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Progesteron und Brustkrebs

Progesteron und Brustkrebs

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Stillen, Milchbildung, Gelbkörper, Galaktorrhöe, CA 15-3, Tumormarker, Progesteronhemmer, BRCA-Genmutationen, Östrogene, Melatonin, p53, Wachstumsfaktoren, IGF, Resverastrol, Kortison, Medroxyprogesteronazetat, Immunsystem, Prolaktin

Teil der "Unfinished Works" von Elisabeth Rieping. Stand der Information / Letzte Aktualisierung: 2008|05|02. Text im Archiv der Library of Congress: http://web.archive.org/web/*/http://www.erieping.de/progesteron.htm
Stillen, Milchbildung, Gelbkörper, Galaktorrhöe, CA 15-3, Tumormarker, Progesteronhemmer, BRCA-Genmutationen, Östrogene, Melatonin, p53, Wachstumsfaktoren, IGF, Resverastrol, Kortison, Medroxyprogesteronazetat, Immunsystem, Prolaktin

Teil der "Unfinished Works" von Elisabeth Rieping. Stand der Information / Letzte Aktualisierung: 2008|05|02. Text im Archiv der Library of Congress: http://web.archive.org/web/*/http://www.erieping.de/progesteron.htm

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Published by: Elisabeth Rieping (1950 - 2009) on Jan 17, 2010
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Progesteron
Stand / Letzte Aktualisierung durch Elisabeth Rieping 02.05.2008
Wirkungen und Nebenwirkungen vonProgesteron leider auf englisch Als eine Nebenwirkungwird erklärt, dass Labortieredurch Progesteron Tumore bekommen und dass mannicht wüsste wieso.Was hier auch nicht fehlt,ist, dass auch Tiere, dienicht im Labor leben wieder Mensch von zuvielProgesteron Tumore bekommen. Zum BeispielFibroadenome undBrustkrebs.Die Progesterone sind Schwangerschaftshormone. Aber sie werden nicht nur in der Schwangerschaft produziert, sondern in der zweiten Zyklushälfte durch den Gelbkörper.Deshalb werden sie auch Gelbkörperhormone genannt.Auch Progesterone haben mit der Milchbildung zu tun. So können Depotpräparate vonMedroxyprogesteronazetat als Nebenwirkung zu einer  Galaktorrhoe, also zum Milchfluss, führen (Omar HA 2006
 
), was meist von selbst wieder aufhört. Progesterone spielen einegroße Rolle für die Brustentwicklung (Ismail PM 2003, Cooneely OM 2003
 
)Für Frauen mit Brustkrebs ist die Rolle, die Progesteron bei der Entwicklung desTurmormakers CA-15-3spielt, besonders wichtig. Dieser Tumormarker zeigt nicht nur an, dass die Brustkrebserkrankung einen bösen Verlauf nimmt, er ist auch in dieUnterdrückung der Tumorabwehr eingebunden. Wenn dieser Tumormarker steigt, bedeutet das, dass die Tumorabwehr nicht mehr funktionieren kann. Deshalb muss mandiesen progesteronabhängig gebildeten Tumormarker unbedingt in den Griff bekommenund wie man das macht, steht auf dieser Seite, die ich allen Brustkrebs- und auch anderenKrebspatienten dringend ans Herz legen möchte. Seine Bildung wird durch das in der Milch von trächtigen Kühen vorhandene Progesteron gefördert und diese Milchproduktemuss man deshalb dringend weglassen.Dass der Progesteronspiegel nach dem Verzehr vonMilchprodukten steigt, wurde von
nachgewiesen. Bei Dauerkonsum vonButter, Milch, Sahne und Soßen ist er dauernd zu hoch und das verändert dieTumorabwehr. Medroxyprogesteron wirktaber nicht genauso wienormales Progesteron(Rybaczyk LA 2005
 
)Prolaktin, das bei Brustkrebsund vielenAutoimmunkrankheiten undauch bei Multipler Skleroseund Parkinson erhöht ist,verstärkt die Wirkung vonProgesteron, weil es denProgesteronabbau behindert.Wer als zu hohes Prolaktinhat, bei Brustkrebs häufig, baut das Progesteron der  Nahrung schlecht ab.Das könnte mit eine Ursachevon Brustkrebs zum Beispiel bei Erkrankungen mitProlaktinerhöhung wieSchilddrüsenentzündungensein.
 
