Überwindung von Korruption 98Vollbeschäftigung ist keine Hexerei.... 99Die Zukunft der Rüstungsindustrie......... 103C. Einheit von Sozialismus, Liberalismus und Ökologie.................... 104Marktwirtschaft durch neutrales Geld............... 105Sozialismus in Freiheit.. 105Ökologie trotz Ökonomie 106Abschliessende Anmerkungen..... 111Aufruf 114VorwortResignation, Gleichgültigkeit und mangelndes Engagement für gesellschaftlicheVeränderungen sind oftmals darauf zurückzuführen, daß den Menschen der Glauben aneine bessere Zukunft verlorengegangen ist. Jahrhunderte kämpften Frauen und Männer[1]für Freiheit und Brot, für eine Verbesserung ihrer Lebensbedingungen. Mit Beginn derindustriellen Revolution kam zum Kampf gegen Ausbeutung und Unterdrückung dieHoffnung auf die mit dem technischen Fortschritt möglichen Erleichterungen. DieBefreiung vom Joch unwürdiger Arbeit trieb Millionen Menschen voran. Von marxistischenVorstellungen geprägte Revolutionen versprachen Aussichten auf paradiesischeZustände. In Deutschland stifteten die Bürgerbewegungen der siebziger und frühenachziger Jahre Hoffnungen, der Mensch würde sein Schicksal in die Hand nehmen unddie ‹Kraft des Guten›[2] könnte in Zukunft menschliches Handeln vorantreiben undbestimmen. Eine von Vernunft und Humanismus bestimmte Gesellschaft schienen greifbarnahe.Alles Lug und Trug? Nach wie vor wird die Umwelt Jahr für Jahr gründlicher zerstört,unvorstellbares Elend ist die Bilanz jahrzehntelanger Entwicklungshilfe und auch imreichen Deutschland breitet sich zusehends Armut aus. Gewaltherrschaft undTotalitarismus sind in Osteuropa mafiosen Zuständen und dem Zusammenbruch nahezu jeder sozialen Ordnung gewichen: Statt Freiheit und Wohlstand neuerliche Tyrannei undKorruption. Elend und Not beherrschen heute das Bild der ehemals kommunistischenGesellschaften.Wozu sollen wir uns engagieren? Wie wollen wir es besser machen? Lohnen sich dievielen kleinen Schritte, mit denen sich Hunderttausende gegen schier unaufhaltsameEntwicklungen stemmen? Auf eine gute Nachricht in den Medien folgen ein Dutzend vonMenschen verursachte Katastrophen. Politiker denen wir heute vertrauen, erweisen sich
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