. Jedoch weiß ich nicht,wo diese genau waren.“
Erstaunlich ist in diesem Zusammenhang, dass der Vater desBürgermeisters über Jahre direkt neben denklagsgegenständlichen Lehmgruben in einer Ziegelfabrik
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