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MJB Mission News
ISSN 1999-8414
Internationale Beobachter diskutieren:
Kann sich ein demokratischer Staat die Gefährdungder Presse-Freiheit und Folter leisten?
Öffentliche und internationale Diskussion zur Meinungs- Presse- und Informations-Freiheit in Deutschland und Folter nach einem 12.000 Euro-Strafbefehl gegen dielinks-pluralistische Zeitung „scharf-links“ im Zusammenhang mit einer Prozess-Bericht-Erstattung
Von Andreas Klamm - Sabaot
New York / London/ Düsseldorf. 25. November 2009. Mit einem 12.000 Euro-Strafbefehl veranlasst vom Präsidenten des Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf gegen die Herausgeberin der Online-Zeitung „scharf-links“, Edith Bartelmus-Scholich, nach einem veröffentlichten Korrespondenten-Bericht des Vereines RoteHilfe Düsseldorf-Mönchengladbach, in dem nach bislang nicht bestätigtenInformationen im veröffentlichten Bericht ein einiger Satz als „nicht richtigdargestellt“ vielmehr ein Zitat als „falsch einem Richter zugeordnet“ vermutet wird,sind nicht nur in Deutschland Diskussionen um die verbotene türkischemarisistisch-lenistische Untergrund-Organisation „RevoltionäreVolksbefreiungspartei-Front (DHKP-C) neu entstanden und die damit verbundenenProzess-Berichterstattungen zu komplexen Gerichts-Verfahren, sondern auch umeine mögliche Gefährdung der Meinungs- Presse- und Informations-Freiheit.
Die Herausgeberin Edith Bartelmus-Scholich muss jetzt mit der Hilfe einesanwaltschaftlichen Beistandes einer „Verleumdungs-Klage des Präsidenten desOberlandesgerichtes (OLG)“ entgegentreten und bittet öffentlich um Solidarität.Nach Informationen der Online-Zeitung „scharf-links“ habe bislang kein öffentlichesGerichts-Verfahren stattgefunden, sondern der 12.000 Euro-Strafbefehl sei ohne einöffentliches und ordentliches Gerichts-Verfahren an die Online-Zeitung gesendet worden.Das lässt die Vermutung nach Einschätzung internationaler Menschenrechts-Beobachter zu, dass die Online-Zeitung „scharf-links“ und damit auch die Herausgeberin EdithBartelmus-Scholich bislang auch noch keine Chance einer garantierten Verteidigung ineinem ordentlichen und öffentlichen Gerichts-Verfahren hatten.In der Prozess-Bericht-Erstattung geht es unter anderem um Faruk Ereren, der unter demVerdacht steht , in führender Position bei der verbotenen türkischen, marxistisch-
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managing editor – Redaktionsleitung: Andreas Klamm, Journalist, broadcast journalist and author , www. radiotvinfo.org/mjbmissionnews – www .radiotvinfo.org , www. mjbmissionnews.blogspot.com, Copyright © and Copyleft, CreativeCommens License by
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or send a letter to Creative Commons, 171Second Street, Suite 300, San Francisco, California, 94105, USA.
 
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leninistischen Untergrundorganisation "Revolutionäre Volksbefreiungspartei-Front (DHKP-C)" tätig zu sein.Die DHKP-C steht auf der Liste der terroristischen Vereinigungen der Europäischen Unionund der Vereinigten Staaten von Amerika (U.S.A.) und ist verboten. In der Anklage wirdFaruk Ereren zur Last gelegt, in der Zeit von 1993 bis 2005 für Anschläge in der Türkeiverantwortlich zu sein.Der geladene Zeuge Nuri Eryüksel, der in Deutschland und der Türkei wegen angeblicher Mitgliedschaft in der DHKP-C insgesamt 17 Jahre Haft verbüßte, hatte die Aussagemehrfach verweigert und wurde darum in Beugehaft genommen. Der Zeuge Nuri Eryükselhat sich mehrfach in Haft in deutschen und türkischen Gefängnissen befunden. Er sollnach einem Gefängnis-Aufenthalt in der Türkei erblindet sein. Als Grund wird die möglicheAnwendung von FOLTER vermutet.Prozess-Bericht-Erstattungen über solch komplexe Prozess-Ereignisse stellen für allebeteiligten Menschen, etwa Vorsitzende Richter, Staatsanwälte, mutmaßliche Beschuldigteoder auch Verdächtige, Verteidiger, Rechtsanwälte, Zeugen und auch möglicheSympathisanten vor enorme Belastungen, ebenso wie auch Nachrichten-Korrespondentenund Journalisten, ungeachtet dessen, für welche Einrichtungen oder Medien diese tätigsind.In der konkreten Situation handelt es sich um einen Korrespondenten-Bericht desVereines Rote Hilfe Düsseldorf-Mönchengladbach, ein