Karin Evers-Meyer
Mitglied des Deutschen BundestagesAbgeordnete des WahlkreisesFriesland-Wilhelmshaven
Karin Evers-Meyer, MdB - 11011 Berlin - Platz der Republik 1
Tel: (030) 227 – 77 78 5 Fax: (030) 227 – 76 78 5karin.evers-meyer@bundestag.de - www.evers-meyer.de
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RE S S E MI T T E I L U N G
Evers-Meyer fordert verlässlichen Fahrplan für Afghanistan-Einsatz
Berlin, 26. November 2009 – Bei ihrer ersten Rede in der neuen Wahlperiode hat diehiesige SPD-Bundestagsabgeordnete Karin Evers-Meyer einen verlässlichenZeitplan für das deutsche Engagement in Afghanisten gefordert. Evers-Meyerbetonte in ihrer Rede, dass insbesondere die Soldatinnen und Soldaten derBundeswehr eine klare Ansage darüber bräuchten, wie lange der deutsche Einsatz inAfghanistan dauern solle.„Wir unterstützen den ISAF-Einsatz der Bundeswehr. Aber es ist höchste Zeit, dasswir uns über die zeitliche Perspektive dieses Einsatzes verständigen“, sagte Evers-Meyer in ihrer Rede. Afghanistan müsse am Ende des Afghanistan-Einsatzes in derLage sein, selbst Verantwortung für die Sicherheit im Land zu übernehmen. „Damitdas gelingt, braucht Afghanistan einen klaren Zeitplan und konkrete Zielvorgaben“,so die Abgeordnete.Zusätzliche Brisanz bekam die Debatte über die Verlängerung des ISAF-Mandats derBundeswehr durch die Nachricht über die Entlassung des Generalinspekteurs derBundeswehr, Wolfgang Schneiderhan, und des Verteidigungs-Staatssekretärs, Dr.Peter Wichert. Beide waren vom Verteidigungsminister wegen der unzureichendenInformationspolitik nach dem Bombardement eines Tanklasters in der RegionKundus am Donnerstag Vormittag entlassen worden.Evers-Meyer griff in ihrer Rede die Informationspolitik des ehemaligenVerteidigungsministers Dr. Franz-Josef Jung wie auch seines Nachfolgers Dr. Karl-Theoder zu Guttenberg an. Es reiche nicht aus, die Verantwortung auf denStaatsskretär und den Generalinspekteur abzuschieben. „Hier geht es auch umpolitische Verantwortung. Denn noch bis gestern wurden die tragischen Ereignissedieser Nacht von beiden Ministern als angemessen bezeichnet“, so Evers-Meyer.Jung war während der Debatte nicht bereit, vor dem Parlament Stellung zu nehmen.„Aber Sie sind bereit, dem Fernsehen Rede und Antwort zu stehen. Das ist unredlichund eine Missachtung des Parlaments“, rügte Evers-Meyer in ihrer Rede. Auf Antragder SPD-Fraktion wird der Verteidigungsausschuss morgen im Beisein des
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