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Klaus Popp:
Zinswahnsinn
ISBN 3-00-002806-4; DM 19,90; Zu beziehen über INWO-Frankfurt, Max-Bock-Strasse 55,60320 Frankfurt--------------------------------------------------------------------------------Vorwort 3Zustände zum Zustände kriegen. 8A. Den Gürtel immer enger schnallen....... 8B. Die Koalition der Ratlosen...... 11C. Die Zukunft der Demokratie...................... 15Wirtschaftsleben contra Gesellschaft....... 19A. Welche Aufgaben hat die Wirtschaft?...................... 19Anspruch und Realität klaffen auseinander 20Neue Prämissen 21B. Interessen von Wirtschaftslobby und Bevölkerung 23C. Arbeit, Selbstverwirklichung und Auskommen 24Strafen für zu harte Arbeit 25Gleiches Recht für jede Arbeit....... 27D. Ist jede Leistung eine Leistung?.... 29E. Ist es der Mensch oder ist es das System?...................... 32Der Fehler im System 37A. Mangel in der Überflussgesellschaft............ 38Ungünstige Verteilungsmechanismen 39Begrenzte Investitionsbereitschaft. 41Konzentrationsprozesse statt marktwirtschaftlicher Wettbewerb.................. 45B. Die Wirtschaftskrise verstärkt das Chaos........... 47
 
Was ist eine Wirtschaftskrise?............ 47Warum gefährden Wirtschaftskrisen unseren Wohlstand? 49C. Gnadenloses Wachstum zur Rettung von Wohlstand? 51Der Wachstumszwang zerstört unsere Lebensgrundlagen............ 51D. Der Staat als ‹Melkkuh› des wuchernden Finanzkapitals...................... 55Der Sozialstaat als Retter des Kapitalismus.................. 57Direkte Kapitalsubventionierung. 60Es geht auch anders 63A. Knöllchen für Spekulanten...................... 64B. Die Geldmengenentwicklung..... 67Das Ende der Inflation... 67Gefahr einer Deflation? 67C. Der Preis des zinsfreien Geldes......... 68Bilanz für die Verbraucher.................. 68Bilanz für die Wirtschaft 69D. Angst vor der heiligen Kuh 70E. Die Bodenreform 72Perspektiven gesellschaftlicher Entwicklung......... 75A. Die Entstaatlichung der Gesellschaft 78Mit Steuern steuern..... 83Rückzug aus dem sozialen Sektor...... 86Die freie Kulturlandschaft............. 89Rückzug aus der Produktion 91B. Chancen für den Standort Deutschland 93Die Befreiung der Arbeit 93Das Ende der Wirtschaftskrisen............ 96Regulierung des Marktes.................. 97
 
Überwindung von Korruption 98Vollbeschäftigung ist keine Hexerei.... 99Die Zukunft der Rüstungsindustrie......... 103C. Einheit von Sozialismus, Liberalismus und Ökologie.................... 104Marktwirtschaft durch neutrales Geld............... 105Sozialismus in Freiheit.. 105Ökologie trotz Ökonomie 106Abschliessende Anmerkungen..... 111Aufruf 114VorwortResignation, Gleichgültigkeit und mangelndes Engagement für gesellschaftlicheVeränderungen sind oftmals darauf zurückzuführen, daß den Menschen der Glauben aneine bessere Zukunft verlorengegangen ist. Jahrhunderte kämpften Frauen und Männer[1]für Freiheit und Brot, für eine Verbesserung ihrer Lebensbedingungen. Mit Beginn derindustriellen Revolution kam zum Kampf gegen Ausbeutung und Unterdrückung dieHoffnung auf die mit dem technischen Fortschritt möglichen Erleichterungen. DieBefreiung vom Joch unwürdiger Arbeit trieb Millionen Menschen voran. Von marxistischenVorstellungen geprägte Revolutionen versprachen Aussichten auf paradiesischeZustände. In Deutschland stifteten die Bürgerbewegungen der siebziger und frühenachziger Jahre Hoffnungen, der Mensch würde sein Schicksal in die Hand nehmen unddie ‹Kraft des Guten›[2] könnte in Zukunft menschliches Handeln vorantreiben undbestimmen. Eine von Vernunft und Humanismus bestimmte Gesellschaft schienen greifbarnahe.Alles Lug und Trug? Nach wie vor wird die Umwelt Jahr für Jahr gründlicher zerstört,unvorstellbares Elend ist die Bilanz jahrzehntelanger Entwicklungshilfe und auch imreichen Deutschland breitet sich zusehends Armut aus. Gewaltherrschaft undTotalitarismus sind in Osteuropa mafiosen Zuständen und dem Zusammenbruch nahezu jeder sozialen Ordnung gewichen: Statt Freiheit und Wohlstand neuerliche Tyrannei undKorruption. Elend und Not beherrschen heute das Bild der ehemals kommunistischenGesellschaften.Wozu sollen wir uns engagieren? Wie wollen wir es besser machen? Lohnen sich dievielen kleinen Schritte, mit denen sich Hunderttausende gegen schier unaufhaltsameEntwicklungen stemmen? Auf eine gute Nachricht in den Medien folgen ein Dutzend vonMenschen verursachte Katastrophen. Politiker denen wir heute vertrauen, erweisen sich
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