Frage bestimmt nicht, wer das nun getan hat oder warum das passiertist... Die Frage, die wir uns vor allem stellen müssen ist, was wir damit anfangen wollen. Es sagt viel aus über die "Ideen" die wir verteidigen, wenn wir nicht einmal im Stande sind, unsere eigenenVerlangen in einem brennenden Gefängnis zu erkennen und die Erkenntniszu stärken, indem wir die Rebellion innerhalb der Mauern auf dieStraße bringen. Nicht einfach nur um unsere Solidarität zu zeigen,sondern weil wir etwas zu sagen und zu tun haben: Die Vernichtung aller Gefängnisse, und der Welt, die die Gefängnisse nötig hat. Von dieser Perspektive aus können wir uns selbst zu MittaeterInnen an der Revolte der Gefangenen machen.
Und bevor die erniedrigende Verurteilung, dass dies alles nur Rhetorikist, jeden Drang nach Aufstand wieder zum erlöschen bringt, müssen wir uns einmal gut nach den Taten umsehen. Nach den Gefängnissen diein Brand gesteckt wurden, nach den Gefängnissen wovon ein Teil der Infrastruktur seitens der Meutereien zerstört wurde, nach denAusbrüchen, nach den Besetzungen von Innenplätzen, wie unlängst inDendermonde, Merksplas, Gent und Hasselt.
Vielleicht lassen einige die Bemerkung fallen, dass diese Aufständenicht im Geringsten gegen das Gefängnis an und für sich gerichtetsind. Dass es den Gefangenen einzig darum geht, einige Verbesserungen zubekommen oder dass ein paar der revoltierenden Gefangenen vielleichtmiese Arschloecher sind. Nun, niemand behauptet, dass dies nicht so seinkann. Aber wenn jemand denkt, dass aufständische Bewegungen einzig undallein aus bewussten Revolutionären bestehen, dann liegt dieser jemandwohl gründlich falsch. Oftmals sind es gerade die Praktiken solcher
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