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LIEBE GENOSSINNEN,LIEBE GENOSSEN,
es gibt Leute, die nichts aus derFinanz- und Wirtschaftskrise lernen –oder verdrängen, dass sie und ihreBrüder im Geiste die Hauptschuld darantragen. »Der Staat ist ein teurerSchwächling«, posaunte neulich FDP-Generalsekretär Lindner. Und beleidigtegleich im nächsten Satz Millionenarbeitende Menschen: »Zu viele erwar-ten immer mehr vom Staat und immerweniger von sich.« Die FDP, die in Berlinals Schwanz mit dem Hund wedelt, willden Staat immer nur schwächen. Inihrer verbohrten Ideologie kann die Pri-vatwirtschaft grundsätzlich allesbesser als der Staat. Natürlich erledigtder Staat nicht alles. Aber gerade jetztin der Krise muss er investieren – inForschung, Bildung, Sicherheit und indas Gesundheitswesen. Und Bankenzähmen, dass diese nicht noch einmalfast komplette Volkswirtschaftenverzocken. Doch weder mit der Regie-rung in Berlin noch mit der RegierungWulff ist Staat zu machen. Mit 383 Europro Einwohner investiert Niedersachsenso wenig wie kein anderes Bundesland,fand die Bertelsmann-Stiftung heraus.Euer Garrelt DuinLandesvorsitzender
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NIEDERSACHSEN
FEBRUAR 2010 | WWW.SPD-NIEDERSACHSEN.DE
EDITORIAL
große Rolle. Leider wird sie in Berlin undHannover von Politikern gemacht, diewenig zustande bringen. Die Regierungin Berlin wirkt seit dem Ausscheiden vonSteinmeier, Steinbrück, Gabriel, Scholzund anderen wie eine Laienspielschar.Umso mehr werden wir in Berlin undHannover deutlich machen, was wirunter einer Wirtschaftspolitik verstehen,die den Menschen nützt. Wir brauchenWachstum, das dem gesellschaftlichenZusammenhalt dient.Dazu gehören ordentlich bezahlteArbeitsplätze und keine Nullrunden beiTarifverhandlungen, um so bei schwä-chelndem Export die Binnennachfrageanzukurbeln; Verlängerung des Kurzar-Wir Sozialdemokraten quälen uns nochmit den Mühen der Ebene. Aber wirhaben den Berg wieder nahe vor Augen,der vor uns liegt. Wohl wissend, dass derSturm auf den Gipfel nur Schritt fürSchritt klappt und viel Puste verlangt.Aber wir sind auf gutem Weg.Als Mann von der Küste weiß ich, wiewichtig ein fester Anker ist, damit einSchiff selbst bei Sturm nicht ziellos her-umtreibt. Unsere SPD war immer im Volkverankert wie keine zweite Organisati-on. Sportvereine, Taubenzüchter, Kirche,Gewerkschaften, Arbeiterwohlfahrt oderReichsbund – überall warfen Sozialde-mokraten stabile Anker. Die Zeiten habensich gewandelt, und die Einstellungenvieler Menschen auch. Aber eines bleibtfür uns immer eine vorrangige Aufgabe:Wir müssen verankert bleiben, den Pulsder Menschen fühlen.Ich gebe zu: Das haben wir etwasverlernt. Wir kommen aus dem Tief nurheraus, wenn wir unsere Partei wiederöffnen, mit den Menschen reden undihnen zuhören. In Expertenrunden, auf der Straße und überall, wo sich die Leu-te treffen. Auf Bundes- und Landesebe-ne richten wir Foren zu verschiedenenThemen ein. Aber auch jeder Unterbe-zirk und jeder Ortsverein kann undmuss direkt auf die Menschen zugehen,zum Beispiel regelmäßige Stammti-sche einrichten, mit Meinungsführernin Vereinen und Institutionen in Kon-takt kommen und in öffentlichen Treffsüber brennende Themen informierenund diskutieren.Unsere Mitglieder müssen mehr alsbisher wieder am politischen Leben teil-nehmen, Einfluss nehmen und über denKurs der Partei mitreden. Ein Mittel dazusind Mitgliederbefragungen und Urwah-len. Ich gehe davon aus, dass beispiels-weise auch unser nächster Spitzenkan-didat in Niedersachsen von der gesam-ten Partei aufgestellt wird. Wirtschafts-politik spielt in diesem Jahr wieder eine
WIR MÜSSEN DEN PULSDER MENSCHEN FÜHLEN
Was 2010 für die SPD auf der Agenda steht: Partei öffnen, Urwahlen und eine soziale Wirtschaftspolitik
Von Garrelt Duin
Fortsetzung auf Seite 2
 
