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Der Herr Will Die Rettung Jedes Menschen

Der Herr Will Die Rettung Jedes Menschen

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Published by André Rademacher
Wer sind wir, daß wir aus Eigenliebe unsere Sünden verheimlichen, uns rechtfertigen, uns verstellen – mit einem Bein stehen wir schon im Grab ... Schau auf Dein Leben, bereue alles, was Du einsiehst. Bitte mit Tränen, wie die heilige Kirche in der Fastenzeit mit Verbeugungen bis zur Erde bittet: "Gib mir, meine Sünden zu sehen!" Sieht der Mensch seine Sünden nicht, heißt das nicht, daß er keine hat, sondern vielmehr, daß er nicht nur in der Sünde, sondern auch in geistiger Blindheit verharrt. Und wenn der Beichtvater oder jemand anderes uns der Sünde zeigt, sollen wir nicht nach einer Rechtfertigung suchen, sondern den Herrn anflehen, er möge uns unsere Sünden zeigen, sie uns bis zur Ankunft des Todes bereuen lassen und uns hier auf Erden Vergebung schenken ...
Wer sind wir, daß wir aus Eigenliebe unsere Sünden verheimlichen, uns rechtfertigen, uns verstellen – mit einem Bein stehen wir schon im Grab ... Schau auf Dein Leben, bereue alles, was Du einsiehst. Bitte mit Tränen, wie die heilige Kirche in der Fastenzeit mit Verbeugungen bis zur Erde bittet: "Gib mir, meine Sünden zu sehen!" Sieht der Mensch seine Sünden nicht, heißt das nicht, daß er keine hat, sondern vielmehr, daß er nicht nur in der Sünde, sondern auch in geistiger Blindheit verharrt. Und wenn der Beichtvater oder jemand anderes uns der Sünde zeigt, sollen wir nicht nach einer Rechtfertigung suchen, sondern den Herrn anflehen, er möge uns unsere Sünden zeigen, sie uns bis zur Ankunft des Todes bereuen lassen und uns hier auf Erden Vergebung schenken ...

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Published by: André Rademacher on Mar 04, 2010
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09/10/2010

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Liebe M .... !Der Herr will die Rettung jedes Menschen. Doch nicht jeder Menschhandelt so, als ob er gerettet werden wollte. In Worten wollen allegerettet werden, aber in den Taten wird die Rettung oftzuru
   ̈
ckgewiesen. Womit denn? Nicht durch Su
   ̈
nden, da es großeSu
   ̈
nder gegeben hat wie den Schächer am Kreuz, Maria vonÄgypten
3
u. a. Diese bereuten ihre Su
   ̈
nden, und der Herr verziehihnen - so wurden sie errettet. Jener aber kommt um, der su
   ̈
ndigtund nicht bereut, sondern sich in seinen Su
   ̈
nden selbstrechtfertigt. Das ist das Allerschlimmste, das Tödlichste.Der Herr spricht: "Ich bin gekommen, die Su
   ̈
nder zur Buße zurufen, und nicht die Gerechten" (Mt 9,13). Was bedeutet das?Gottes Wort besagt: "Sie sind allesamt untu
   ̈
chtigj da ist keiner, derGutes tue, auch nicht einer" (Ps 14,3).Alle sind su
   ̈
ndig, und je heiliger ein Mensch ist, desto mehr Su
   ̈
ndensieht er in sich. Der Herr ist gekommen, uns zur Buße aufzurufenund durch die Buße die Su
   ̈
nder zu retten, d. h. jene, die ihreSu
   ̈
nden erkennen, sie vor Gott bereuen und um Vergebung bitten.Wer jedoch seine Su
   ̈
nden entweder nicht sieht und sich selbstböswillig rechtfertigt, den jagt der Herr von sich weg. So hat erschon auf Erden die Pharisäer verworfen und verurteilt, welchesich fu
   ̈
r gerecht, ja fu
   ̈
r ein Vorbild fu
   ̈
r die anderen hielten.Schrecklich ist ein solcher Zustand: Behu
   ̈
te Gott jeden Menschendavor. Der hl. Sissojos der Große
4
bat die Engel, die seine Seeleholen kamen, zu beten, der Herr möge ihm noch etwas Lebenszeitfu
   ̈
r die Buße schenken. Der hl. Pimen der Große
5
sagte: "Glaubtmir, Bru
   ̈
der, wo der Satan ist, dahin werde ich auch gestoßen."
3
 
Heilige des 6. Jahrhunderts, lebte bis zu ihrer radikalen Hinwendung zu Gottals Dirne. Der Text der im Mittelalter weitverbreiteten Vita ist deutschletztmals 1982 erschienen (Herderbu
   ̈
cherei 977).
 
4
Heiliger der Ostkirche, Mönch in der Ägyptischen Wu
   ̈
ste, gest. 429.
 
5
 
Griechisch Poimen, Heiliger, Einsiedler der Sketischen Wu
   ̈
ste, gest. um 450.

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