Verein, der aus dem offenenBekenntnis zu links-politischen Standpunkten und Weltanschauungen nun wahrlich keinGeheimnis macht. Richter, Zeugen, Nachrichten-Korrespondenten und auch Journalistensind in der Regel öffentlich bekannt nicht unfehlbar. In einem Land wie Deutschland, dassich auf eine Recht-staatliche Ordnung beruft, bitte nicht verwechseln mit einer möglichenLinks-staatlichen oder gar Rechts-staatlichen Ordnung, die es in dieser Form nicht gebensollte, sondern eine RECHT-staatliche Ordnung, stellt sich für internationaleMenschenrechts-Beobachter immer wieder die Frage, ob in einem solchen Land, das sichauf Grundrechte, Bürgerrechte und Menschenrechte, wie Deutschland beruft, Aussagenvon Zeugen genutzt werden dürfen, die unter Folter möglicherweise zu Aussagengezwungen wurden, deren Inhalte und mögliche Nutzung in Zweifel gezogen werden kannoder sogar sollte, da logischerweise unter Folter erzwungene Aussagen wenig oder gar nicht zur Wahrheits-Findung beitragen können.Unter Folter erzwungene Aussagen, so schätzen es internationale Menschenrechts-Beobachter ein, sind mindestens ebenso „wertvoll“ wie wenn man in einem Verfahren alsbeispielsweise als Dauer-Beschallung eine CD mit den gewünschten Aussagen in einem
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öffentlichen Gerichts-Verfahren permanent abspielen würde, um dann „an eigene Lügenoder Aussagen zu glauben“, die zuvor nach den Wünschen einiger weniger Menschen, auf einer Grundlage Macht- oder auch Wirtschafts-politischer Interessen entstanden seinkönnten. Meist ginge es um „Macht-politische Interesse, seien diese rechts-politisch oder links-politisch gesteuert“, so ein Menschenrechts-Beobachter aus New York City, U.S.A..Diese Fragen und Antworten stünden auf einem anderen Blatt Papier.Mit großer Skepsis müsse jedoch die Verwertbarkeit und Nutzbarkeit von unter Folter erzwungen Aussagen betrachtet und beobachtet werden. Solche Aussagen, die unter Folter möglicherweise erzwungen wurden „seien inhaltlich für ein öffentliches undordentliches Gerichts-Verfahren in einem demokratischen Land zumindest im Sinne einer Wahrheits-Findung wenig hilfreich.“ Besonders wenn man bedenke, dass es unter Anwendung von Folter möglich ist, Menschen zu fast jeder Aussage zu zwingen, wasabhängig von Dauer, Art, Intensität und Häufigkeit der Anwendung von Folter sei, warneninternationale Menschenrechts-Beobachter. Unter Anwendung von Folter sei es sogar möglich und dies ist bereits öffentlich international bekannt, auch unschuldige Menschenzum Geständnis von Straftaten zu zwingen, an denen diese Menschen nachweisbar undbeweisbar nicht beteiligt waren, wie sich bei Untersuchungen oder neuen Prozessenbereits in Deutschland und in den Vereinigten Staaten von Amerika gezeigt habe.In einem Interview mit dem internationalen freien Radio IBS Liberty das seit 1986 ausverschiedenen Ländern (New York, U.S.A., Paris, Frankreich, London, Groß Britannien,Ludwigshafen, Deutschland und weitere Länder) dieser Welt sendet, hinterfragte kritischauch der Leiter des deutschen Instituts für Menschenrechte in Berlin, ob ein Staat in demeine Recht-staatliche Ordnung gelte, es sich leisten könnte, unter Folter erzwungeneAusssagen zu nutzen bzw. Folter anwenden dürfe um potentielle Terroristen oder Terroristinnen zu Aussagen notfalls auch mit der Anwendung von Folter und Gewalt zuzwingen.Um alle Missverständnisse zu vermeiden, der Autor dieses Beitrages, der französisch-deutsche Journalist, Rundfunk-Journalist und Autor von sieben Büchern, Andreas Klamm – Sabaot, lehnt Krieg, Gewalt, Folter, Repression und Terrorismus in jeder Form ab. ImJahr 1989 stellte er einen Antrag auf KRIEGS-DIENSTVERWEIGERUNG nach der kompletten Ableistung des Wehrdienstes bei der deutschen Bundeswehr-Luftwaffe, weil er zwar in der Situation eines Angriffes keinem Menschem oder Staat das Recht auf Verteidigung abspricht, doch Krieg, Gewalt und Terrorismus, Folter und Repression in jeder Form ablehnt, aus politischen, religiösen, Glaubens- und Gewissens-Gründen.Seither ist der Autor in internationalen und nationalen Friedens-Bewegungen aktiv undengagiert sich auch heute noch gegen Krieg, Gewalt und Terrorismus und ist zudem auch
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