• Embed Doc
  • Readcast
  • Collections
  • CommentGo Back
Download
 
brought to youby
euklid
  for 
Warthogsbooks
http://kickme.to/Warthogsbooks
 
Friedrich Nietzsche
Götzen-Dämmerungoder WiemanmitdemHamme philosophiert
 
Vorwort
Inmitten einer düstern und über die Maßen verant-wortlichen Sache seine Heiterkeit aufrechterhalten istnichts Kleines von Kunststück: und doch, was wärenötiger als Heiterkeit? Kein Ding gerät, an dem nichtder Übermut seinen Teil hat. Das Zuviel von Krafterst ist der Beweis der Kraft. - Eine
Umwertung aller Werte
, dies Fragezeichen so schwarz, so ungeheuer,daß es Schatten auf den wirft, der es setzt - ein sol-ches Schicksal von Aufgabe zwingt jeden Augen- blick, in die Sonne zu laufen, einen schweren, allzu-schwer gewordnen Ernst von sich zu schütteln. JedesMittel ist dazu recht, jeder »Fall« ein Glücksfall. Vor allem der 
Krieg 
. Der Krieg war immer die großeKlugheit aller zu innerlich, zu tief gewordnen Geister;selbst in der Verwundung liegt noch Heilkraft. EinSpruch, dessen Herkunft ich der gelehrten Neugierdevorenthalte, war seit langem mein Wahlspruch:
increscunt animi, virescit volnere virtus.
Eine andre Genesung, unter Umständen mir nocherwünschter, ist
Götzen aushorchen...
Es gibt mehr Götzen als Realitäten in der Welt: das ist
mein
»böser Blick« für diese Welt, das ist auch mein »böses
of 00

Leave a Comment

You must be to leave a comment.
Submit
Characters: ...
You must be to leave a comment.
Submit
Characters: ...