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MIT. Lauf. Juli 2009.

MIT. Lauf. Juli 2009.

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MIT. Lauf. Juli 2009.
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02/23/2010

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2009Juli
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www.lauf.de
Das Magazin für 
Lauf machtMusikSeite 2Kirchweih undandere FesteSeite 24Mit dem Autoin den UrlaubSeite 29
 
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Juli 2009
Lauf Thema: Lauf macht Musik
Liebe Laufer Schülerinnen undSchüler,der Spielmannszug der Laufer Schu-len ist abwechslungsreich und bietet Euch eine kostenlose musikalische Ausbildung. Viele Lauferinnen undLaufer haben während ihrer Schul-zeit in dem traditionsreichen Orches- ter mitgespielt und die Kaiserin Ku-nigunde beim Festzug begleitet, übri-gens schon seit 119 Jahren.Doch nicht nur beim Kunigundenfest sind die jungen Musiker in der blau-
 Der Spielmannszug der Laufer Schulen stellt sich vor
Einladung zu musikalischen Schnuppertagen
 weißen Uniform vertreten, sondernebenso bei Faschings- und Festzügenin der Region, Schul- und Kindergar- tenfeiern. Sie eröffnen das Fest derNationen und das Felsenkellerfest inFischbach, spielen bei Geburtstagenund Hochzeiten, in Alten- und Se-niorenheimen und auf Weihnachts-märkten.Im jährlichen Veranstaltungskalen-der stehen auch gemeinsame Freizei- ten. Im vergangenen Jahr ging es bei-spielsweise nach Finsterau in denBayerischen Wald. Neben einem Be-such beim Glasbläser, Ausflügen inden Nationalpark und das Freiland-museum stand natürlich auch vielMusik auf dem Programm.Beim Spielmannszug mitmachenkönnen Schüler ab der ersten Klasse;Instrumente und Kostüme werden ge-gen eine geringe Leihgebühr zur Ver-fügung gestellt.
Habt ihr Lust bekommen, auchmitzumachen? Dann laden wir euch herzlich zu unseren Schnup-pertagen ein:
Montag, 20. Juli, von18.00 bis 20.00 Uhr in der Bertlein-schule und Dienstag, 21. Juli, von18.00 bis 20.00 Uhr in der Grund-schule Rudolfshof (UG).Hier könnt ihr verschiedene Ins- trumente ausprobieren und euchüber den Spielmannszug informie-ren. Für Fragen steht euch die Lei- terin des Spielmannszugs, Alexan-dra Wolff, unter Telefon (09123) 7 5861 oder (0171) 1 21 240 7 zur Ver-fügung. Gerne könnt ihr im Septem-ber auch zu unseren Übungsstunden, jeden Montag von 17.00 bis 18.00Uhr, im Altbau 1. Stock der Bertlein-schule kommen. Der Spielmannszugder Laufer Schulen freut sich auf eu-ren Besuch.