IDZ-Information 1/2009
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Prognose der Zahnärztezahl und des Bedarfs anzahnärztlichen Leistungen bis zum Jahr 2030
- Überprüfung und Erweiterung des Prognosemodells PROG20 -
Josef Georg Brecht, IngolstadtVictor Paul Meyer, KölnWolfgang Micheelis, Köln
Inhaltsverzeichnis1
Hintergrund und Problemstellung ..............................................................3
2
Ziel der Untersuchung ...............................................................................4
3
Material und Methode ................................................................................4
4
Validität früherer Prognosemodelle ...........................................................4
5
Modifikationen des Ansatzes im Modell PROG30 .....................................9
6
Ergebnis des Prognosemodells PROG30 .................................................10
7
Diskussion .................................................................................................22
8
Literatur .....................................................................................................24
9
Tabellenanhang .........................................................................................26
1 Hintergrund und Problemstellung
Vom Institut der Deutschen Zahnärzte (IDZ) wurden seit 1985 Prognoseberechnun-gen zu der Zahnärztezahl für Deutschland durchgeführt (vgl. Rüschmann und Tho-de, 1985; Becker et al.; 1990; Kern, Beske und Hallauer, 1997). In einem erweitertenPrognosemodell wurde diesen Berechnungen der Bedarf an zahnärztlichen Leistun-gen gegenüber gestellt (vgl. Brecht et al., 2004). Die Prognoseberechnungen um-fassten einen Zeitraum von 20 Jahren. Insbesondere wurde dabei die Gruppe der
a-
Während in den ersten Prognosen die univariate Zeitreihenrechnung mit dem Zielder Schätzung der zukünftigen Zahnärztezahl im Vordergrund stand, wurden imPrognosemodell PROG20 (vgl. Brecht et al., 2004) zusätzliche erklärende Variablen,wie die Entwicklung des Mundgesundheitszustands, explizit einbezogen. Wesentli-che Inputparameter für alle Prognosen waren daneben Daten zur voraussichtlichenBevölkerungsentwicklung und zum Alters- und Geschlechteraufbau der deutschenZahnärzteschaft zu Beginn des Prognosezeitraums.Wie bei jeder Prognose ist die Gültigkeit der Schätzungen auch in diesen Modellenin hohem Maße von der Stabilität der verwendeten Zusammenhänge und Annahmenüber den Prognosezeitraum hinweg abhängig. Es entspricht daher guter For-schungspraxis, die Prognosevoraussetzungen nach einem angemessenen Zeitraumzu überprüfen und im gegebenen Fall anzupassen. Dies gilt insbesondere dann,
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