Gesundheit- und Fitnesstraining und somit nimmt die Vielzahl indieser Palette kein Ende. Ebenso findet man Kurse, in denendiese drei Erstgenannten unterrichtet werden, auf denVolkshochschulen in der Sparte „Gesundheit“ und„Entspannung“. Und man wird hier auch nicht getäuscht, wennman den Eindruck bekommt, dass es sich um eine bessereGymnastik handelt, weil hier mit Entspannung gearbeitet wirdund die Wirkung tatsächlich zunächst entspannend ist.Bei Tai Chi und Chi Gong, die als sanfteBewegungsmeditationen gelten und aus langsamenBewegungsformen bestehen, werden Verspannungen aufgelöst,der Bewegungsapparat elastischer gemacht und eine Harmoniezwischen Körper, Geist und Seele erlangt. T’ai Chi ist eineÜbungsform, die im Stehen ausgeführt wird und bei der manohne Zwischenstop von einer Übungsfigur in die andere wandeltvom Anfang bis zum Ende. Beim Chi Gong werden gewisseBewegungssequenzen oder auch starre Übungsfiguren imVergleich zum T’ai Chi als jeweils getrennte Einzelübungenvollzogen. Und da einige Übungen im Chi Gong aus der T’ai Chi–Übungsform herausgenommene Einzelteile sind, muss hier eindeutig klar sein, dass Chi Gong Elementarbestandteil des T’aiChi ist. Und in beiden Übungsformen wird beabsichtigt, dieLebensenergie im menschlichen Körper, auf chinesisch„Chi“(Qi) genannt, fließen zu lassen und zu vermehren. Wasmich an T’ai Chi von Anfang an begeisterte, war, dass dies nichtnur eine meditative Bewegungsgymnastik ist, mit der ich gesundwerden kann, sondern dass es sich ursprünglich um eineKampfkunst handelt, die aus dem chinesischen „Kung-Fu“hervorgegangen ist, und mit der man sich auch gegen Angreifer verteidigen kann. Mit T’ai Chi wird man dem Gegner gegenüber aber nicht hart, sondern bleibt weich und lässt im Körper dass„Chi“ fließen, behält damit das eigene Gleichgewicht und bringtden Gegner „aus dem Gleichgewicht“.Ich übte T’ai Chi – auch als Kampfkunst mit und ohne Waffen –ungefähr 16 Jahre lang aus. Dass es sich hier um etwasOkkultes handelt, davor warnte mich in dieser Zeit so manch einChrist, doch mir war dies nicht glaubwürdig genug. Dennochhatte ich Gott gegenüber einen tiefen, innigen Wunsch: nämlich
Add a Comment