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Nietzsche, Friedrich - Also Sprach Zarathustra

Nietzsche, Friedrich - Also Sprach Zarathustra

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Also sprach Zarathustra ist eines der lebendigsten und umstrittensten Werke der modernen Philosophie. Mit seiner Unruhe und gottlosen Leidenschaft wirkt es über alle Dogmen und Religionen hinweg gerade im 21. Jahrhundert aktueller denn je. Vor allem aber kann man von Nietzsche lernen, dass das Philosophieren keine rein akademische Angelegenheit ist, sondern ein großes Abenteuer, hinter dem sich unsere Sehnsucht nach einem intensiveren, lustvolleren Leben verbirgt.
Also sprach Zarathustra ist eines der lebendigsten und umstrittensten Werke der modernen Philosophie. Mit seiner Unruhe und gottlosen Leidenschaft wirkt es über alle Dogmen und Religionen hinweg gerade im 21. Jahrhundert aktueller denn je. Vor allem aber kann man von Nietzsche lernen, dass das Philosophieren keine rein akademische Angelegenheit ist, sondern ein großes Abenteuer, hinter dem sich unsere Sehnsucht nach einem intensiveren, lustvolleren Leben verbirgt.

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Also Sprach Zarathustra (Ein buch für Alle undKeinen) [German, with accents]
The Project Gutenberg EBook of Also Sprach Zarathustraby Friedrich Wilhelm Nietzsche Copyright laws are changing all over the world. Be sure to check thecopyright laws for your country before downloading or redistributing this or any other Project GutenbergeBook.This header should be the first thing seen when viewing this Project Gutenberg file. Please do not remove it.Do not change or edit the header without written permission.Please read the "legal small print," and other information about the eBook and Project Gutenberg at thebottom of this file. Included is important information about your specific rights and restrictions in how the filemay be used. You can also find out about how to make a donation to Project Gutenberg, and how to getinvolved.
**Welcome To The World of Free Plain Vanilla Electronic Texts**
**eBooks Readable By Both Humans and By Computers, Since 1971*******These eBooks Were Prepared By Thousands of Volunteers!*****Title: Also Sprach ZarathustraAuthor: Friedrich Wilhelm NietzscheRelease Date: January, 2005 [EBook #7205] [This file was first posted on March 26, 2003]Edition: 10Language: GermanCharacter set encoding: ISO Latin−1*** START OF THE PROJECT GUTENBERG EBOOK, ALSO SPRACH ZARATHUSTRA ***This text has been derived from HTML files at "Projekt Gutenberg − DE"(http://www.gutenberg2000.de/nietzsche/zara/also.htm), prepared by Peter Bellen.Friedrich NietzscheAlso sprach ZarathustraEin Buch für Alle und KeinenInhaltsverzeichnisErster Theil Zarathustra's Vorrede Die Reden Zarathustra's Von den drei Verwandlungen Von denLehrstühlen der Tugend Von den Hinterweltlern Von den Verächtern des Leibes Von den Freuden− und
Also Sprach Zarathustra (Ein buch für Alle und Keinen) [German, with accents]1
 
Leidenschaften Vom bleichen Verbrecher Vom Lesen und Schreiben Vom Baum am Berge Von denPredigern des Todes Vom Krieg und Kriegsvolke Vom neuen Götzen Von den Fliegen des Marktes Von derKeuschheit Vom Freunde Von tausend und Einem Ziele Von der Nächstenliebe Vom Wege des SchaffendenVon alten und jungen Weiblein Vom Biss der Natter Von Kind und Ehe Vom freien Tode Von derschenkenden Tugend Zweiter Theil Das Kind mit dem Spiegel Auf den glückseligen Inseln Von denMitleidigen Von den Priestern Von den Tugendhaften Vom Gesindel Von den Taranteln Von den berühmtenWeisen Das Nachtlied Das Tanzlied Das Grablied Von der Selbst−Überwindung Von den Erhabenen VomLande der Bildung Von der unbefleckten Erkenntniss Von den Gelehrten Von den Dichtern Von grossenEreignissen Der Wahrsager Von der Erlösing Von der Menschen−Klugheit Die stillste Stunde Dritter TheilDer Wanderer Vom Gesicht und Räthsel Von der Seligkeit wider Willen Vor Sonnen−Aufgang Von derverkleinernden Tugend Auf dem Ölberge Vom Vorübergehen Von den Abtrünnigen Die Heimkehr Von dendrei Bösen Vom Geist der Schwere Von alten und neuen Tafeln Der Genesende Von der grossen SehnsuchtDas andere Tanzlied Die sieben Siegel (Oder: das Ja− und Amen−Lied) Vierter und letzter Theil DasHonig−Opfer Der Nothschrei Gespräch mit den Königen Der Blutegel Der Zauberer Ausser Dienst Derhässlichste Mensch Der freiwillige Bettler Der Schatten Mittags Die Begrüssung Das Abendmahl Vomhöheren Menschen Das Lied der Schwermuth Von der Wissenschaft Unter Töchtern der Wüste DieErweckung Das Eselsfest Das Nachtwandler−Lied Das ZeichenErster TheilZarathustra's Vorrede.1.Als Zarathustra dreissig Jahr alt war, verliess er seine Heimat und den See seiner Heimat und ging in dasGebirge. Hier genoss er seines Geistes und seiner Einsamkeit und wurde dessen zehn Jahr nicht müde.Endlich aber verwandelte sich sein Herz, − und eines Morgens stand er mit der Morgenröthe auf, trat vor dieSonne hin und sprach zu ihr also:"Du grosses Gestirn! Was wäre dein Glück, wenn du nicht Die hättest, welchen du leuchtest!Zehn Jahre kamst du hier herauf zu meiner Höhle: du würdest deines Lichtes und dieses Weges satt gewordensein, ohne mich, meinen Adler und meine Schlange.Aber wir warteten deiner an jedem Morgen, nahmen dir deinen Überfluss ab und segneten dich dafür.Siehe! Ich bin meiner Weisheit überdrüssig, wie die Biene, die des Honigs zu viel gesammelt hat, ich bedarf der Hände, die sich ausstrecken.Ich möchte verschenken und austheilen, bis die Weisen unter den Menschen wieder einmal ihrer Thorheit unddie Armen einmal ihres Reichthums froh geworden sind.Dazu muss ich in die Tiefe steigen: wie du des Abends thust, wenn du hinter das Meer gehst und noch derUnterwelt Licht bringst, du überreiches Gestirn!Ich muss, gleich dir, _untergehen_, wie die Menschen es nennen, zu denen ich hinab will.So segne mich denn, du ruhiges Auge, das ohne Neid auch ein allzugrosses Glück sehen kann!Segne den Becher, welche überfliessen will, dass das Wasser golden aus ihm fliesse und überallhin denAbglanz deiner Wonne trage!
Also Sprach Zarathustra (Ein buch für Alle und Keinen) [German, with accents]2
 