„über Musik zu sprechen ist wie über Architektur zu tanzen“, sagte einmalder amerikanische Schauspieler SteveMartin – und tatsächlich ist es nicht einfach, die beachtliche Vielfalt undBandbreite des musikalischen Ange-bots in Lauf in Worte zu fassen.Unbestritten ist die musische Erzie-hung von großer Bedeutung für Kin-der und Jugendliche. In Lauf sind wirin der glücklichen Lage, neben Mu-sikschulen mit hervorragenden Päda-goginnen und Pädagogen, die Jungund Alt mit Instrumental- und Vokal-unterricht an das „Erlebnis Musik“heranführen, auch über eine große Zahl an Vereinen zu verfügen, die vorallem im Bereich Ensemblespiel aus-gezeichnete (Nachwuchs-)Arbeit leis- ten.Eine Stadt wie unsere, deren Infra-struktur sich natürlich nicht mit derder Großstädte vergleichen lässt, lebt auch und gerade im kulturellen Be-reich von den Ideen ihrer Bürge-rinnen und Bürger und deren Bereit-schaft, diese Ideen umzusetzen.So freuen wir uns über Initiativender Laufer Spielmannszüge, Ein-richtungen wie das Dehnberger Hof  Thea ter sowie verschiedene ortsan-sässige Chöre, Ensembles, Combos
Liebe Lauferinnen und Laufer, liebe Musikfreunde,
und Bands, die immer wieder mit neuen Musikprogrammen von Klas-sik über Jazz, Volkslieder und Kir-chenmusik bis hin zu Rock und Popunterhalten und Musik vor Ort erleb-bar machen.Mit viel Enthusiasmus und Sach- verstand realisieren städtische undkirchliche Einrichtungen, Vereine undprivate Organisatoren musikalischeEvents wie die Spitalhofserenade, dieLaufer Kneipennacht oder die Kon-zertreihe Musik in der Aula, die mitt-lerweile auch über die Grenzen un-serer Stadt hinaus etabliert sind. Mit ihrer Musik schaffen sie ein Binde-glied zwischen unterschiedlichen Ge-nerationen und Kulturen.
Erster Laufer Musikgipfel imRathaus
Um die Kommunikation und die Zu-sammenarbeit zwischen diesen Verei-nen, Institutionen und Musikschulenzu fördern und neue Impulse für dielokale Musikszene zu geben, lud dieStadt Lauf kürzlich zum ersten Mu-sikgipfel ins Rathaus ein.Hier wurde unter anderem die Bil-dung eines Forums mit Vertreternder einzelnen Musikgruppen, Musik- vereine und Musikschulen aus demLaufer Stadtgebiet und der Stadtver- waltung angeregt, um einen regel-mäßigen Austausch untereinanderzu ermöglichen und auch Musikrich- tungen wie Funk, Rock oder Blues ei-ne Plattform zu bieten. Zudem sind eine Secondhand-Instru-mentenbörse und die Erstellung einesMusikatlas angedacht, in dem allemusikalischen Angebote in Lauf undUmgebung aufgelistet werden sollen.Eine „Musikmesse“ oder ein „Musik- wochenende“ stand ebenso auf dem Wunschzettel der Teilnehmerinnenund Teilnehmer des Musikgipfels wie ein optimiertes Raummanage-ment und ein Bonussystem für Schü-ler, die von der Sing- und Musikschu-le der Stadt Lauf an der Pegnitz in ei-nen Verein oder umgekehrt wechseln– viele Ideen und Anregungen, diees nun umzusetzen gilt, um den Lau-ferinnen und Laufern vielleicht nochbesser als bisher den Zugang zur Welt der Musik zu ermöglichen.
Benedikt Bisping
Erster Bürgermeister
 
