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Hegel - Phänomenologie des Geistes

Hegel - Phänomenologie des Geistes

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hegels psychology of mind






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04/26/2013

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Georg Wilhelm Friedrich HegelPhänomenologie des Geistes (1807)
veröffentlicht bei:www.sozialistische-klassiker.org
Dieser Band stellt das werdende Wissen dar. Die Phänomenologie des Geistes soll an die Stelle derpsychologischen Erklärungen oder auch der abstraktem Erörterungen über die Begründung desWissens treten. Sie betrachtet die Vorbereitung zur Wissenschaft aus einem Gesichtspunkte,wodurch sie eine neue, interessante, und die erste Wissenschaft der Philosophie ist. Sie faßt dieverschiedenen Gestalten des Geistes als Stationen des Weges in sich, durch welchen er reinesWissen oder absoluter Geist wird. Es wird daher in den Hauptabteilungen dieser Wissenschaft, diewieder in mehrere zerfallen, das Bewußtsein, das Selbstbewußtsein, die beobachtende undhandelnde Vernunft, der Geist selbst, als sittlicher, gebildeter und moralischer Geist, und endlichals religiöser in seinen unterschiedenen Formen betrachtet. Der dem ersten Blicke sich als Chaosdarbietende Reichtum der Erscheinungen des Geistes ist in eine wissenschaftliche Ordnunggebracht, welche sie nach ihrer Notwendigkeit darstellt, in der die unvollkommnen sich auflösenund in höhere übergehen, welche ihre nächste Wahrheit sind. Die letzte Wahrheit finden siezunächst in der Religion, und dann in der Wissenschaft, als dem Resultate des Ganzen.
Inhalt:
VorredeEinleitungDie sinnliche Gewißheit; oder das Diese und das MeinenDie Wahrnehmung; oder das Ding, und die TäuschungKraft und Verstand, Erscheinung und übersinnliche WeltDie Wahrheit der Gewißheit seiner selbstSelbstständigkeit und Unselbstständigkeit des Selbstbewußtseins; Herrschaft und KnechtschaftFreiheit des Selbstbewußtseins; Stoizismus, Skeptizismus und das unglückliche BewußtseinGewißheit und Wahrheit der VernunftBeobachtende VernunftBeobachtung der NaturDie Beobachtung des Selbstbewußtseins in seiner Reinheit und seiner Beziehung auf äußreWirklichkeit; logische und psychologische GesetzeBeobachtung der Beziehung des Selbstbewußtseins auf seine unmittelbare Wirklichkeit;Physiognomik und SchädellehreDie Verwirklichung des vernünftigen Selbstbewußtseins durch sich selbstDie Lust und die NotwendigkeitDas Gesetz des Herzens und der Wahnsinn des EigendünkelsDie Tugend und der WeltlaufDie Individualität, welche sich an und für sich selbst reell istDas geistige Tierreich und der Betrug, oder die Sache selbstDie gesetzgebende VernunftGesetzprüfende VernunftDer GeistDer wahre Geist, die SittlichkeitDie sittliche Welt, das menschliche und göttliche Gesetz, der Mann und das Weib
 