Siehe! Dieser Becher will wieder leer werden, und Zarathustra will wieder Mensch werden."− Also begann Zarathustra's Untergang.2.Zarathustra stieg allein das Gebirge abwärts und Niemand begegnete ihm. Als er aber in die Wälder kam,stand auf einmal ein Greis vor ihm, der seine heilige Hütte verlassen hatte, um Wurzeln im Walde zu suchen.Und also sprach der Greis zu Zarathustra:Nicht fremd ist mir dieser Wanderer: vor manchen Jahre gieng er her vorbei. Zarathustra hiess er; aber er hatsich verwandelt. Damals trugst du deine Asche zu Berge: willst du heute dein Feuer in die Thäler tragen?Fürchtest du nicht des Brandstifters Strafen?Ja, ich erkenne Zarathustra. Rein ist sein Auge, und an seinem Munde birgt sich kein Ekel. Geht er nicht daherwie ein Tänzer?Verwandelt ist Zarathustra, zum Kind ward Zarathustra, ein Erwachter ist Zarathustra: was willst du nun beiden Schlafenden?Wie im Meere lebtest du in der Einsamkeit, und das Meer trug dich. Wehe, du willst an's Land steigen? Wehe,du willst deinen Leib wieder selber schleppen?Zarathustra antwortete: "Ich liebe die Menschen."Warum, sagte der Heilige, gieng ich doch in den Wald und die Einöde? War es nicht, weil ich die Menschenallzu sehr liebte?Jetzt liebe ich Gott: die Menschen liebe ich nicht. Der Mensch ist mir eine zu unvollkommene Sache. Liebezum Menschen würde mich umbringen.Zarathustra antwortete: "Was sprach ich von Liebe! Ich bringe den Menschen ein Geschenk."Gieb ihnen Nichts, sagte der Heilige. Nimm ihnen lieber Etwas ab und trage es mit ihnen − das wird ihnen amwohlsten thun: wenn er dir nur wohlthut!Und willst du ihnen geben, so gieb nicht mehr, als ein Almosen, und lass sie noch darum betteln!"Nein, antwortete Zarathustra, ich gebe kein Almosen. Dazu bin ich nicht arm genug."Der Heilige lachte über Zarathustra und sprach also: So sieh zu, dass sie deine Schätze annehmen! Sie sindmisstrauisch gegen die Einsiedler und glauben nicht, dass wir kommen, um zu schenken.Unse Schritte klingen ihnen zu einsam durch die Gassen. Und wie wenn sie Nachts in ihren Betten einenMann gehen hören, lange bevor die Sonne aufsteht, so fragen sie sich wohl: wohin will der Dieb?Gehe nicht zu den Menschen und bleibe im Walde! Gehe lieber noch zu den Thieren! Warum willst du nichtsein, wie ich, − ein Bär unter Bären, ein Vogel unter Vögeln?"Und was macht der Heilige im Walde?" fragte Zarathustra.Der Heilige antwortete: Ich mache Lieder und singe sie, und wenn ich Lieder mache, lache, weine und
Also Sprach Zarathustra (Ein buch für Alle und Keinen) [German, with accents]3

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