Inhalt 
 
2
Lauf Thema
5
Rathaus aktuell
7
Auf dem Laufenden
9
Lauf Kultur
10
Information und Service
12
Kaleidoskop
13
Jung in Lauf 
14
Über Laufs Grenzen hinaus
15
Bildung und Beruf 
16
Kirchliche Nachrichten
17
Neues aus den Vereinen
18
Der Veranstaltungskalender
22
Recht und Finanzen
24
Kirchweih und andere Feste
29
Mit dem Auto in den Urlaub
32
Der Müllkalender
33
Immobilien, Heim u. Garten
42
Gesundheit und Soziales
47
Impressum u. Infos zum Heft www.lauf.de www.mit.fahnerverlag.deBeilage:Scala-Fitness, Lauf 
 
Lauf Thema: Lauf macht Musik
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3Juli 2009
Seit September 1990 unterrichtet Christoph Grassl an der Laufer Sing-und Musikschule und leitet die Mu-sikschulcombo.Der staatlich geprüfte Musiklehrer fürKlavier, Kirchenorgel und Klarinettehat nach seiner Musikreifeprüfung inkatholischer Kirchenmusik und Kir-chenorgel zusätzlich ein Aufbaustu-dium im Fach Orchester- und Chor-leitung sowie in elektronischer Mu-sik absolviert.Er war Organist an der Frauenkir-che sowie Chorleiter in Sankt Ku-nigund in Nürnberg und gründete1985 die Tanzband „Happyday-Mu-sic“. Im Herbst 2008 übernahm der45-Jährige die Leitung der Sing- undMusikschule.
Herr Grassl, wann haben Sie selbst angefangen zu musizieren? 
Mit sechs Jahren hatte ich das ersteMal Unterricht; so richtig los ging’sdann aber erst mit 14, 15 Jahren. Ichhatte einen großartigen Klavierleh-rer, der mich sehr motivierte und beider Vorbereitung auf die Aufnahme-prüfung der Musikakademie unter-stützte. Bei uns zu Hause wurde aberauch immer viel gesungen und musi-ziert – das prägt natürlich.
Welche Rolle spielt Musik in Ihrem Privatleben? 
Eine große Rolle. Meine Frau ist stu-dierte Musikerin und auch Musikleh-rerin, meine drei Kinder lernen Instru-mente – da ist immer viel Live-Mu-sik im Haus.
Ist Musikalität eine reine Bega- bung oder kann das jeder mit viel Übung erlernen? 
Ich denke, dass Musikalität Grundbe-gabung eines jeden Menschen ist – wer reden kann, der musiziert ja ei-gentlich schon. In jeder Sprache, so-gar in unserem Körper (Puls) steckenRhythmus und auch Melodik – so in-spiriert das eine auch das andere.
Sollte jedes Kind ein Instrument lernen? 
Ich denke, jedes Kind sollte die Mög-lichkeit haben, es zumindest einmalauszuprobieren. Wenn es dann Spaßdaran hat und eine Bestätigung darinfindet, etwas ganz Besonderes, Eige-nes für sich zu entdecken, dann kannaktives Musizieren das Selbstvertrau-en, die kommunikativen Fähigkeitenund nicht zuletzt die Persönlichkeit eines jeden positiv fördern.
 Ein Interview mit Christoph Grassl, stellvertretender Leiter der Städtischen Sing- und Musikschule Lauf 
„Musik ist viel mehr als nur ein kulturelles Sahnehäubchen!“
Wann sollte man mit dem Instrumentalunterricht beginnen? 
Das hängt ganz von der jeweiligenReife des Kindes ab, im Vorschulal- ter sind Musikgarten und auch mu-sikalische Früherziehung ein wich- tiger Baustein. Im Anschluss daransollte dann aber ein Instrumental-oder Vokalunterricht ins Auge gefasst  werden. So ab zirka vier, fünf Jahrenkann dann schon das eine oder an-dere Instrument erlernt werden.
Wie können Eltern herausfinden,welches Instrument für ihr Kind geeignet ist? 
Sie sollten gemeinsam mit ihren Kin-dern Konzerte und Musikveranstal- tungen besuchen, denn dort erle-ben Kinder, wie Töne und Klänge ent-stehen. Aus Konservenmusik allei-ne lässt sich schlecht ein Motivati-onsansatz herleiten. Nur das Sehen,Hören und Fühlen von Instrumentenund handgemachter Musik weckt den Wunsch, ein Instrument erlernenzu wollen.Ganz besonders empfehlenswert ist hier der pädagogische Dienst derStaatsoper in Nürnberg. Aber auch Veranstaltungen der Sing- und Mu-sikschule, wie zum Beispiel der Tagder offenen Tür, bieten Gelegenheit dazu, das eine oder andere Instru-ment in die Hand zu nehmen undauszuprobieren.
Worin besteht für Sie der besondere Reiz, mit Schülern zu arbeiten? 
