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2006:
80).
Abb. 2: Bevölkerungsbewegung bezogen auf 1.000 Einwohner mit Hauptwohnung zum 31.12.2005 in denBezirken Äußere Neustadt, Leuben, Altstadt im Vergleich. Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen2007 (eigene Darstellung).
Die hohen Wanderungsraten vor allem junger Menschen, oftmals Studenten, in denund im Stadtbezirk korrigieren dementsprechend die Altersziffer immer weiter nachunten. Im Jahr 2005 betrug dieses Verhältnis der Anzahl der >65- zu den <18-Jährigen 0,46 (im Vergleich dazu: Wilsdruffer Vorstadt 7,40). Durchschnittlich zogendie Befragten innerhalb der Neustadt 1,48 mal um und zahlten im Mittel 365 EuroMiete. Die mittlere Wohndauer in der Neustadt der Befragten betrug 4,23 Jahre,wobei nur 10% länger als 10 Jahre in der jetzigen Wohnung lebten.
D
AS
T
HEATER
Die Überwiegende Mehrheit (38%) der Befragten sprach sich für einegesellschaftskritische Form des Theaters an sich aus, wobei in der Mehrfachnennung
diese Aussage nachfolgend mit den Attributen ‚politisch‘ (53%) und ‚ästhetisch‘
(40%) kombiniert wurde (Vgl. Abb. 3). Das spricht für eine zugesprocheneFunktionalität des Theaters, auch und gerade in der Neustadt, problematisierendKommunikationsangebote für den Alltag zu bieten.
Abb. 3: Wie sollte Ihrer Meinung nach Theaterambitioniert sein?
Das verwundert insofern nicht, als auf die Frage
„Würden Sie der Neustadt eine gewisse Autonomieder Stadt Dresden gegenüber einräumen?“ 43% derBefragten dem zustimmten. Das ‚Image‘ und das
Lebensgefühl in der Neustadt wird offenbar auchdavon getragen, gesellschaftliche Gegenentwürfeund Abgrenzungsleistungen zu bieten.Eigenaktivitäten und Mitgestaltungsmöglichkeiten im Viertel werden denn auch imVergleich zum Stadtgebiet von jedem Dritten genutzt. Das entspricht dem Bild der
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