Im Niedersachsen-vorwärts:»TiL – Themen im Landtag«(Mittelteil Seiten 1–4)
Unsere Aufgabe für 2010:Mitmischen und Einflussnehmen, auf der Straße, anStammtischen, in Vereinenund Verbänden.
 Foto: Lopo
 
IINIEDERSACHSEN
02/2010
vorwärts
Die Landesgruppe Niedersachsen/Bremen der SPD Bundestagsfraktion sorgt für flächendeckendeVertretung Niedersachsens im Bundestag.
 Foto: shutterstock.com
Fortsetzung von Seite 1
und Kredithilfen; schließlich die Konzen-tration der Forschungsausgaben auf Zukunftsmärkte. Das sind in Niedersach-sen die Autoindustrie, Erneuerbare Ener-gien, Logistik, Gesundheitswirtschaftund maritime Wirtschaft.Im Februar kommen Niedersachsens SPD-Bundestagsabgeordnete mit den Vorsit-zenden der Unterbezirke der »weißen Flek-ken« während einer Klausurtagung in Ver-den zusammen. Dann wird abschließenddarüber beraten, wie die betroffenenRegionen unterstützt werden. Dabei arbei-ten die Niedersachsen mit den beiden Bre-mern Uwe Beckmeyer und Carsten Sielingzusammen. Gemeinsam bilden sie seitDie Landesregierung Wulff investiert vielzu wenig in Forschung und Infrastruktur.Sie trägt bei Investitionen pro Kopf derBevölkerung in Deutschland sogar dieRote Laterne. Wir werden den Menschenklar machen: Die SPD kann es besser.
 
Oktober die 21-MdB starke LandesgruppeNiedersachsen/Bremen im DeutschenBundestag. »Alle Bundesministerien, dieGeld an die Länder zu verteilen haben, lie-gen in der Hand von süddeutschen Uni-ons- oder FDP-Politikern«, empört sich derleidenschaftliche Niedersachse HolgerOrtel. Deshalb müssen jetzt norddeutscheInteressen gebündelt werden, damit der»Norden nicht abgehängt wird«.
 
beitergeldes; Weiterbildung und Qualifi-zierung – gerade bei Kurzarbeit; guteAusbildung und ein Studium ohneGebühren; Hilfe für kleine und mittlereUnternehmen durch gezielte FörderungSeit Herbst vergangenen Jahres ist die nie-dersächsische SPD mit 19 Abgeordnetenaus 30 Wahlkreisen im Deutschen Bundes-tag vertreten. Es gibt viele Unterbezirke imNorden und im Westen Niedersachsens,die weder durch einen MdB noch durcheinen MdL parlamentarisch vertreten sind.Intern wird dabei von »weißen Flecken«gesprochen und alle wissen, was gemeintist. Während die Fraktion im Landtagbereits ein eingespieltes Team in derBetreuung der »weißen Flecken« ist, stehtdie SPD-Landesgruppe im Bundestag nunauch in engem Kontakt mit den Unterbe-zirksvorsitzenden in den verloren gegan-genen Wahlkreisen. »Unsere Vorschlägezur Betreuung von 11 Bundestagswahlkrei-sen liegen auf dem Tisch und werden vonmeinen Kolleginnen und Kollegen vor Ortbesprochen«, erklärt der Vorsitzende derLandesgruppe, Holger Ortel.Persönlich betreut der Delmenhor-ster den Wahlkreis Cloppenburg/Vechtaund nimmt seine Aufgabe sehr ernst.Holger Ortel ist der Überzeugung dieSPD-Bundestagsfraktion müsse auch auf Empfängen und wichtigen Veranstal-tungen in den »weißen Flecken« vor Ortsein: »Das dürfen wir nicht den Schwar-zen überlassen«, ist seine feste Überzeu-gung. Die Landesgruppe hat nach regio-nalen Gesichtspunkten jeweils einenHauptansprechpartner für jeden Betreu-ungswahlkreis. Es gibt aber auch Abge-ordnete, die neben ihrem eigenen zweiweitere Wahlkreise betreuen. Im Elbe-Weser-Raum ist Lars Klingbeil als einzi-ger Abgeordneter verblieben. Auch erweiß um seine Verantwortung. »Wirdürfen nicht zulassen, dass sozialdemo-kratische Interessen von ganzen Regio-nen nicht mehr in Berlin vertreten seinwerden«, so sein Fazit.Die politische Öffentlichkeitsarbeitder Landesgruppe wird zur Zeit vom Vor-stand umgestaltet. Klar ist: Die Landes-gruppe wird auch »weiterhin Fachkonfe-renzen der SPD-Bundestagsfraktion inden Betreuungswahlkreisen veranstal-ten«, sagt Holger Ortel.
WEISSE FLECKEN MIT ROTERVERTRETUNG
Die SPD-Landesgruppe im Bundestag ordnet die Vertretung sozialdemokratischer Interessen für Wahlkreise,die ohne Abegordnete in Parlamenten sind.
Von Lars Wegener 
NEUE AUFGABE FÜR MATTHIAS MIERSCH
Matthias Miersch, Bundestagsabgeordneter aus Laat-zen, ist ins Kuratorium der Deutschen BundesstiftungUmwelt (DBU) berufen worden.Mit einem Stiftungskapital von 1,3 Milliarden Euroist die DBU eine der größten Umweltstiftungen derWelt. Seit Bestehen der Stiftung 1990 sind mehr als7.500 Projekte unterstützt worden. Schwerpunkt istdie Förderung von umweltfreundlichen Ideen undProjekten im Mittelstand.»Ich werde die neue Aufgabe nutzen, um denGedanken der Nachhaltigkeit noch stärker in unserer Gesellschaft zu verankern.Unsere Umwelt steht vor dem Abgrund und wir dürfen keine Chance auslassen,gegenzusteuern«, so Miersch, der in dieser Wahlperiode zum umweltpolitischenSprecher der SPD-Bundestagsfraktion gewählt worden ist.
eb.
Lars Wegener, Büroleiter derLandesgruppe Niedersachsenin der SPD-Bundestags-fraktion
»
GesellschaftlichesLeben vorOrt nicht der CDUüberlassen.
«
Holger Ortel
 
