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Der Lebensgarten

Der Lebensgarten

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Der Garten ist ein altes Motiv und ein wunderbares Bild für jedes langfristig ausgerichtete, systematische Vorhaben. Aufbauend auf dem Bild eines Gartens des Lebens entwickelt diese einführende Analyse eine Systematik für Bestrebungen nach dem guten Leben.
Der Garten ist ein altes Motiv und ein wunderbares Bild für jedes langfristig ausgerichtete, systematische Vorhaben. Aufbauend auf dem Bild eines Gartens des Lebens entwickelt diese einführende Analyse eine Systematik für Bestrebungen nach dem guten Leben.

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Published by: Institut für Wertewirtschaft on Mar 26, 2008
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06/16/2009

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Der Lebensgarten
 Rahim Taghizadegan, 17.03.2008
 
Diese Analyse wurde mit Sorgfalt verfaßt und bittet darum,
ausgedruckt 
und in Ruhe gelesen zu werden. Sie bietet Ihnen im Gegenzug fürIhre ungeteilte Aufmerksamkeit wertvolle Anregungen und könnte sogar Ihr Leben verändern.
 
Sie dürfen diese Analyse gerne unverändert an Interessierte weiterleiten; eine Veröffentlichung ist nur nach Rücksprache gestattet.
 
Das Institut für Wertewirtschaft ist ein vollkommen unabhängiges Institut, das sich ausschließlich durch freiwillige Beiträge finanziert. Un-sere Aufgabe ist es, die Krise der Gegenwart besser zu verstehen, die Grundlagen einer freien, friedlichen und prosperierenden Gesellschaftzu erarbeiten, dieses Wissen zu vermitteln, Orientierung zu bieten und Menschen dabei zu helfen, ein werteorientiertes und sinnerfülltesLeben zu führen, ohne dabei den heute dominanten Illusionen zu erliegen.
 
Der Lebensgartenhttp://wertewirtschaft.org © Institut für Wertewirtschaft 
2/12
 
ach einem Irrlauf durch den ganz normalen Wahnsinn der Welt kommt Voltaires Candide durch jenen berühmtenLöffel Weisheit wieder zu Kraft:
„il faut cultiver son jardin“ 
.Atemlos gehetzt, gefangen in Panglossschen Illusionen; halte ein,atme tief durch; so groß auch das Unheil, die Welt verbessert sichstets im Kleinen und Schritt für Schritt. Willst du auch tausend Blu-men blühen sehen, zunächst
kultiviere deinen Garten
. In diesen drei Worten liegt nicht nur das Rezept zu einer besseren Welt, sondernauch der tauglichste Weg zu einem besseren Leben. Ich möchte diesesBild nutzen, um eine Systematik für Bestrebungen nach dem
 gutenLeben
vorzuschlagen.Der Garten ist ein altes Motiv und ein wunderbares Bild für jedeslangfristig ausgerichtete, systematische Vorhaben. Die Essenz desGartens läßt sich in fünf Schritte fassen, die eine Struktur für solcheVorhaben bieten:
1.
 
Bestelle den Boden:
Wachstum erfordert eine Grundlage. Zuerstmüssen die Steine entfernt und das Erdreich aufgelockert wer-den. Je größer der Baum werden soll, desto tiefer muß er wur-zeln.
 2.
 
Lege Beete an:
 Wenn etwas wachsen soll, um morgen Früchtezu bringen, braucht es ein Beet im Heute.
 Alles
braucht
sein
 Beet. Dem, was entstehen soll, reserviere Orte und Zeiten,schaffe Gewohnheiten, Rituale, Institutionen.
3.
 
Säe:
Nicht der bloße Wunsch, sondern die konkrete Saat läßtsprießen. Winzig klein ist meist der Samen, kaum sichtbar, von jedem Vögelchen aufzupicken. Mehrfach muß man säen,und am empfindlichsten ist der junge Keimling. In jedem An-fang liegt ein Zauber, das leblose Korn gebiert Leben. Ganz schwach ist dieses Leben zunächst, die leichteste Brise trägtden Samen fort und biegt den Sproß.
4.
 
Gieße:
Stete Pflege fordern die Pflänzlein im Garten, um nichtzu verdorren. Diese Pflege nimmt bald den Charakter einesRituals ein, eines Gartendienstes, wird zum festen Bestandteildes Alltags.
5.
 
 Ernte:
Die Früchte müssen eingebracht werden, um nicht zu verrotten. Dies bedeutet Bewußtsein und Dankbarkeit für dasErreichte und das Zugefallene.Ein häufiger Vorbehalt gegen eine solche oder ähnliche Strukturie-rung, insbesondere was den Aspekt des Anlegens von Beeten betrifft,ist das Lob des Wildwüchsigen, der schönen Wiesenblumen, die
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