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Frege, Gottlob - Begriffsschrift

Frege, Gottlob - Begriffsschrift

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eine der arithmetischen nachbildete Formalschprache des reines Denkens.
von Dr. Gottlob Frege. Privatdozenten der Mathematik an der Universitat Jena. 1879.
eine der arithmetischen nachbildete Formalschprache des reines Denkens.
von Dr. Gottlob Frege. Privatdozenten der Mathematik an der Universitat Jena. 1879.

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BEGRIFFSSCHRIFT,
EINE DER ARITHMETISCHEN NACHGEBILDETE
FORMELSPRACHEDES REINEN DENKENS.
VON
D
B
GOTTLOB FREGE,
PRIVATDOCENTEN DER MATHEMATIK AN DER UNIVERSITÄT JENA.
HALLE
A
/S.VERLAG VON LOUIS NEBERT.
1879.
 
Vorwort.
Das
Erkennen einer wissenschaftlichen Wahrheit durchläuft in der Regel mehre Stufen der Sicherheit. Zuerst vielleicht aus einer ungenügenden Zahl von Einzelfällen errathen,wird der allgemeine Satz nach und nach sicherer befestigt, indem er durch Schlussketten mit andern Wahrheiten Verbindungerhält, sei es dass aus ihm Folgerungen abgeleitet werden, dieauf andere Weise Bestätigung finden, sei es dass er umgekehrtals Folge schon feststehender Sätze erkannt wird. Es kanndaher einerseits nach dem Wege gefragt werden, auf dem einSatz allmählich errungen wurde, andrerseits nach der Weise,wie er nun schliesslich am festesten zu begründen ist. ErstereFrage muss möglicherweise in Bezug auf verschiedene Menschenverschieden beantwortet werden, letztere ist bestimmter, und ihreBeantwortung hängt mit dem innern Wesen des betrachtetenSatzes zusammen. Die festeste Beweisführung ist offenbar dierein logische, welche, von der besondern Beschaffenheit der Dingeabsehend, sich allein auf die Gesetze gründet, auf denen alleErkenntnis beruht. Wir theilen danach alle Wahrheiten, die einerBegründung bedürfen, in zwei Arten, indem der Beweis bei deneinen rein logisch vorgehen kann, bei den andern sich aufErfahrungstatsachen stützen muss. Es ist aber wohl vereinbar,dass ein Satz zu der ersteren Art gehört und doch ohne Sinnes-thätigkeit nie in einem menschlichen Geiste zum Bewusstseinkommen nnte. *) Also nicht die psychologische Entstehungsweise, sondern die vollkommenste Art der Beweisführung liegt
*) Da ohne Sinneswahrnehmang keine geistige Entwicklung beiden uns bekannten Wesen möglich igt, so gilt das Letztere von allenUrtlieilen.

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