Aktion Umwelt e. V.
1. Alle Lebewesen sind gleich viel wert und gleich schützenswert.
Auch jedes Tier hat eine unantastbare Würde. Tierausbeutung muss aus ethischerund ökologischer Sicht beendet werden. Es spielt keine Rolle, wie intelligentein Lebewesen ist, aus ethischer Sicht ist die Fähigkeit zu leiden relevant.
2. Vegane Ernährung ist Umweltschutz.
Die Produktion eines Kilogramms Käse erzeugt soviel klimaschädliche Treibhaus-gase wie 71,4 Auto-Kilometer. Die Produktion eines Kilogramms Rindeischbraucht mehr als 100.000 Liter Wasser.* Umweltdesaster wie die Abholzung desUrwalds für Futteranbau müssen gestoppt werden.
*Quelle: VEBU
3. Gesünder ohne tierische Produkte.
Panzliche Lebensmittel enthalten kein Cholesterin und senken so das Risiko vonHerz-/Kreislauferkrankungen. Wer sich panzlich ernährt, verringert sein Krebs-risiko deutlich, ebenso das Risiko von Gicht, Osteoporose, Migräne und Rheuma.
4. Ernähren wir uns zeitgemäß!
Fleischkonsum ist nicht „natürlich”, nur weil Menschen seit Urzeiten Tiere essen.Wir haben eine hoche ziente Landwirtschaft, fahren Auto und haben Handys.Wir leben bewegungsarm, können intelligent planen und brauchen doch sozialeBindungen und die Natur. Berufen wir uns nicht auf einen uralten Lebensstil!
5. Schlechte Gewohnheiten aufgeben!
Dass wir etwas seit langer Zeit tun, macht es moralisch nicht richtiger. Menschenhaben Jahrtausende lang Sklaven gehalten, Frauen vergewaltigt und „Hexen“ ver-brannt. Heute erkennen wir, dass Rassismus, Sexismus und Krieg moralisch falschsind. So normal Tierkonsum scheinen mag, so dringend ist Umdenken notwendig.
6. Wir können uns entscheiden!
In einer Welt, die von Gewalt, Ausbeutung und Unterdrückung dominiert ist,braucht es Mut, Mitgefühl zu zeigen und Forderungen zu stellen. Der veganeLebensstil ist ethische und ökologische Schadensbegrenzung und damit Grund-lage für aktiven Natur- und Tierschutz. Wir haben gerade auch für die Tiere, diekeine Stimme und keine Lobby haben, Verantwortung. Wir können ihnen helfen.Tun wir es!Leben
ohne
andere zu schädigen und auszubeuten ist ein Gewinn!
Wir engagieren uns
für eine nachhaltige, soziale und eigenverantwortlicheLebensweise. Besonders die Themen Tierschutz/Tierrechte, Naturschutz (Gen- undAtomtechnik) und soziale Rechte (z. B. Überwachung, Grundrechte) sind unsereAnliegen.Wir sind ein Team aus Menschen unterschiedlichster Spektren, die das Ziel haben,die Welt für alle Lebewesen besser zu machen.Wir organisieren Filmabende, Infostände, Demos, beteiligen uns mit veganemCatering und Workshops an Festivals, veranstalten Freizeiten und verschiedeneEvents als Plattform für Aktive und Interessierte, wir unterstützen Bioläden bei derSpezialisierung ihres Sortiments auf vegane Produkte und zeigen dabei:
Vegan zu leben ist spannend und das Effektivste, was wir alle sofort tun können, um etwas zu verändern – ganz einfach!
E i n e a n d e r e W e l t w i r d v e g a n m ö g l i c h !
Vegan zu leben ist die konsequente Antwort auf Umweltzerstörung und Klimawandel.Klimawandel, Wasserverknappung, Welthunger, Bedrohung der Artenvielfalt unddie Wirtschaftskrise zwingen uns heute, umzudenken.Nie war es wichtiger, die eigene Lebensweise umzustellen.
