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Anne-Kathrin GrabsMatrikelnummer: 0721846anne-kathrin.grabs@sbg.ac.at
Hausarbeit im Rahmen des Proseminars
„Interkulturelle Pädagogik“
Lehrveranstaltungsleiter: Prof. Dr. Auernheimer Lehrveranstaltungsnummer: 645.451
Arbeitstitel
Medien, Migration und Integration -
Der Einfluss von Medien bei der Integration von Migranten?
Salzburg, 08.01.10
1
 
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung...................................................................................................................................031.2 Fragestellung................................................................................................................041.3 Überblick......................................................................................................................052. Hauptteil2.1. Mediale Segregation, Assimilative mediale Integration und interkulturellemediale Integration......................................................................................................062.2 Die Integrationsfunktion von Massenmedien...............................................................082.3 Inszenierung von Migration „Der Fall Arigona“..........................................................192.4Überblick über österreichische Migrantenmedien und einige ausgewählteBeispiele.............................................................................................................................223. Zusammenfassung3.1 Wieviel Integration können Mehrheits- und Minderheitenmedien bewirken?.............28Literatur 2
 
1.Einleitung
"Es ist leichter, ein Atom zu spalten, als ein Vorurteil." (Albert Einstein)Seit ich 2004 mit meine Heimatstadt Dresden verlassen habe und für meine Ausbildung alsWerbekauffrau in die multikulturell geprägte Stadt Köln gegangen bin, beschäftigt mich das ThemaMigration. Der Ausländeranteil in Köln ist wesentlich höher als in Dresden (wo kaum Ausländer leben, jedoch mit Abständen eine sehr hohe Ausländerfeindlichkeit herrscht), vor allem türkisch-stämmige Migranten zählen zum Stadtbild. Einige meiner Kollegen sind türkischstämmigeDeutsche und zählen heute noch zu meinem engen Freundeskreis. Als ich 2007 nach Salzburg kam,fiel mir sehr schnell auf, dass es solch eine Selbstverständlichkeit im Umgang mit Migranten inÖsterreich nicht gab (und gibt). Ich beobachtete, dass mir im Alltag im beruflichen Kontakt kaumMigranten, also als Verkäufer oder Berater, begegnen. Nachdem ich die Integration im Arbeitsmarktetwas kritischer betrachtet hatte, stellte ich mir die Frage, inwieweit ich Migranten im Fernsehensehe und im weiteren wie die Berichterstattung in den Medien über MigrantInnen verläuft. Dabeifiel mir zunächst auf, dass keine MigrantInnen in den österreichischen Medien zu Wort kommen,weder als Journalisten noch als Interviewpartner. Später haben mich vor allem die Wahlplakate der FPÖ auf das negative Bild von Ausländern, welches in Österreich vermittelt wird, aufmerksamgemacht. Dies soll auch das Thema dieser Arbeit unter dem Titel: „Medien, Migration undIntegration – Der Einfluss von Medien bei der Integration“ sein. In dieser Arbeit möchte ich dieStellung der Medien bei der Integration von Migranten beleuchten, denn meiner Ansicht nach kämeden Medien hierbei eine bedeutende Rolle zu. Im Jahr 2008 betrug die Verweildauer der TV-aktivenBevölkerung in Österreich durchschnittlich 243 Minuten pro Tag. (WWW Dokumenthttp://mediaresearch.orf.at/index2.htm?fernsehen/fernsehen_nutzungsverhalten.htmZugriff 08.01.10). Etwa 4 Stunden schaut der Österreicher im Schnitt Fernsehen pro Tag. Das ist sehr vielZeit, die sich der Mensch den Medien zuwendet. Die spannende Frage aus Sicht der Integrationsforschung ist nun, wie in den klassischen Medien Fernsehen und Print, die ich - nebendem immer stärker wachsenden Medium Internet - als Massenmedien bezeichnen würde, Migrationthematisiert wird und wie Migranten auftreten.3

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