drei zusammen. Ich hatte zwei Kälber verkauft und ein Schwein, mit Respektzu melden, und da hatten wir, weiß Gott, hübsch was getrunken. Wir gehenalso bei sinkender Nacht heimwärts. Ich sang, Rousseau machte Dummheitenmit meiner Frau, und meine Frau sagte allemal zu ihm: Hör' doch auf,Rousseau! Herrgott, bist du dumm, bist du kindisch!«Er wandte sich zu Rousseau um und fragte: »Ist das wahr, oder nicht?«»Ja, das ist wahr« antwortete Rousseau.»Auf dem halben Weg«, fuhr Gatelier nach kurzem Schweigen fort, »dageht meine Frau auf einmal den Rasenabhang hinauf und steigt über die kleineHecke, wo der breite Graben dahinter ist. Wo gehst du hin? sag ich. Ich geh'auf die Seite, sagt sie mir. Gut, sag' ich, und wir machen unsern Weg weiter,Rousseau und ich. Nach ein paar Schritten, da geht Rousseau auf einmal denRasen hinauf und steigt über die kleine Hecke, wo der breite Graben dahinterist. Wo gehst du hin? sag' ich. Ich geh' auf die Seite, sagt er mir. Gut, sag' ich,und mach' meinen Weg weiter.«Er drehte sich wieder zu Rousseau um und fragte: »Ist das wahr odernicht?«»Ja, das ist wahr,« antwortete Rousseau.»Also ich mach' meinen Weg weiter,« fuhr Gatelier fort. »Ich geh' undgeh' und geh'. Dann später dreh' ich mich um. Niemand ist auf der Straße zusehen. Denk ich mir: das ist komisch! wo bleiben denn die? und gehe ein Stückzurück. Das dauert lang, sag' ich zu mir. Wir haben hübsch was getrunken, dasist schon wahr, aber es dauert doch zu lang. So komme ich dorthin, woRousseau den Rasen hinaufgegangen war und steige auch über die Hecke.Himmelherrgott! sag' ich, da ist ja Rousseau mit meiner Frau! Pardon,entschuldigen, Herr Richter, aber so wie ich spreche, so ist es.«Im Publicum wurde da und dort Gelächter laut, aber Gatelier gab daraufgar nicht acht, sondern setzte fort: »Rousseau war also dort mit meiner Frau,mit Respekt zu sagen, und er zappelte im Graben herum, nein, das war schonzu komisch anzuseh'n, wie er zappelte, der verfluchte Rousseau! Ah, der
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