NIEDERSACHSENIII
02/2010
vorwärts
In Niedersachsen – einer der Herzkam-mern der Sozialdemokratie – erzielte dieSPD mit 29,3% das schlechteste Ergebnisder Wahlgeschichte. Wir können und wirdürfen mit unserem Abschneiden abso-lut nicht zufrieden sein. Partei und Frak-tion verlieren politische Gestaltungs-kraft und auch die Personal-, Finanz- undOrganisationskraft sind eingeschränkt.Innerparteiliche Reformen sind unum-gänglich.
Organisationspolitische Defiziteschnell beheben
Weitreichende Vorschläge aus den Par-teireform-Kommissionen, insbesondereaus der Beck Kommission »Moderne Mit-gliederpartei« – etwa zur direkten Betei-ligung von Mitgliedern an inhaltlichenund personellen Entscheidungen - liegenbereits vor. Für viele organisationspoliti-sche Fragestellungen gibt es weniger einErkenntnisdefizit, sondern ein Umset-zungsdefizit, auf allen Ebenen der Partei.Beteiligungsformen und –wege müssengelebt werden, die Kultur des Empower-ments muss für Gesellschaft und Parteietabliert werden.Der programmatische »Mainstreamder Moderne« – die Verabschiedung vongrundsätzlicher Umverteilungspolitikzugunsten von Fragmenten eines neoli-beralen Staatsverständnisses – wurde inwenigen Nuancen nach den jeweiligenWahlniederlagen angepasst. Das »Diktatdes Handelns« wurde mit Regierungs-treue übersetzt und beantwortet. DieEntscheidungskaskade: Erst Staat undRegierung, dann Fraktion, dann Parteiund Mitgliedschaft, wurde immer effek-tiver weiterentwickelt und hat sicherlichauch seinen Teil zum Glaubwürdigkeits-und Vermittlungsproblem beigetragen.
Welche Fehler sind gemachtworden?
1. Die inhaltliche Dimension: Begin-nend mit der Entscheidung für denKosovo-Einsatz gab es Glaubwürdig-keitsverluste. Die Agenda 2010 undderen Umsetzung ab 2003 sind vongroßen Teilen der klassischen SPD-Wählerschaft nicht akzeptiert wor-den und die »Rente mit 67« ist in wei-ten Bereichen der Arbeitnehmer-schaft auf Ablehnung gestoßen.ges Mitgliedermanagement, dass Mit-glieder nicht als Vorgang und Nummerbegreift, sondern als Gewinn für neueHandlungsfähigkeit und Potenzierungunserer Kreativität ist ein MUSS.
Organizing – Weiterentwicklungder Kampagnenstrategie?
Vor etlichen Jahren war es noch Glau-bensfrage, ob mit der Methodik der Kam-pagnenstrategie gearbeitet werden solloder nicht. Mittlerweile ist diese Metho-dik in allen Bereichen und Ebenen derPartei, in vielen Großorganisationen undauch Unternehmungen Grundlage desPlanens und des Handelns:— Konzentration auf wenige, dafürnachvollziehbare Punkte(Inhalteoder Maßnahmen),Planung des Ressourceneinsatzes,— Auswahl der Instrumente abge-stimmt mit allen politischen, organi-satorischen und kommunikativenHandelnden einer Kampagne,klare und transparente Steuerung /Leitung der Kampagne.Der Kern von Organizing ist ein Leitbildvon »beteiligungsorientierter Parteiar-beit«. Potenzielle Mitglieder werden alsmobilisierungsfähige Aktivisten organi-siert, die dann zukünftig selber den Kernder lokalen Parteiarbeit bilden. Dem tradi-tionellen Stellvertretermodell wird damitein basisnahes Selbstvertretungsmodellentgegengesetzt. Bei den Gewerkschaf-ten ist es ein konkretes Ziel – in der Regelein Tarifvertrag oder die Einleitung vonBetriebsratswahlen. In die Parteiarbeitübersetzt, werden es lokale und regionaleProjekte sein müssen, die der sozialenund/oder ökologischen Verbesserung derLage dienen. Bei ver.di und bei der IGMetall wird seit einigen Jahren mit derOrganizing Methode gearbeitet. Vor allemin den Branchen und Regionen, in den dieGewerkschaften traditionell wenige Mit-glieder und damit wenig Einfluss hatten.Die Durchsetzung des Mindestlohns unddie Steigerung der Mitgliederzahlen gera-de in diesen Branchen (Sicherheitsgewer-be, Reinigungskräfte, Ingenieure) belegenden Erfolg dieser Methode. Wenn die SPDhieraus lernt und den eingeschlagenenWeg konsequent weiter beschreitet, wirdauch sie wieder viele Tore schießen underfolgreich sein.
 
