S02VOR-SPIEL
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ie Ruhr.2010 läuft. Essen istKulturhauptstadt, doch auchdie Stadt Dortmund hat füralle Kulturbegeisterten einenVeranstaltungskalender auf ihrer Internetseite, Rubrik „Freizeit undKultur“:
www.domnd.d
Zwei der Tipps schon hier für euch: Zu-nächst eine Ausstellung rund um denImpressionismus im Dortmunder Mu-seum für Kunst und Kulturgeschichte,Hansastraße 3, täglich von 10 bis 17 Uhr.Noch bis Mitte April sind hier Werkeder Berliner Künstlergruppe Secessionaus der Nationalgalerie Berlin ausge-liehen worden. Die Bilder beschäftigensich mit dem Umbruch, dem Aufbruchaber auch mit dem Zusammenbruchvor dem Ersten Weltkrieg. Zu sehensind unter anderem Bilder von MaxSlevogt (siehe „Segelboote“), Lovis Co-rinth und Max Liebermann. Studentenkommen für vier Euro rein.Wer sagt, ich interessiere mich mehrfür Literatur, den mag eine Lesung desVereins deutscher Sprache locken. AmSamstag, 6. Februar, um 18 Uhr wirdim Dortmunder Martin-Schmeißer-Weg 11 ein lyrisches Potpourri des 20.Jahrhunderts präsentiert. Texte gibt esvon Else Lasker-Schüler, Bertolt Brecht,Ingeborg Bachmann und weiteren.Kostet nix. Wir wünschen kulturell ge-nussvolle Semesterferien!
ma/afoo: P sad Domnd
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chon mal vom „Genie in a bot-tle“ gehört? Sicher, da gab esmal den Song, von der kleinenBlonden. Aber hier geht es umeine ganz große Persönlichkeit,die seit kurzem in 50 ml Fläschchen ab-gefüllt wird. Riechen wie Michael Jack-son, das verspricht der amerikanischeParfumhersteller „My DNA Fragrance“.Jackos DNA wurde von seinen Haarenextrahiert, mit etwas Aloe Vera gemischtund fertig war der Jackson-Geruch. Undder sei in jedem Fall wohlriechend, ga-rantiert das Unternehmen. My DNAFragrance arbeitet übrigens mit JohnReznikoff, dem Besitzer der weltgrößtenSammlung historischer Haare, zusam-men. So konnten auch Düfte von JackyKennedy, George Washington oder ElvisPresley kreiert werden – behauptet zu-mindest der Hersteller. Professor HansHatt, Deutschlands bekanntester Riech-forscher von der Ruhr-Uni Bochum hältdas für unwahrscheinlich. „Die DNAselbst ist völlig geruchlos.“ Zwar sindhier gewisse Vorlieben und Antipathienfür den einen oder anderen Duft gespei-chert, einen Eigengeruch gibt es abernicht. Wer wissen will, wie er selberriecht, für den hat der Wissenschaftlereinen simplen Vorschlag: Einmal mitdem Tuch in die Achselhöhle, auswi-schen und unter die Nase halten.Dieser Duft ließe sich dann sogar kon-servieren, aber wer will schon riechenwie Michael Jacksons Achsel…
x/foo: am
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eulich habe ich den Raum-plan-Studenten Alex mitlinks gezeichnet, obwohl ichRechtshänderin bin: NeueErfahrungen sind schonspaßig, war auch das Motto beim „In-terkulturellen Training“ des Akade-mischen Auslandsamtes der TU Dort-mund. Sogar Alex selbst fand seinrecht spezielles Porträt amüsant. NeueBlickwinkel bereichern eben.Oder wusstet ihr, dass es für Spanierganz normal ist, erst zur Hochzeit mitknapp 30 Jahren bei den Eltern aus-zuziehen? Und, dass sich in England jeder Fahrgast höich vom Busfahrerverabschiedet? Zudem lernte ich, dassAustralier wie Zwiebeln und Deutschewie Kokosnüsse sind: „Das Modellwill sagen, dass die offenen Australierzu Fremden sehr herzlich sind, doches lange braucht, bis man sie wirk-lich kennen lernt. Man pellt sie ebenSchicht um Schicht wie Zwiebeln“,erklärte Seminarleiterin Julia Pehle:„Deutsche sind eher wie Kokosnüsse;eine wirklich harte Schale beim Erst-kontakt, aber wenn die mal gesprengtist, wird das Innerste offenbart.“Für mein Erasmus-Semester, die Teil-nahme am Training und meine Spa-nisch-Kurse bekomme ich übrigensein Zertikat ausgestellt. Mehr Infosunter:www.aaa.tu-dortmund.de/zer-tikat. Auch an UDE und RUB gibt esErasmus-Förderprogramme.Sarah Salin war ein Semester in Dublinund studiert Journalistik in Dortmund.
a/foo:nm