1. Einleitung
1.1. Die Geschichte der Astrologie
Die Wissenschaft von den Sternen und ihrem Ein-fluß auf das Leben der Menschen ist etwa so altwie die Menschheit selbst. In ihrer heutigen Formgeht sie im wesentlichen auf die Entwicklungen derBabylonier und Ägypter zurück. Sie ist aber durchdie Jahrhunderte in verschiedenen Strömungenauch durch etliche moderne Einflüsse abgewandeltworden
1
. Da auch damals das in der Astrologie ver-wendete Wissen sicher nichtvollständig wissen-schaftlich zugänglich war,muß manannehmen, daß die altenKulturen für ihre Ent-wicklung ein großes so-wohl natürliches alsauch spirituellesWissen besessen ha- ben müssen - alsoauch die Fähigkeit,etliches ihnen nichtMeßbare aus der In-tuition zu entwik-keln - dies deshalb,weil die Wissen-schaft, wie bekannt,selbst in ihrer heuti-gen, im Vergleich zudamals hoch entwik-kelten Kultur alleinnur unzureichendeHinweise zur Beur-teilung des Sternen-einflusses liefert(Wissen über dasWesen der Planetenetc.).Dazu ist eine intui-tive oder, im weiter-entwickelten Fall,geistige Methode nötig. Sie be-ruhtzum einen darauf, daß der Mensch innerlich alsgeistiges Wesen von höherer geistiger Warte (Engelo.ä.) Informationen bekommen kann ("Postbote"),oder selbst mit seiner Seele aus der Akasha Chro-nik oder dem Himmel Informationen zieht ("Astral-reise mit Datenbankabfrage")
2
, zum anderen undin Verbindung damit darauf, daß der Mensch alsMikrokosmos schon bei der Schöpfung ein Abbilddes gesamten Kosmos in fraktaler Art in sich hin-eingelegt bekommen hat, das durch diese Prozesseund das Licht der Sterne und die Sphäre des Men-
1 Einleitung
3
1 Einige der hier behandelten Punkte sind auch in verschiedenen modernen astrologischen Strömungen enthalten, der Text zitiert als Ausgangsbasis der bestehenden Astrologie aber nur den Rumpf der klassichen Astrologie.2 Der Begriff Akasha Chronik kommt aus dem esoterischen Bereich und entspricht etwa den in der Bibel erwähnten Büchern desLebens. Sie ist, grob beschrieben, eine Art himmlische Bibliothek. Beide Möglichkeiten gehören zum himmlischen Reisevehrkehr.0 Kosmosstruktur bestehend aus Millionen Galaxienhaufen und einem Zentrum, s. Bild und Beschreibung S. 8.
schen, den Einfluß des Engels, etc. mit der Außen-welt in Verbindung steht und so ständig aktuali-siert wird (siehe Bild übernächste Seite). Dieses Ab- bild kann, durch geistige Übung erschlossen, auchals Informationsquelle und zum Erschließen derZusammenhänge dienen (Hausbibliothek, aus demFenster schauen, sie-he Eingangszitat). Vieles des in den al-ten Kulturen Offen- barten ist aber nachdem Niedergang derKulturen durch dieJahrtausende ver-fälscht oder demMenschen unver-ständlich geworden,ganz zu schweigen von dem mit der Astrologie in denmodernen Medienetc. betriebenen Miß- brauch. DieseSchwächen konntenauch von den neue-ren Strömungen der Astrologie nie ganzausgeräumt werden,und es ist so bis zumheutigen Tag nichtzu einer wirklichenEinigung von Wis-senschaft und Astro-logie, oder auch nurzu einer logisch ge-schlossenen an-schaubar verständ-lichen Astrologie ge-kommen, die etwasmit den Sternen zutun hat. Insbesonde-re, da sich dieSterne in den 2000Jahren seit der Entste-hung der ägyptisch- babylonisch Astrologie um ein 1/12 Kreis ver-schoben haben, die Sternzeichen aber nicht.Dies war auch aus den Quellen des menschlichen Verstandes / der Wissenschaft allein nicht mög-lich. Der menschliche Geist hätte es vielleicht ver-mocht, hat es aber nicht getan, so daß erst eineerneute Offenbarung aus höchster Quelle, wie sie
-1Auge in der Neuoffenbarung bedeutet oft den gesamten Sehapparat, also das Auge samt dem ganzen Sehzentrum des Gehirns.