Patrick, auf Deiner Website liest man als erstes:„Smash Homophobia“. Was ist der Grund?
Das ist von Beginn an mein Motto gewesen. Mein Freundeskreis setztsich aus Heteros, Lesben und Schwulen zusammen und ist sehr multi-kulturell. Deshalb sind solche Statements für mich sehr wichtig.
HipHop gilt nicht gerade als schwulenfreundlich.
HipHop ist nicht mehr oder weniger schwulenfeindlich als andere Musik,auch wenn es nach außen immer so dargestellt wird.
Aber viele Rapper sind extrem homophob!
Ich sehe da den Anteil bei etwa fünf Prozent, so wie bei anderen Musikrich-tungen auch. Auch in der Technoszene gibt es genug Homophobie, das wirdnur nicht so öffentlich.
Wie kannst Du Dich als DJ dagegen abgrenzen?
Ich gucke schon, was ich auflege und dass die Texte passen. Gerade auch, wennich Dancehall spiele: da passe ich sehr genau auf, was geht und was nicht.
Deine Party heißt „Pfirsiche & Sahne“ – hat das einen tieferen Sinn?
Der Name beruht auf einem Song von „One Twelve“, eine Mischung aus RnB und Hip-Hop. Darin geht‘s eigentlich um das Gefühl zwischen Mann und Frau. Ein Song zumFeiern, aber auch sexuell angehaucht. Meine Party in Berlin ist gemischt: schwul-lesbisch,aber auch ein Teil Heteros, sehr multikulturell. So erwarte ich das auch in Hamburg.
Glaubst Du, dass das hier funktioniert?
Hamburg wird anders sein, aber bei den meisten Partys wird hier auf dem zweiten Floorohnehin schon RnB und HipHop gespielt. Da ist Hamburg viel offener als Berlin.
Peaches & Cream: 6. März, 23 Uhr. Prinzenbar, Eintritt: 5 Euro, ab 0 Uhr 7 Euro
h h h h h h
Erste Sahne
Berlin-Export: DJ Pa$cha über HipHop, Homosund seine Party „Peaches & Cream“
Patrick alias DJ Pa$cha (Mitte) bringt „Peaches & Cream“ nach Hamburg. Mit an Bord die DJs D-Mac und Shari Who?
Add a Comment