Nach all den Jahren ist es erstaun-lich, dass keine Routine einkehrt. Je-der Schüler ist individuell in seinerHerangehensweise an das Mediumdes aktiven Musizierens. Das großeGlück des Musikschullehrers besteht darin, auf diese besondere Situationauch eingehen zu können.Ganz besonders fordernd ist zum Bei-spiel auch der Umstand, einen Erst-klässler am Piano zu unterrichtenund in der darauffolgenden Stun-de dann zwei 17-Jährige am Saxo-phon und Piano beim Ensemble-spiel zu coachen. Da muss man stetsup to date sein und auch die ange-sagten Medien wie mp3 oder Mu-sikprogramme am PC et cetera ein-binden, um zum Beispiel individuelleÜbungsplaybacks zu erstellen.Ein ganz besonderer Reiz besteht fürmich aber immer wieder darin, wennein Schüler nach einem Konzert oder Vorspiel ganz stolz auf seine Leis- tung ist.
Wenn Sie zurückblicken: Was un- terscheidet die Sing- und Musik- schule Lauf von heute zu der von vor 20 Jahren? 
Die gewachsenen schulischen Anfor-derungen lassen vielen Kindern nicht mehr so viel Freiraum für kreativeFreizeitgestaltung. Die Ganztagsschu-le, die ja stark im Kommen ist, hat nun zwar auch teilweise die Musik für sich entdeckt, jedoch fehlen im Augenblick tragfähige und vor allempraktikable Konzepte sowie ganzschlicht und einfach Räume undInstrumente. Auch die neuen Medien wie Internet und Co. sind mittlerweile rund um dieUhr verfügbar und verleiten zur pas-siven Freizeitgestaltung.Leider werden in der heutigen, auf unmittelbare Rendite ausgelegten Zeit die Transfereffekte der mu-sischen Fächer von vielen Verantwort-lichen im Bildungsbereich nicht mehrgesehen. Nur was direkten Erfolgbringt zählt. Musizieren aber ist, wie viele Sportarten auch, eine Ausdau-erdisziplin; der Erfolg stellt sich nicht unmittelbar, sondern mit gewisserzeitlicher Verzögerung ein.Da ist Durchhalten angesagt, auch wenn mal ein Durchhänger droht.Das alles war vor 20 Jahren ein we-nig einfacher. Doch eines hat sichnicht geändert: Viele Schüler wol-len auch heute wie damals den an-gesagten Hit aus den Charts auf Ihrem Instrument oder auch mit dereigenen Band selbst performen – dasist dann wieder cooler als mp3 hö-ren et cetera.
Was wünschen Sie sich für die  Zukunft der Sing- und Musik- schule Lauf? 
Die Sing- und Musikschule Lauf sollte eine Musikschule für alle sein,ich denke da sowohl an integrative Angebote als auch an eine generati-onsübergreifende Musikschule. Hier-für brauchen wir Raum im wahrstenSinne des Wortes – dann können Alt und Jung, Behinderte und Gesundezusammen proben und die uns al-len verständliche Sprache der Musik sprechen. Auch würde ich sehr gerne das Un- terrichtsangebot erweitern undkönnte mir gut vorstellen, Instru-mente wie Oboe oder Fagott, Kontra-bass oder Harfe, Hackbrett und Zitheret cetera ins Repertoire mit aufzuneh-men. Am meisten wünsche ich miraber, dass eine Sing- und Musikschu-le nicht als kulturelles Sahnehäub-chen, sondern als kulturelles Grund-nahrungsmittel verstanden wird.Musikalische Bildung darf nicht vonkommerziellen Zielen, sondern mussaus einem kulturellen Grundver-ständnis heraus gelebt werden. EineMusikschule mag sich vielleicht nicht sofort rechnen, für die Zukunft gese-hen jedoch wird sich jeder investierteEuro vielfach in klingender Münzeauszahlen.
Gibt es noch musikalische Träume – für Sie persönlich oder für die Musikszene in Lauf und der Region? 
Es gibt in Lauf und Umgebung so viele gute und engagierte Musiker,Bands, Kapellen und Künstler, dasses doch möglich sein sollte, die ei-ne oder andere Schnittmenge mit derSing- und Musikschule zu finden. Sokönnte ich mir gut vorstellen dassein gemeinsames Projekt hier Berüh-rungsängste abbauen würde.Die Sing- und Musikschule wird ja imMärz 2012 dreißig Jahre alt, das wä-re ein Zeitpunkt für ein großes Event  wie zum Beispiel ein Kindermusicalet cetera.Ein großer Traum, den ich und na- türlich auch meine Kolleginnen undKollegen immer wieder träumen, ist der vom „Haus der Musik“ in Lauf –ein Gebäude mit Unterrichtsräumenund einem kleinen Konzertsaal. An dieser Stelle möchte ich michauch bei meinen Kolleginnen undKollegen bedanken – ein starkes Team!
Herr Grassl, wir bedanken uns für das Interview.

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