2. Die strategische Dimension: DemSPD-Bundestagswahlkampf hat es2009 an einer klar erkennbaren undvermittelbaren Machtoption gefehlt.Für die SPD gilt, dass wir nur dann alsernst zu nehmende politische Kraftwahrgenommen werden, wenn wirglaubhaft die Chance auf die Füh-rung und die Gestaltung der Regie-rung beanspruchen können.3. Die soziologisch-demographischeDimension: Weniger Jung- und Erst-wähler und gleichzeitig mehr »reife-re Wähler«, die vergleichsweise kon-servative Wertvorstellungen präfe-rieren, stellen neue Anforderungenan unsere programmatische undstrukturelle Aufstellung.4. Die innerparteiliche Dimension: Dieelf Jahre in der Regierung haben denWert der innerparteilichen Willens-bildung stark zurückentwickelt. Mehrals einmal wurde die Parteimitglied-schaft mit der Sackgassenstrategie»dieser Weg ist alternativlos« kon-frontiert. Dieser Vertrauensverlustwirkt sich fatal aus: Es hat die ParteiEinfluss, Möglichkeiten, Kreativitätund auch SPD Mitglieder gekostet.Die Mitglieder fühlen sich zur SPD hinge-zogen oder in ihr beheimatet, weil sieeben kein »Kanzlerwahlverein« und kei-ne Vereinigung zur Absicherung politi-scher Macht ist, vor allem aber weil siedamit konkret die Teilhabe an Gestal-tungsmöglichkeiten im eigenen Umfeld(Arbeitsplatz oder Kommune, aber auchWohlfahrtsverbände, Umweltorganisa-tionen und Sportvereinen) verbinden.
Veränderte Anforderungen
Wir müssen akzeptieren, dass die Mit-gliederinteressen zwischen Vollzeit- undTeilzeit-Engagement schwanken, dieAnforderungen der Menschen an dieSPD haben sich gewandelt. Deshalbgewinnt die Dienstleistungsfunktiondes Parteiapparates weiter an Bedeu-tung. Neumitglieder müssen sofortbetreut werden, die Mitglieder brauchenverlässliche Informationen und die Teil-habe an Entscheidungen muss vorberei-tet und sichergestellt werden. Dabeimuss nicht jede Dienstleistung gleich-zeitig und an allen Orten vorgehaltenwerden. Ein modernes und schlagkräfti-
»WIR MACHEN UNSAUF DEN WEG«
Empowerment, Organizing und atmende Organisation: innerparteiliche Demokratie und neue Formenvon Beteiligung sind notwendig, damit die SPD wieder die Rolle einnimmt, die unser Land braucht.
Von Michael Rüter 
Michael Rüter,Landesgeschäftsführer derSPD Niedersachsen
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Die Mitgliederfühlen sich zur SPDhingezogen oderin ihr beheimatet,weil sie eben kein»Kanzlerwahlver-ein« und keineVereinigung zurAbsicherungpolitischer Machtist.
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Michael Rüter
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Die SPD muss dasLeitbild derbeteiligungsorien-tierten Parteiar-beit in den Mittel-punkt stellen.Potenzielle Mit-glieder werden alsmobilisierungs-fähige Aktivistenorganisiert, diedann zukünftigselber den Kernder lokalen Partei-arbeit bilden.
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Michael Rüter

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