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2008-11 Web 2.0 im Wissensmanagement -Projektpaper centrestage

2008-11 Web 2.0 im Wissensmanagement -Projektpaper centrestage

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Projektpaper Web 2.0 im Wissensmanagement, November 2008 1
Web 2.0 im Wissensmanagement
- Unsere Erfahrungen im Projekt LERNET 2.0 -Herausforderungen
Ob Weblogs, Wikis oder Social Tagging und Networking Anwendungen, Social Softwareist dabei, sich als Werkzeug im unternehmensinternen und unternehmensübergreifendenWissensmanagement zu etablieren. Dafür gibt es mehrere Gründe: die Vereinfachung inder Zusammenarbeit, beim Wissensaustausch und der Wissensgenerierung, die Verbes-serung der Zugänge und Zugriffe auf Wissen, die Unterstützung des Lernens aus Projekt-erfahrungen und der informellen Kommunikation, die Kontinuität und Aktualität in der Wei-terbildung und im Aufbau von Wissensbeständen.Aber trotz Einfachheit der Anwendungen und oder gerade wegen den technikimmanentenMöglichkeiten zur Schaffung von Nutzer-generierbaren Inhalten, informeller Kommunikati-onskanäle und vernetzter Expertise, ist schnell eine gewisse Überforderung und Orientie-rungslosigkeit bei der Einführung von sozialen Technologien in den Unternehmen. zu beo-bachten. Nicht nur bei Menschen mit geringerer Affinität zum Internet liefert Web 2.0 oft zuviele Möglichkeiten der Kreativität auf Kosten von Kreativität. Auch Menschen, die im pri-vaten Umfeld viel mit sozialen Techniken umgehen und keine Schwierigkeiten haben, sichin sozialen Netzwerken auszutauschen, benötigen im betrieblichen Umfeld und in ge-schäftlichen Prozessen Richtlinien und Vorgaben (Governance) der Nutzung. Sonstpassiert es schnell, dass Unternehmenswissen in Facebook oder andernorts im Internetdiskutiert wird. Dies kann sicher nicht im Sinne des Unternehmens sein, nicht nur ausGründen der Sicherheit sondern im Sinne eines Unternehmenseigenen und gesteuertenWissensmanagements.Beide Aspekte: Überforderung, eigenes Wissen weiterzugeben und Übermotivierung, seinWissen in Communities auszutauschen, treffen derzeit in den Unternehmen aufeinander.Hier gilt es einen Weg zu ebnen, einerseits die Selbstdarstellung und -steuerung derMenschen zu fördern und gleichzeitig „chaotische“ Wissensströme bewusst zu steuern.
 
 
Projektpaper Web 2.0 im Wissensmanagement, November 2008 2
Web 2.0 und soziale Services für den Wissenstransfer
Wir unterscheiden Anwendungen,
die extern, d.h. öffentlich bzw. durch Registrierung von jedem Nutzer im Internetbesucht und genutzt werden können,
die intern, nur von den Projektteilnehmern durch Login, realisiert in einem Extranet,genutzt werden können.Unsere externe Infrastruktur besteht aus folgenden Anwendungen:
Twitter
:
Ein Microblogging System zur Realisierung eines eigenen Twitter. Darüber hinauswerden aber auch Twitter ausgewählter Personen und Organisationen gefolgt. Eineigener Twitter dient dem Brainstorming für das Projektteam, aber auch für externeInteressierte, die sich ebenfalls mit ähnlichen Themen beschäftigten, ein ähnlichesProjekt durchführen oder auch für Kunden, die ihre Wünsche und Verbesserungs-vorschläge dort äußern. Über die Funktionen des „Follower“ und des „Following“werden Inhalte viral weiter getragen und schnell verbreitet. Die Diskussion in Twit-ter erfolgt weltweit, so dass unterschiedlichstes Knowhow hier zusammenfließenkann. Systematisch eingesetzt, ist Twitter ein fast unerschöpflicher Gedankenpool,den es für die eigenen Zwecke auszuwerten gilt.
Ein wesentlicher Bestandteil in Twitter sind die Tags. Inzwischen gibt es eine Reihevon Tagmanagement Systemen für Twitter, mit deren Hilfe Projektmanager undFachexperten die kreativen Ideen und Rohinhalte besser analysieren und auswer-ten können.
Wordpress-Blog
:
Das marktführende Open-Source Blogging-CMS. Der Blog ist die zentrale Site, umdie Produkte, Konzepte und Lösungen des Projektes im Internet zu platzieren, dieKompetenzen entsprechend darzustellen und Services bereitzustellen, die demInternetnutzer einen Mehrwert bieten sollen für die Weiterverwendung der Inhalte(Content Sharing), aber auch für Feedback und durch Nutzer ergänzende Inhalte(User-generated Content).
Der Blog dient in erster Linie als Produktvermarktungskanal für erklärungsbedürf-tige Produkte, Dienstleistungen und Kompetenzen. Dieser ist verknüpft mit sozia-len Netzwerken, über Trackbacks verbunden mit anderen Fachblogs. Die Verbrei-tung zentraler Beiträge erfolgt darüber hinaus über soziale Nachrichten- und Pres-seportale. Dieser Einsatz von viralen Kanälen dient zunächst dem Marketing unddem Erreichen der richtigen Zielgruppe.
 