Die sittliche Handlung, das menschliche und göttliche Wissen, die Schuld und das SchicksalRechtszustandDer sich entfremdete Geist; die BildungDie Welt des sich entfremdeten GeistesDie Bildung und ihr Reich der WirklichkeitDer Glauben und die reine EinsichtDie AufklärungDer Kampf der Aufklärung mit dem AberglaubenDie Wahrheit der AufklärungDie absolute Freiheit und der SchreckenDer seiner selbst gewisse Geist. Die MoralitätDie moralische WeltanschauungDie VerstellungDas Gewissen, die schöne Seele, das Böse und seine VerzeihungDie ReligionNatürliche ReligionDas LichtwesenDie Pflanze und das TierDer WerkmeisterDie Kunst-ReligionDas abstrakte KunstwerkDas lebendige KunstwerkDas geistige KunstwerkDie offenbare ReligionDas absolute Wissen
VorredeEine Erklärung, wie sie einer Schrift in einer Vorrede nach der Gewohnheit vorausgeschickt wird -über den Zweck, den der Verfasser sich in ihr vorgesetzt, sowie über die Veranlassungen und dasVerhältnis, worin er sie zu andern frühern oder gleichzeitigen Behandlungen desselbenGegenstandes zu stehen glaubt - scheint bei einer philosophischen Schrift nicht nur überflüssig,sondern um der Natur der Sache willen sogar unpassend und zweckwidrig zu sein. Denn wie undwas von Philosophie in einer Vorrede zu sagen schicklich wäre - etwa eine historische Angabe derTendenz und des Standpunkts, des allgemeinen Inhalts und der Resultate, eine Verbindung von hinund her sprechenden Behauptungen und Versicherungen über das Wahre -, kann nicht für die Artund Weise gelten, in der die philosophische Wahrheit darzustellen sei. - Auch weil die Philosophiewesentlich im Elemente der Allgemeinheit ist, die das Besondere in sich schließt, so findet bei ihrmehr als bei andern Wissenschaften der Schein statt, als ob in dem Zwecke oder den letztenResultaten die Sache selbst und sogar in ihrem vollkommenen Wesen ausgedrückt wäre, gegenwelches die Ausführung eigentlich das Unwesentliche sei. In der allgemeinen Vorstellunghingegen, zum Beispiel was Anatomie sei, etwa die Kenntnis der Teile des Körpers nach ihremunlebendigen Dasein betrachtet, ist man überzeugt, die Sache selbst, den Inhalt dieserWissenschaft, noch nicht zu besitzen, sondern außerdem um das Besondere sich bemühen zumüssen. - Ferner ist bei einem solchen Aggregate von Kenntnissen, das den Namen Wissenschaftnicht mit Recht führt, eine Konversation über Zweck und dergleichen Allgemeinheiten nicht vonder historischen und begrifflosen Weise verschieden, worin von dem Inhalte selbst, diesen Nerven,Muskeln und so fort, gesprochen wird. Bei der Philosophie hingegen würde die Ungleichheitentstehen, daß von einer solchen Weise Gebrauch gemacht, und diese doch von ihr selbst alsunfähig, die Wahrheit zu fassen, aufgezeigt würde.So wird auch durch die Bestimmung des Verhältnisses, das ein philosophisches Werk zu andernBestrebungen über denselben Gegenstand zu haben glaubt, ein fremdartiges Interessehereingezogen, und das, worauf es bei der Erkenntnis der Wahrheit ankommt, verdunkelt. So festder Meinung der Gegensatz des Wahren und des Falschen wird, so pflegt sie auch entweder
 
