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Waren Am Anfang Nun Das Wort, Die Worte Oder Die Wörter?

Waren Am Anfang Nun Das Wort, Die Worte Oder Die Wörter?

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Published by jwr47
Bei der Analyse der Personalpronomina und Farbgebung im Laufe der Kunstgeschichte betrachte ich immer noch „Reste der Gottebenbildlichkeit“ als im Wortschatz und in der Kunst vorhanden.
Diese Reste wurden zunächst dokumentiert in The Hermetic Codex II - Bipolar Monotheism.
Anschließend stellte ich mir die Frage, inwieweit Autoren sich mit dieser Materie beschäftigt hatten. Dabei war auffällig, dass einige bedeutsame Autoren sich intensiv mit dem androgynen Ersten, ursprünglichen Menschen („Adam Cadmon“) beschäftigt hatten.

Das Urbild so wurde deutlich, wurde von nahezu allen Koryphäen unter den Künstlern zumindest tangiert. Am ehesten fiel mir diese Verarbeitung des Urbilds bei Robert Musil in dessen Lebensbuch „Der Mann ohne Eigenschaften“auf, der im Kern des Buches sowohl die Schöpfungslegende aus Platon' Symposium als auch die Farbcodierung der gegensätzlichen beziehungsweise verschmelzenden Basisfarben aufnimmt.
Bei der Analyse der Personalpronomina und Farbgebung im Laufe der Kunstgeschichte betrachte ich immer noch „Reste der Gottebenbildlichkeit“ als im Wortschatz und in der Kunst vorhanden.
Diese Reste wurden zunächst dokumentiert in The Hermetic Codex II - Bipolar Monotheism.
Anschließend stellte ich mir die Frage, inwieweit Autoren sich mit dieser Materie beschäftigt hatten. Dabei war auffällig, dass einige bedeutsame Autoren sich intensiv mit dem androgynen Ersten, ursprünglichen Menschen („Adam Cadmon“) beschäftigt hatten.

Das Urbild so wurde deutlich, wurde von nahezu allen Koryphäen unter den Künstlern zumindest tangiert. Am ehesten fiel mir diese Verarbeitung des Urbilds bei Robert Musil in dessen Lebensbuch „Der Mann ohne Eigenschaften“auf, der im Kern des Buches sowohl die Schöpfungslegende aus Platon' Symposium als auch die Farbcodierung der gegensätzlichen beziehungsweise verschmelzenden Basisfarben aufnimmt.

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08/02/2014

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Waren am Anfang nun das Wort, die Worte oder die Wörter?
Definitionen
Worte sind zusammenhängende Texte. Wörter sind Einzelwörter. Der Plural Einzelworte existiertwohl nicht
1
.m !n"ang standen "#r $artre die Wörter. Es war nicht das Wort im $inne des %ogos& was "#r $arte am !n"ang stand. $ein Weg "#hrte 'on den Wörtern zu den Worten& dann 'on denWorten zu den $achen
(
. m Deutschen hatte als der Titel 'on )%es *ots+ zu lauten )DieWörter+.
Das Wort
m !n"ang ,-/0 war das Wort ,2356 und das Wort war ei 8ott& und das Wort war 8ott. m !n"ang war es ei 8ott. !lles ist durch das Wort geworden und ohne das Wort wurde nichts& was geworden ist
9
.8enau genommen war das erste Wort )8ott+ und die gesamte $chö:"ung& einschlie;lich 8ottesEenild ,einschlie;lich männlich < weilich und das )ch+ und das )Du+
4
 sei aus diesem Wortentstanden. Der Weg der $chö:"ung "#hrte wohl immer 'on den Wörtern zu den Worten& dann 'on den Wortenzu den $achen. =nd 8ott s:rach> Es werde
 Licht 
? und es ward
 Licht 
. 
@
=nd "alls die $:rache e'entuell s:äter danach ausgerichtet wurde& so sollte auch dieWortAonstruAtion estimmte $chö:"ungseigenscha"ten tragen& da die Elemente aus dem Wortstammen sollten.Die $uche dieser Beste gelingt wohl nur "#r wenige Wörter. Diese Wörter sollen eigenständig$chö:"ungselemente au"weisen& zum Ceis:iel die 8ottähnlichAeit.!ls Ceis:iel "iel mir die hnlichAeit )
 
 
é 
 
u
+ ,ch mit )D
é u
+ ,8ott in der :ro'enzalischen $:racheau".
1Einzelwort& F Plural> Einzelwörter (GachemerAung des Hersetzters Ians *aJer au" $eite 14K in LeanMPaul $artre& Die Wörter 9E'angelium nach Lohannes4)chMDu+MNerhältnis in 8ottes Eenild @1.*ose 1>9 =nd 8ott s:rach> Es werde
 