 
Projektpaper Web 2.0 im Wissensmanagement, November 2008 3
Die Erfahrungen zeigen hier aber, ähnlich wie in Twitter, dass Feedback im Blogund aus sozialen Netzwerken wertvolles Wissen für Verbesserungen und Weiter-entwicklungen liefern kann.
Darüber hinaus aber erweitern die Informationen, die viral vernetzt, im Kontextweiterer fremder Informationen und Wissensbereiche stehen, auch den eigenenHorizont. Über delicious-Tags, aber vor allem durch die menschlichen Netzwerkein sozialen Bookmarking-Systemen findet man fast immer einen geeignetenAnsprechpartner oder einen passenden Inhalt, der das Projekt weiterbringt.
Community
:
Open-Source Community Plattformen wie z.B. elgg, die ursprünglich aus dem E-Learning Umfeld kommt, oder andere wie Ning, Mixxt, die ihre spezifischen Vorteilehaben, werden teilweise als Hosted Service oder auch als eigene Serverinstallationangeboten.
Communities gibt es schon lange. Sie sind in der Web 2.0 Welt eher schon die„Old School“. Die neuen Werkzeuge erleichtern heute aber ganz erheblich den Auf-bau, nicht nur in technischer Hinsicht, sondern auch für die Partizipation der Nut-zer. Der Unterschied zu früher: Communities von heute entstehen eher Bottom-updurch den Bedarf der Nutzer.
Dennoch ist der Aufbau einer Community fast immer auch ein Ziel für ein Unter-nehmen, das seine Kunden an einer Stelle im Netz zusammenbringen möchte undvom Kundenfeedback profitieren möchte. Der Zweck dieser Community ist dasKundenmanagement und die Versorgung der Kunden mit Services und Support-Informationen.
Communities haben einige Vorteile: die Nutzer sind nicht anonym, zufriedeneKunden wirken als Protagonisten des Unternehmens und können durch ihre Aus-sagen und Empfehlungen weit mehr in Marketing und Branding von Produktenbewirken als der Anbieter selbst. Kunden mit Anwendungserfahrung beantwortenFragen anderer Kunden oftmals schneller und besser als das Call Center.Die interne Infrastruktur besteht aus folgenden Anwendungen:
Prologue
Ein Microblogging Theme auf Basis von Wordpress, mit dem die Projektbeteiligten ein-fach, schnell und unkompliziert untereinander kommunizieren können. Die Anwendungbesticht vor allem durch das Tagging (Schlüsselbegriffe) der Beiträge. Die Tags bildeneine inhaltliche Struktur, die nicht vorgegeben wurde, sondern sich im Verlauf des Projek-tes durch die Nutzer selbst herausbildet.

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