• Embed Doc
  • Readcast
  • Collections
  • 1
    CommentGo Back
Download
 
 JOURNAL-VERLAG SCHWEND GMBH
 
 Messerkampf 
SPORT UNDSELBSTVERTEIDIGUNGVONH.-J. FIEDLERHiermit möchte ich mich bei meinen Mitarbeitern bedanken, mit deren Hilfe das Entstehen dieses Buchesmöglich wurde. Barbara Winter machte mein oft schwer lesbares Manuskript mit der Schreibmaschineverständlich und schoß auch einen Teil der Fotos.Die Mitglieder des Sportclubs ,,No-Style-Combat-Dojo“, Ina und Stefanie Schwetje, Christian Geserick und Rei-mund Rauschenbach halfen mir bei den Aufnahmen der Kampfszenen. Außerdem danke ich allen Lehrern undInstrukteuren, die es mir ermöglichten, Kenntnisse in ihren Kampf Sportsystemen zu erlangen.
Copyright 1980 by Journal Verlag Schwend GmbH7170 Schwäbisch Hall • Alle Rechte vorbehalten • Layout: Gerhard W. KurzGesamtherstellung: Druckerei E. Schwend GmbH
INHALTSVERZEICHNIS SEITE
Vorwort 7Selbstverteidigung mit dem Messer 9Die historische Entwicklung des Messerkampfesin der westlichen Welt 16Die Entwicklung in Asien 18Das Kampfmesser 21Zivile und militärische Kampfmesser 23Klappmesser 30Spring- und Fallmesser 33Stiefelmesser, Ärmelmesser und Gürtelschnallenmesser 36Der Stoßdolch 39Haumesser 41Andere Messer und Dolche 44Die Behandlung und Pflege des Kampfmessers 48Das Schärfen des Kampfmessers 49Verschiedene Messertrageformen 51Der Griff 55Die Kampfstellung 60Der Florettstich 64Schnittmethoden 66Kontertechniken 69Parieren, Blocken und Fassen 73Infight 75Schlagtechniken mit dem Messerknauf 78Fußkampftechniken 80Killer-Tricks 84Tanto-Jutsu-Do als Stockkampf 87Kampftaktik 89Messerabwehr 91Messerwerfen 95Die verwundbarsten Körperstellen beim Messerkampf 97Die Todestabelle 101Selbstschutz für Frauen? 102Notwehr mit dem Messer gesetzlich erlaubt? 104Die geistige Einstellung 106Der Sieg über sich selbst! 108Der sportliche Kampf 110Muß Tradition sein? 112Die ISKFA 114Wie geht es weiter? 117
 
WARNUNG!
Dieses Buch enthält wirksame Nahkampftechniken, welche logischerweise nicht ungefährlich sind. DerMißbrauch dieser Methoden kann ernste Folgen haben und Strafverfolgung nach sich ziehen. Niemand sollte ausLeichtsinn oder „Spaß“ mit seinen Trainingspartnern unter Verwendung echter Messer üben. Das vorliegendeBuch gehört auch nicht in die Hände von Kindern!Kinder könnten die beschriebenen Techniken gedankenlos in ihren Spielen verwenden und sich verletzen.Daher: Vorsicht!
VORWORT
In den letzten Jahren sind der Öffentlichkeit durch Filme und Zeitschriften viele bis dahin relativ unbekannteKampfsportarten vorgestellt worden. Waffenlose, wie auch einige Waffentechniken, die überwiegend aus demasiatischen Raum stammen. Hier soll über eine Methode berichtet werden, die ihre Ursprünge im Japan derSamuraizeit hat. Damals entstand die Kunst des Tanto-Jitsu, des Messerfechtens und der Messerabwehr. DieseMethode, die schon fast vergessen schien, feiert jetzt ihre Wiederauferstehung in sportlicher Form, welche
 
selbstverständlich auch dem Zweck der Selbstverteidigung dienen kann. Um auch neue Erkenntnisse desMesserkampfes der Neuzeit und der westlichen Welt zu berücksichtigen, wurde das alte System reformiert undneu zusammengefaßt. Dabei wurden auch die praktischen Kampferfahrungen der Kommandotruppen desZweiten Weltkrieges berücksichtigt, denn nur was sich auch im harten Ernstfall bewährt, ist auch wirklich gut.Dieses System, welches von der International Stick and Knife Fighting Association vertreten wird, erhielt nunden geschützten Namen Tanto-Jutsu-Do.Tanto - kurzer japanischer DolchJutsu - Kunst oder Kunstgriff Do - Weg, MethodeIm Gegensatz zum alten feudalen Kampfsystem ist jetzt auch ein sportlicher Kampf mit Schutzausrüstungmöglich, bei dem wirklichkeitsnah, schnell und vor allem verletzungsfrei gekämpft werden kann. Dieser Sportist auch als Stockkampf auszuüben. Das gesamte System setzt sich aus folgenden Teilen zusammen:1. Unbewaffnete Messerabwehr2. Abwehr mit Messer gegen alle vorkommenden Angriffe3. Schlagtechniken mit dem Messerknauf 4. Fußkampftechniken5. Sportlicher Kampf mit einem und später auch zwei Übungsmessern. Dazu kommen natürlich nochTheorie, Gymnastik und einige Fallübungen.7Hier in diesem Buch geht es vorwiegend um die Selbstverteidigung mit all ihren Aspekten. Aber auch als Sporthandelt es sich beim „Tanto-Jutsu-Do“ um ein interessantes und abwechslungsreiches System. Für bereits geübteBudosportler der verschiedensten Richtungen stellt es eine sinnvolle Ergänzung innerhalb der asiatischenKampfmethoden dar.Oft wird die Meinung vertreten, daß die Veröffentlichung von Waffenliteratur dazu beiträgt, dieGewaltkriminalität zu erhöhen. Dazu muß man sagen, daß nicht die Waffe an sich schlecht ist, sondern eskommt darauf an, welcher Mensch damit umgeht. Hierbei erscheint es unglaubwürdig, daß jemand erst lange mit
 
einer Waffe übt, um danach ein Verbrechen zu begehen. Wer so etwas vorhat, greift lieber zur wirksamstenWaffe, die für ihn am schnellsten zu erreichen ist, statt lange zu trainieren. Außerdem ist es bewiesen, daß dieerhöhte Gewalttätigkeit nicht von denen ausgeht, die sich sportlich mit Waffen beschäftigen. Davon abgesehenhat auch jeder das Recht, sich mit irgendwelchen Waffen, die ja in der sportlichen Form nur ungefährlicheÜbungsgeräte sind, zu beschäftigen.Leute, die jähzornig und unbeherrscht handeln, sollten sowieso keinen waffenähnlichen Gegenstand bei sichführen, sofern sie sich nicht selbst, ihre Familie und andere Personen unglücklich machen wollen. EinKampfsport, der konsequent betrieben wird, erzieht aber zur Selbstbeherrschung und verleiht auch inschwierigeren Situationen einen kühleren Kopf. Über dieses psychologische Problem lesen Sie bitte das Kapitel„Der Sieg über sich selbst“ am Ende des Buches.8
SELBSTVERTEIDIGUNG MIT DEM MESSER
of 00

Leave a Comment

You must be to leave a comment.
Submit
Characters: ...

Sport, Selbstverteidigung und türkisch-inspirierte non-verbale Kommunikation in ärmeren Gegenden?

You must be to leave a comment.
Submit
Characters: ...