Gemessen wurde die Menge an bioverfügbarem Progesteron im Speichel. Sie steigeneinen Tag nach Milchprodukte reichem Essenvon ca. 20 - 30 Picogramm/ml auf über 60Picogramm/ml, also auf glatt auf das Doppelte bis Dreifache an.Deshalb muss man der Arbeit von Sonja Hartmann, Markus Lacorn und Hans Steinhartvon der Uni Hamburg in Frage stellen, die in ihrer Untersuchung zu der Annahmekommen, dass das über die Nahrung angenommen Progesteron nur wenig ausmacht undunter 10% der Progesterons im Menschen ausmacht.CA 15-3 wird zwar bei Brustkrebs immer gemessen, ist aber auch bei anderenKrebserkrankungen wie Prostata- und Darmkrebs erhöht, wenn die Krankheitfortschreitet. Er wird bei anderen Krebserkrankungen aber leider nicht gemessen. Dassollte man aber tun. Und wenn er gefunden wird oder besser noch vorher, denn das istwahrscheinlich nur eine Frage der Tumormasse, sollte man die gleichen Vorschläge beherzigen, die hier für Brustkrebs formuliert wurden.Bekämpfungen von Krebsmetastasen durch Senkung des Tumormarkers CA 15-3Dass Progesteron in Bezug auf viele Krebserkrankungen so eine ungünstige Wirkung hat,überraschst einige Menschen, die denken, dass Progesteron doch etwas Natürliches ist.Mehr zu dieser Frage:Progesteron als Krankheitsursache oder Mitverursacher ProlaktinBei vielen Krankheiten mitProlaktinerhöhung istBrustkrebs deshalb häufig.Auch bei hormoneller Hormonersatzbehandlung(HRT) gegenWechseljahresbeschwerdenverändern sich die Zytokine,die die Immunabwehr  beeinflussen (Kamada M2001
 
) und zwar so, dass der Anstieg der Th1 verhindertwurde und die Balance der Th1/Th2- Immunantwort inRichtung Th2 verschobenwurde. DieHormonersatzbehandlung mitProgestinen hat vermutlich dieletzte Brustkrebswelleausgelöst.
Das Tumorprotein PIBF
CA15-3 ist ein Tumormarker der die natürlichen Killerzellen ruhig stellt. Das macht auchPIBF,der 
P
rogesteron
i
nduzierte
b
lockierende
F
aktor, den die meistenTumorzellen ausschütten, um die Natürlichen Killerzellen zu inaktivieren (Check JH2008). Wie CA15-3 wird PIBF normalerweise in der Schwangerschaft ausgeschüttet, um
 
den Embryo vor Angriffen der Natürlichen Killerzellen zu schützen (Szekeres-Barto J2005, s.dazu auch Murphy 2008, Janeway’s Immunobiology S. 647). Während der Schwangerschaft kann man PIBF auch im Urin nachweisen.Die natürlichen Killerzellen sind wichtige Zellen der Tumorabwehr und wenn sieinaktiviert werden, können sich die Tumoren wunderbar ausbilden und Metastasen bilden.In der Arbeit wird vorgeschlagen die Bildung von PIBF durchProgesteronhemmer wieMifegynezu beseitigen. Das kann man machen. Aber man kann natürlich auch versuchen,das Progesteron erst gar nicht über die Nahrung (Milchprodukte und Eier) zuzuführen.DaMifegynein Deutschland schwer zu kriegen ist, kann man auch das leicht und in jeder Apotheke erhältlicheValproatnehmen, das ebenfalls ein Progesteronhemmer ist. Aber am besten ist eben eine Progesteron vermeidende Diät
. (Cave, Valproat ist nicht harmlos! Obeine in Bezug auf die Tumorerkrankung erwünschte Wirkung erreicht würde, könnte manauch erforschen!)
Die Progesteronrezeptoren
 Man kennt jetzt zwei Progesteronrezeptor-Untertypen, den Progesteronrezeptor alphaPRA und den Progesteronrezeptor beta PRB. PRB ist dabei der funktionierende Rezeptor und PRA eher so etwas wie die Ruheform. Der Progesteronrezeptor beta kann durchMethylierung stillgelegt werden und das scheint bei Brustkrebs oft der Fall zu sein und istein ungünstiges Zeichen (McCormack O 2007
 
).Progesteronrezeptor alpha,
der normalerweise nicht bestimmt wird
, sammelt sichdagegen an. Und zwar schon in dem noch gesunden Brustgewebe von Frauen mit einer Mutation in einem der beiden BRCA Gene,BRCA1oder BRCA2(Mote PA 2004). Oft wird beschrieben, dass Frauen mit BRCA-Mutation keinen Progesteronrezeptor aufweisen. Das scheint also so nicht der Fall zu sein. Sie haben statt des funktionellen beta-Rezeptors eine Ansammlung des alpha-Rezeptors, der meist nicht gemessen wurde.Baustelle mehr über denProgesteronrezeptor  

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