chelorabsolventen durch die Einrichtung und Öffnung von Masterstudiengängen weiter an sich zu binden. Hierzu dürfen die Masterprogramme selbstverständlich nicht kostenpflichtig werden.Eine Verbesserung der Gebäudeinfrastruktur in Form von funktionellen Seminarräumen, Aufent-halts- und Kommunikationsbereichen und einer Verbesserung der räumlichen Situation der Univer-sitätsbibliothek
ist nicht nur am Campus Essen, sondern an der gesamten UDE wünschenswert.Auch eine Optimierung der Raumverwaltung und Raumvergabe würde das StuPa begrüßen. Andieser Stelle fehlt uns leider der Hinweis darauf, wie diese Bauvorhaben finanziert werden sollen.Eine Verwendung von Studiengebühren ist rechtlich nicht vorgesehen und auch nicht im Interesseder Studierenden, da wir hier das Land in der Pflicht sehen.
Zu Aspekten im Bereich Forschung
Das StuPa erachtet die Einrichtung und Fortführung von Forschungsschwerpunkten als sinnvoll, be-trachtet die im HEP dargelegte, vorrangig wirtschaftliche Ausrichtung eben dieser jedoch mit Sorge.Sofern eine Evaluation von Forschung überhaupt möglich ist, sollten Forschungsschwerpunkte nachder Qualität ihrer Forschung bewertet werden, nicht jedoch anhand des Kriteriums „Programmför-derung der Deutschen Forschungsgemeinschaft“
, also an größtmöglichem finanziellen Gewinn.Das Aufgeben von Forschungsschwerpunkten, die diesem Kriterium „in absehbarer Zeit“
nicht ge-nügen, erachten wir als untragbar. Wir erachten es als notwendig, dass gerade auchForschungsschwerpunkte eingerichtet werden, die von vornherein nicht auf ökonomischen Profitausgerichtet sind, da sich die UDE hierdurch besonders profilieren könnte.
Zu Aspekten im Bereich Personal
Das StuPa weiß um die „problematische Finanzsituation“
der UDE. Die chronische Unterfinanzie-rung der Universitäten erscheint jedoch politisch gewollt, um einen wirtschaftlichen Wettbewerb anden Hochschulen zu implementieren und sie marktgerecht umzustrukturieren. Studiengebühren, dieUmstellung auf Bachelor- und Masterprogramme, die Einrichtung eines Hochschulrates und eine parametergesteuerte Mittelvergabe sind Folgen dieser Politik, die vom Rektorat immer mitgetragenwurde. Vor diesem Hintergrund ist besonders auch aus studentischer Sicht eine Verringerung der Professuren
nicht zu akzeptieren, da sich hierdurch das Betreuungsverhältnis von Studierenden zuProfessoren (auch im Hinblick auf steigende Studierendenzahlen) weiter verschlechtern wird, wasfür die Qualität der Lehre und damit für die Attraktivität der UDE nicht förderlich ist. Bei der Neu- besetzung von Professuren ist auch weiterhin darauf zu achten, dass die Fachbereiche weitgehend
7Vgl. HEP des Rektorats, S. 98HEP des Rektorats, S. 109HEP des Rektorats, S. 1010HEP des Rektorats, S. 2011Vgl. HEP des Rektorats, S. 20
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