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Der Sprach- und der Nationenbegriff in Herders Ideen zur Philosophie der Geschichte der Menschheit

Der Sprach- und der Nationenbegriff in Herders Ideen zur Philosophie der Geschichte der Menschheit

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Der Sprach- und der Nationenbegriff
in Herders Ideen zur Philosophie der Geschichte der Menschheit
am Beispiel des Abschnittes
Das sonderbare Mittel zur Bildung des Menschen ist Sprache
Der Sprach- und der Nationenbegriff
in Herders Ideen zur Philosophie der Geschichte der Menschheit
am Beispiel des Abschnittes
Das sonderbare Mittel zur Bildung des Menschen ist Sprache

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Der Sprach- und der Nationenbegriff in Herders
Ideen zur Philosophie der Geschichte der Menschheit 
am Beispiel des Abschnittes
Dassonderbare Mittel zur Bildung des Menschen ist Sprache
Westfälische Wilhelms-Universität Münster Germanistisches InstitutAbteilung Neuere Deutsche Literatur 
 Seminar Das Drama der NationWintersemester 2006/2007Dozentin Dr. Sigrid Köhler Name Sven LüdersMatrikelnummer 332750Studiengang Magister Philosophie (Hf), Religionswissenschaften (Nf), Deutsche Phi-lologie (Nf)Fachsemester 03
 
Seite 1
Inhalt1. Einleitung......................................................................................................2
 
2. Andersons Imagined Communities............................................................3
 
3. Die Bedeutung des Sprachbegriffes...........................................................4
 
3.1. Die Schrift................................................................................................7
 
4. Nation und Sprache......................................................................................9
 
4.1. Offensichtliche Verknüpfungen..............................................................10
 
4.2. Verknüpfungen über äquivalente Eigenschaften....................................11
 
4.3. Kritik.......................................................................................................13
 
5. Zusammenfassung.....................................................................................13
 
6. Verwendete Literatur..................................................................................15
 
 
Seite 2
1. Einleitung
Betrachtet man die heutige Interpretation des Nationenbegriffes, so findet sehr häufig eine Verknüpfung von Sprache und Nation statt, in der Form, die jeweili-ge Sprache für die Nation konstitutiv zu denken. Dieser Gedanke taucht daserste Mal zum Ende des 18. Jahrhunderts auf, als der Begriff der modernenNation geprägt wurde. Auch in dem geschichtsphilosophischen Hauptwerk deseinflussreichen Kulturphilosophen Johann Gottfried Herder, den
Ideen zur Phi-losophie der Geschichte der Menschheit 
1
 
taucht eine solche Verbindung auf.Das damalige Denken sowie die heutige weit verbreitete Auffassung zum Nati-onenbegriff widersprechen allerdings vielen Interpretationen des Begriffs, die inder Folgezeit entwickelt wurden. Bereits Ernest Renan wendet sich etwa hun-dert Jahre später dagegen: „Die Sprache lädt dazu ein, sich
 
zu vereinigen; siezwingt nicht dazu.“
2
Noch weiter geht Benedict Anderson, der Nationen in sei-nem Buch
Die Erfindung der Nation
3
 
als
Imagined Communities
(VorgestellteGemeinschaften) beschreibt.Vor dem Hintergrund der Thesen von Anderson drängt sich mir die Frage auf,wie es im 18./19. Jahrhundert möglich war, die Nation derart eng an die Spra-che zu knüpfen. Dies möchte ich am Beispiel des Abschnitts
Das sonderbareMittel zur Bildung des Menschen ist die Sprache
.
4
aus dem zweiten Teil vonHerders
Ideen zur Philosophie der Geschichte der Menschheit 
, die 1785 er-schienen, tun. Am gewählten Text soll deutlich gemacht werden, dass HerdersNationenbegriff immer zusammen mit der Sprache gedacht wird, von dieser abhängig ist und bedeutende Merkmale mit ihr teilt. Außerdem soll deutlich ge-macht werden, welche Probleme eine solche Verknüpfung mit sich bringt.Dazu werde ich zunächst einmal in Andersons Nationenbegriff einführen, ummeine theoretische Grundlage zu klären, mit Hilfe derer ich den ausgewähltenText untersuchen möchte. Danach analysiere ich die Bedeutung, die Herder dem Sprachbegriff und insbesondere der Schrift zukommen lässt, damit klar 
1
Herder, Johann Gottfried: Ideen zur Philosophie der Geschichte der Menschheit; Frank-furt/Main 1989
2
Renan, Ernest: Was ist eine Nation? Rede am 11. März 1882 an der Sorbonne; Hamburg1996; S. 27
3
Anderson, Benedict: Die Erfindung der Nation. Zur Karriere eines folgenreichen Konzepts;Frankfurt/Main 2. Erweiterte Auflage 1996
4
Herder: Ideen zur Philosophie der Geschichte der Menschheit, S. 345-354

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