Einige Fakten dazu
Die Produktion tierischer „Lebensmittel“ schädigt das Klima stärker als der gesamteVerkehrssektor inklusive Flugzeuge. Tierhaltungen sind damit die Klimakiller Nr 1
.Im brasilianischen Amazonasgebiet ist bereits die Hälfte der Waldäche verschwunden –nahezu ausschließlich für Weideland und den Anbau von Futtermitteln. Allein die Rinderin den Tierhaltungen stoßen jährlich 112 Mio. Tonnen Methan aus
.Entwaldung und Rodung für Weideland setzt Milliarden Tonnen CO im Jahr frei.Die mangelnde Bindung von CO durch fehlende Wälder verschlimmert das Verhältnisvon CO-Ausstoß und -Bindung. Eine Einheit Methan (CH, z. B. aus Tiermägen, Gülle)hat das 23-fache Treibhauspotential von CO; eine Einheit Lachgas (NO, aus Düngerund Gülle) das 296-fache
.
Zum Vergleich
Die Ernährung mit Fleisch schädigt das Klima über 7x so stark wie die vegane Lebens-weise (Vegetarismus: über 4x)
. Vegan zu leben bedeutet, keine tierischen Produktezu kaufen und stattdessen auf eine Fülle an panzlichen Lebensmitteln zurückzugreifen– lecker, gesund und ökologisch. Informationen hierzu können Sie kostenlos unter
info@aktion-umwelt.de
anfordern oder auf unserer Website abrufen.Das Umweltbundesamt: „Wenn alle Menschen vegan leben würden, wäre das dierechnerisch einfachste Lösung für das Klima. Die Emissionen einer Kuh entsprechen18.000 km eines Kleinwagens pro Jahr.“
Verschwendung von Ressourcen – Lebensmittel als Tierfutter
53 Mrd. Tiere werden jährlich für Nahrungszwecke gehalten (ohne Meerestiere). Einein »Science« veröentlichte Studie verkündet: Die Meere werden 2048 leergescht sein.Vorausgesetzt, es ändert sich nichts.Weltweit hungern 850 Mio Menschen
. Die Weltgetreideernte beträgt 1,5 Mrd. Tonnen(Stand 2006). Theoretisch bekäme jeder 652 g Getreide pro Tag. Doch die Hälfte derGetreideernte und 90 % der Sojaernte sind Futter für »Nutztiere«. Um 1 kg Fleisch zuerzeugen, werden 7 – 16 kg Getreide verfüttert. Auf der Erde werden mehr als 3-malsoviele Nutztiere gehalten wie die menschliche Gesamtbevölkerung.
Wasser
1 kg Gemüse verbraucht je nach Sorte, Saison, Produktionsweise und Transport 100– 1000 l Wasser. 1 kg Mais: 900 l, 1 kg Getreide: bis zu 3.000 l, 1 kg Rindeisch: bis zu100.000 l
. Die Produktion von 1 kg tierischem Eiweiß verbraucht 8 x mehr fossilenBrennsto und 31,5 x mehr Wasser als die Produktion von 1 kg Panzeneiweiß.
Steuergelder
Subventionen drücken den Preis für Fleisch, Milch und Eier. Lebensmittel werden heutenicht zu »realistischen Preisen« verkauft – die unrentablen Betriebe der Viehwirtschaftzahlt der Steuerzahler. Die Subventionen für Tierhaltung und Produktion betragen7,427 Mrd. €/Jahr, für die Panzenproduktion 5,118 Mrd. €/Jahr (inkl. Futtermittel).
Quellen:
VGT/Foodwatch;
Focus;
Greenpeace;
Foodwatch;
Welthungerhilfe;
WWF/UNESCO/Greenpeace
www.aktion-umwelt.de
Mac h’ de nLi f e s t y le-C heck!
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