Buchkritik Maria Rollinger "Milch besser nicht"
Stand / Letzte Aktualisierung durch Elisabeth Rieping 12.11.2006
Maria Rollinger, eine Juristin mit Erfahrung aus der Milchindustrie, hat das Buch "Milch besser nicht" geschrieben, in dem sie auf mehrereProbleme eingeht, die sich bei der Nutzung von Milchprodukten als Lebensmittel stellen.
Milch besser nicht von Maria Rollinger
Leider nimmt der Titel vorweg, was man sich durch die Lektüre erarbeiten würde und kann. Denn da Maria Rollinger Juristin und keine Naturwissenschaftlerin ist, ist ihr Buch auch für Menschen lesbar, die weder Chemiker noch Arzt sind.
Milch als entwicklungsgeschichtlich neues Lebensmittel
Kaum jemand vermutet, dass Milch ein Lebensmittel ist, an dessen Verwertung der Mensch nicht optimal angepasst ist.Dass das leider so sein könnte, ergibt sich aus der relativen Neuheit dieser Nahrungsquelle.Das Rind, ursprünglich vom Zug- und Arbeitstier zum Haustier gemacht, ist noch nicht lange als Milchspender "tätig".Und deshalb ist es möglich, dass neben Menschen, die alle nötigen Enzyme und Abwehrmaßnahmen gegen die in der Milch vorkommenden problematischen Stoffe wie Milchzucker und die daraus entstehende giftige Galaktose haben, auchMenschen ohne diese Enzymausstattung existieren.Sie könnten im Laufe ihres Lebens durch die oben genannten und andere Inhaltsstoffe wie
Hormone
,
Wachstumsfaktoren
und
Keime
erkranken.Während einige, bald nach der Infektion auftretende Milchkrankheiten wie die Darmtuberkulose und die Brucellose schnell erkannt und beseitigtwurden, sind die späten Milchschäden erst in Ansätzen bekannt. Maria Rolligener zählt einige von ihnen auf und beschreibt ihre Entstehung. Diedadurch entstehende Möglichkeit zuVorbeugung und Vermeidung könnte aufgegriffen werden. Aber leider ist unser Gesundheitssystem nur wenig
auf Früherkennung und Behandlung ausgerichtet. Nichts hindert uns jedoch, selbst aktiv zu werden. Da späte Milchschäden per Definition nicht
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