Reste der Gottebenbildlichkeit
Cei der !nalJse der Personal:ronomina und Oargeung im %au"e der unstgeschichte etrachteich immer noch )Beste der 8otteenildlichAeit+ als im Wortschatz und in der unst 'orhanden. Diese Beste wurden zunächst doAumentiert in The Iermetic Qodex  M Ci:olar *onotheism.!nschlie;end stellte ich mir die Orage& inwieweit !utoren sich mit dieser *aterie eschä"tigthatten. Daei war au""ällig& dass einige edeutsame !utoren sich intensi' mit dem androgJnenErsten& urs:r#nglichen *enschen ,)!dam Qadmon+ eschä"tigt hatten.Das =rild so wurde deutlich& wurde 'on nahezu allen orJ:häen unter den #nstlern zumindesttangiert. !m ehesten "iel mir diese Nerareitung des =rilds ei Boert *usil in dessen %eensuch)Der *ann ohne Eigenscha"ten+au"& der im ern des Cuches sowohl die $chö:"ungslegende ausPlatonR $Jm:osium als auch die Oarcodierung der gegensätzlichen eziehungsweise'erschmelzenden Casis"aren au"nimmt.
Wörtliche Reste der Gottebenbildlichkei
Mirèio
6
Das Ceis:iel der wortwörtlichen 8otteenildlichAeit zwischen )
 
 
é 
 
u
+ ,ch und )D
 
é u
+ ,8ott inder :ro'enzalischen $:rache Aann man am esten an einem Ceis:iel illustrieren>
Strophe aus Mirèio in provenzalischer Sprache
7
 
 
é 
 
u
 la 'ese& aSuelo ranSueto & E sa "rescour me "ai lingueto ?
 
é 
 
u 
'ese& i 'entoulet& oulega dins lou cu $a ramo e sa "rucho inmourtalo...& Cu
 Dé 
 
u
&
 D
 
é u
 ami& sus lis alo De nosto lengo :rou'enUalo & Oai Sue :osSue a'era la ranco dis aucu ?
!ersetzung "#rovenzalisch $ %eutsch&
'
 Ich
 sehe mit der $ehnsucht Ceen Den Vweig im lauen ther schween? Er wiegt im "rischen Wind die ewig schöne Orucht . . . Nerleihe du mir das Nollringen&
 Herr 
& und lasse mir gelingen !u" teurer *utters:rache $chwingen Den !us"lug zu dem Vweig& den meine $eele sucht?
KDas Cuch 8enesis nnerhal Eines Wortes7 !us Orederi *istrals 8edicht *irio ,'erö""entlicht in 1X@Y. X Eine sehr schöne Deutsche Hersetzung 'on !ugust Certuch ist 'er"#gar au" der $eite *irio ,diese Hersetzungwurde 'erö""entlicht in 1YZ@
 
%ie (i!el
Die $truAtur des !dam Qadmons gilt
Y
>
 Gach !ussage der j#dischen EnzJAlo:ädie lehrten die Pharisäer 
& dass Lahwe
 
 Man-Weib
erscha""en hat.
=m 11ZZ !D lehrten die Bais Bashi und Basham die mannweiliche $chö:"ung desersten *enschen>)8ott schu" den *enschen. Ein Wesen& das sowohl
männlich
 als
weiblich
 gewesen sei unddas s:äter in zwei Personen au"geteilt wurde. 8ott hat sie gescha""en+
. )8ott schu" die *enschheit in Engelsgestalt[ nach dem !ild de Engeln. 8ott erschu" die*enschheit[ 8ott schloss die
Frau im Manne
 und trennte sie s:äter au"+
.
m $ohar hei;t es des weiteren> )=nd Er segnete
sie
 und nannte
ihren
 Gamen !dam
& am Tage da
sie
 gescha""en wurden
\&und nicht> )Er segnete
ihn
 und nannte
seinen
 Gamen !dam\. Denn sogar der Game)*ensch\ wurde nur dem
M)nnlichen
 und
Wei!lichen
 zusammen gegeen.Bai !a sagte> )Der erste *ensch estand aus
M)nnlichem
 und
Wei!lichem
& wie eshei;t> =nd es s:rach 8ott> %asset uns einen *enschen machen in unserem !ild& nachunserem 8leichnis. Iiernach wurden also
M)nnliches
 und
Wei!liches
 in einem gescha""enund trennten sich erst s:äter.\
*ötternamen
n der Begel asieren die 8ötternamen au" NoAalAominationen
. Das TetragrammatonINI wurde in 8riechisch als NoAalAomination ]
+-/
] ,aoue geschrieen.
%ie Signatur des 1aisers 2riedrich 333
!uch die !E=M$ignatur des aisers Oriedrich  ist lediglich eine andere $chreiweise "#r das Tetragrammaton aoue.
 Enzyklopädie
> !dam admon , Er. 1Xa& 8en. B. Niii.& zitiert in Der Iermetische Qodex 11 Bai Bashi 1Z4ZM11Z@& Gordeuro:a ,a:itel (7& zitiert in Der Iermetische Qodex1( Basam& BashiRs Gach"ahre& 1ZX@M1174& Gordeuro:a ,a:itel (7 zitiert in Der Iermetische Qodex19 Die Wörter )!dam+ und )*ensch+ enthalten in der heräischen $:rache die gleichen onsonanten und sind damit austauschar. ^uelle> Ou;note in 8enesis @& der
World English Bible im Internet 
14 Die Ciel& 1. *oses @&(1@n the $Jmolism o" the Nowels !MEMMM= _1KIowe'er& there are other eSuallJ re:utale scholars who can :ro'ide e'idence that the underlJing 8reeA o" La'e is]`5b] and not ]`5b].

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