Beistimmung oder Widerspruch gegen ein vorhandenes philosophisches System zu erwarten, und ineiner Erklärung über ein solches nur entweder das eine oder das andre zu sehen. Sie begreift dieVerschiedenheit philosophischer Systeme nicht so sehr als die fortschreitende Entwicklung derWahrheit, als sie in der Verschiedenheit nur den Widerspruch sieht. Die Knospe verschwindet indem Hervorbrechen der Blüte, und man könnte sagen, daß jene von dieser widerlegt wird, ebensowird durch die Frucht die Blüte für ein falsches Dasein der Pflanze erklärt, und als ihre Wahrheittritt jene an die Stelle von dieser. Diese Formen unterscheiden sich nicht nur, sondern verdrängensich auch als unverträglich miteinander. Aber ihre flüssige Natur macht sie zugleich zu Momentender organischen Einheit, worin sie sich nicht nur nicht widerstreiten, sondern eins so notwendig alsdas andere ist, und diese gleiche Notwendigkeit macht erst das Leben des Ganzen aus. Aber derWiderspruch gegen ein philosophisches System pflegt teils sich selbst nicht auf diese Weise zubegreifen, teils auch weiß das auffassende Bewußtsein gemeinhin nicht, ihn von seiner Einseitigkeitzu befreien oder frei zu erhalten, und in der Gestalt des streitend und sich zuwider Scheinendengegenseitig notwendige Momente zu erkennen.Die Foderung von dergleichen Erklärungen sowie die Befriedigungen derselben scheinen vielleichtdas Wesentliche zu betreiben. Worin könnte mehr das Innere einer philosophischen Schriftausgesprochen sein als in den Zwecken und Resultaten derselben, und wodurch diese bestimmtererkannt werden als durch ihre Verschiedenheit von dem, was das Zeitalter sonst in derselbenSphäre hervorbringt? Wenn aber ein solches Tun für mehr als für den Anfang des Erkennens, wennes für das wirkliche Erkennen gelten soll, ist es in der Tat zu den Erfindungen zu rechnen, dieSache selbst zu umgehen, und dieses beides zu verbinden, den Anschein des Ernstes und Bemühensum sie, und die wirkliche Ersparung desselben. - Denn die Sache ist nicht in ihrem Zweckeerschöpft, sondern in ihrer Ausführung, noch ist das Resultat das wirkliche Ganze, sondern eszusammen mit seinem Werden; der Zweck für sich ist das unlebendige Allgemeine, wie dieTendenz das bloße Treiben, das seiner Wirklichkeit noch entbehrt, und das nackte Resultat ist derLeichnam, der sie hinter sich gelassen. - Ebenso ist die Verschiedenheit vielmehr die Grenze derSache; sie ist da, wo die Sache aufhört, oder sie ist das, was diese nicht ist. Solche Bemühungen mitdem Zwecke oder den Resultaten, sowie mit den Verschiedenheiten und Beurteilungen des einenund des andern, sind daher eine leichtere Arbeit, als sie vielleicht scheinen. Denn statt mit derSache sich zu befassen, ist solches Tun immer über sie hinaus, statt in ihr zu verweilen und sich inihr zu vergessen, greift solches Wissen immer nach einem Andern, und bleibt vielmehr bei sichselbst, als daß es bei der Sache ist und sich ihr hingibt. - Das leichteste ist, was Gehalt undGediegenheit hat, zu beurteilen, schwerer, es zu fassen, das schwerste, was beides vereinigt, seineDarstellung hervorzubringen.Der Anfang der Bildung und des Herausarbeitens aus der Unmittelbarkeit des substantiellen Lebenswird immer damit gemacht werden müssen, Kenntnisse allgemeiner Grundsätze undGesichtspunkte zu erwerben, sich nur erst zu dem Gedanken der Sache überhaupt heraufzuarbeiten,nicht weniger sie mit Gründen zu unterstützen oder zu widerlegen, die konkrete und reiche Füllenach Bestimmtheiten aufzufassen, und ordentlichen Bescheid und ernsthaftes Urteil über sie zuerteilen zu wissen. Dieser Anfang der Bildung wird aber zunächst dem Ernste des erfüllten LebensPlatz machen, der in die Erfahrung der Sache selbst hineinführt, und wenn auch dies nochhinzukommt, daß der Ernst des Begriffs in ihre Tiefe steigt, so wird eine solche Kenntnis undBeurteilung in der Konversation ihre schickliche Stelle behalten.Die wahre Gestalt, in welcher die Wahrheit existiert, kann allein das wissenschaftliche Systemderselben sein. Daran mitzuarbeiten, daß die Philosophie der Form der Wissenschaft näher komme- dem Ziele, ihren Namen der Liebe zum Wissen ablegen zu können und wirkliches Wissen zu sein-, ist es, was ich mir vorgesetzt. Die innere Notwendigkeit, daß das Wissen Wissenschaft sei, liegtin seiner Natur, und die befriedigende Erklärung hierüber ist allein die Darstellung der Philosophieselbst. Die äußere Notwendigkeit aber, insofern sie, abgesehen von der Zufälligkeit der Person undder individuellen Veranlassungen, auf eine allgemeine Weise gefaßt wird, ist dasselbe, was dieinnere, in der Gestalt, wie die Zeit das Dasein ihrer Momente vorstellt. Daß die Erhebung der

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