Qualitäts-Webhosting und CMS-FreespaceSchäfchengewinnungFür schwarze Schafe die zu weissen Schafen werden und ins Paradies kommen wollen|Homepage| |Auferstehung| |Historizität Jesus | |Christ werden / Evangelium| |Jungfrauengeburt| |Homöopathie genauso böse wie Homosex ?| |Antichrist so wird mans| |Warum musste Jesussterben| |Die Erlösung = gute Nachricht| |Nix Zaubern Leute| |Kreation vs. Evolution| |Die Basicsdes Christentums| |Islam ist nicht geil ...| |Homosex| |Bibelbeweis erfüllte Prophezeihung| |Die_Bibel_ist_zu_dick| |Nachschlagewerk| |Israel - wem gehört es| |Links|Auferstehunghttp://www.professorenforum.de/volumes/v01n02/artikel1/zoellerg.htmFrühe Glaubensbekenntnisse und historische TatsachenFrühe Glaubensbekenntnisse sind insofern von Bedeutung, da sie bereits von den erstenChristen des ersten Jahrhunderts Einblicke in Geschehnisse geben, die nicht erst in dieEvangelien „eingebaut“ wurden, wie manche kritische Gelehrte glauben, insbesonderediejenigen, die die Autorenschaft der Evangelien anzweifeln und der Meinung sind, daß dieseerst im 2. Jahrhundert n.Ch. verfaßt wurden. Da die Paulusbriefe vermutlich der Schriftlegung der meisten Evangelien vorangehen, sind die dort anzutreffen Zitate solcher Glaubensbekenntnissesehr aufschlußreich. Es ist außerdem weitgehend anerkannt, daß solch alte Tradition echtehistorische Ereignisse präsentiert, wie z.B. das letzte Abendmahl.[6] Dies wurde selbst vonBultmann anerkannt.[7] Bezüglich der Auferstehung ist vor allem 1 Korinther 15:3-4 vonentscheidender Bedeutung. Dort heißt es:„Ich habe an euch weitergegeben, was ich selbst als Überlieferung empfangen habe, nämlich alserstes und Grundlegendes: Christus ist für unsere Sünden gestorben, wie es in den HeiligenSchriften vorausgesagt war, und wurde begraben. Er ist am dritten Tag vom Tod auferwecktworden, wie es in den Heiligen Schriften vorausgesagt war...“Im weiteren Verlauf der Passage berichtet Paulus vom Erscheinen des auferstandenen Christusvor Petrus, den „Zwölf“, 500 Personen gleichzeitig, vor Jakob, allen Aposteln und schließlich vor sich, Paulus, selbst.Daß es sich bei diesem Bekenntnis um ein frühes christliches, vor-PaulinischesGlaubensbekenntnis handelt, wird praktisch von allen kritischen Gelehrten über ein weitestheologisches Spektrum anerkannt.[8] Indikatoren dafür sind z.B. die im Original benutzten Wortefür „empfangen“ sowie „weitergegeben“. Sie stellen nämlich technische Terme für die Weitergabevon Tradition dar, d.h. Paulus hat diese Worte nicht selbst erfunden sondern weitergeben.Darüber hinaus gibt es weitere textuelle Indikatoren, die dies belegen.[9] So wird allgemeinangenommen, daß der Ursprung des zitierten Glaubensbekenntnisses in der Mitte der 30er Jahren.Ch. liegt, also kurz nach Jesus Kreuzigung.[10] Untersucht man die Frage, woher Paulusdieses Glaubensbekenntnis erhalten hat, so stellt man fest, daß er es wahrscheinlich von Petrusund Jakobus erhalten hat, als er kurz nach seiner Konvertierung (ca. 36-38 n.Ch.) Jerusalembesuchte und sich dort mit den Aposteln traf. Es handelt sich also um Augenzeugen der geschilderten Ereignisse. Der Historiker Hans von Campenhausen (und viele andere) attestiertdann auch 1 Korinther 15:3-4:„Diese Aussage erfüllt alle Anforderungen historischer Glaubwürdigkeit die überhaupt über einensolchen Text gemacht werden können.“[11]