Die Zukunft.Irgendwo in den düsteren Häuserschluchteneiner der Großstädte dieser Welt.Nennen wir sie Essen.Rhein-Ruhr-Megaplex.
Setzen wir das Datum dieses verregneten,smoggeschw
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ngerten Tages auf den
14. Oktober 2055.
Eine Gruppe von zwielichtigen Gestalten hatsich vor der schmutzigen Plexiglasfassade eines24-Stunden Fast-Food-Restaurants versammelt.Ein Passant, der neben ihnen stehenbleibenwürde, könnte Fetzen ihres Gespräches mithö-ren. Eine der Gestalten berichtet davon, daß einBekannter ihn um Hilfe für einen Freund gebe-ten habe.Ein Treffpunkt wurde vereinbart.22:30 Uhr. Humboldtstr. 287. Essen-Borbeck.Im Hinterhof nach dem Hausmeister fragen. Nach kurzer Beratung geht die Gruppe zu ihrenam Straßenrand geparkten Fahrzeugen, Moto-ren heulen auf, und sie verschwinden in der Dunkelheit der Nacht. Sie fahren offensichtlichzu dem vorher erwähnten Treffpunkt.Eine Gegend voll von abbruchreifen Häusern,in denen die Armen und Ausgestoßenen der Gesellschaft ihre Existenz fristen. Kein gast-licher Ort zu dieser späten Stunde. Doch jenäher die Gruppe der Zieladresse kommt, destoruhiger und verlassener liegen die Straßen da.Keine Menschenseele ist zu sehen.Sie biegen ein in einen alten Hinterhof, umge- ben von mehrstöckigen, dunklen Gebäuden,nur durch eine Zufahrt an der Stirnseite zuerreichen. Im Hof zeigen sich zwei Gestalten,ein hagerer, rothaariger Mann Mitte zwanzigin einem abgewetzten T-Shirt mit PEPSI-
Wer- beaufdruck sowie ein weiterer Mann dessel- ben Alters in einem blauen,
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lverschmiertenOverall. Letzterer liegt unter einem uralt anmu-tenden Opel Spirit, ein Modell, welches etwain den zwanziger Jahren des 21.Jahrhundertsgebaut wurde. Der andere sitzt in einem bil-ligen Kunststoff-Campingstuhl und h
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lt eineDose Soja-Bier in der Hand. Nach einem kurzen Wortwechsel, in demdie Neuank
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mmlinge nach dem Hausmeister fragen, erkl
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rt dieser Mann sich bereit, ihn zuholen. Die zwei M
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nner steigen in den offen-sichtlich funktionst
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chtigen Opel Spirit und brausen davon. Etwa eine Viertelstunde ver-geht.Zwischen den d
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steren Fassaden von Essen-Borbeck bahnt sich ein leuchtend roter Sport-wagen, ein Saab Dynamite, seinen Weg durchAbf
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lle und schwarze Pf
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tzen. Er biegt ineine der Seitenstra
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en ein und kommt in dem bekannten Hinterhof zum Stehen.Die Fahrert
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ffnet sich, und ein Mann Mittevierzig steigt aus. Er tr
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gt einen edlen, dunkel-grauen Anzug, der so gar nicht zu dieser Umge- bung passen will, genauso wie sein Wagen.Fast synchron mit dem satten Zuschlagen der Fahrert
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r peitscht urpl
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tzlich ein Schu
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durchdie Stille der Nacht.Dann noch einer.Und noch einer.Der Mann im Anzug st
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rzt getroffen vorn
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ber und bleibt regungslos liegen, w
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hrend sich umseinen schwer verletzten Kopf eine eilig wach-sende Blutlache bildet.
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Was nun geschieht, wird durch die Spieler ent-scheidend beeinflußt und kann die unterschied-lichsten Abläufe zur Folge haben.Wer sich den Niedergeschossenen ansieht, stelltfest, daß dieser sofort tot war und wahrschein-lich selbst von BUMONA (bzw. TRAUMA-TEAM oder DocWagon) nicht mehr zu rettenist, da sich Teile seines Gehirns bereits einen
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