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at-nt-jesus

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03/27/2010

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Gleich im nächsten Vers spricht Gott mit Eva über das Thema "Nachkommenschaft",über Schwangerschaft, Schmerzen, Geburt, das Verlangen der Frau und das Herrschen des Mannes. Eva hat dies so verstanden, daß ihr Sohn eben dieser Nachkomme wäre (vgl. 1. Mose 4,1, H.J. Bräumer a.a.O.). Das Judentum dagegen hat diesen Versauf den Messias (bzw. auf dessen Herrschaft) gedeutet und das Christentum dann folgerichtig auf Jesus Christus.Wir bleiben noch in 1. Mose 3 - fast versteckt findet sich noch ein weiterer, wichtiger Hinweis auf die Passion. In Vers 7 lesen wir, daß sich Adam und Eva Lendenschurze aus Feigenblättern gemacht hatten. Doch in Vers 21 heißt es dann:"Und Gott, der HERR, machte für den Menschen und seine Frau Kleider aus Fellen"(1. Mose 3,21).Warum handelte Gott so? Die Menschen hatten sich doch aus geflochtenen Feigenblättern Lendenschurze gemacht. Das waren ihre eigenen Werke, ihre eigenen guten Taten. Doch vor Gott genügten diese Schurze nicht. Gott tötet ein Tier, um darausBekleidung für Adam und Eva zu machen. Blut mußte fließen, das Blut eines unschuldigen Tieres, das Gott opferte. Wir lernen daraus: Vor Gott reichen unsere "Lendenschurze" nicht. Sie können unsere Scham, unsere Schuld nicht bedecken. Damitunsere Scham, unsere Schuld bedeckt wird, muß ein Unschuldiger geopfert werden.Unsere eigenen Taten sind nicht ausreichend. Hier haben wir einen wichtigen Hinweis, warum der Christus für uns gestorben ist: Unsere eigenen guten Taten vermögen unsere Sünden nicht zu bedecken. Wir können noch so sehr einen "Lendenschurz"aus guten Taten flechten - es wird vor Gott niemals ausreichen, um unsere Schuld, unsere Sünde zu bedecken. Gott weist den Weg: Ein Unschuldiger muß sterben, das Blut eines Unschuldigen muß fließen - und wir müssen uns diesen Tod des Unschuldigen "anziehen" wie einen Mantel. Als Christus am Kreuz starb und sein Blut für uns vergossen hat, das Blut eines ganz und gar Unschuldigen, geschah genau dies: Er starb für uns, weil unsere guten Taten nicht ausreichen, unsere Sünden auszutilgen. Ohne den Tod des Christus gibt es für uns keine Befreiung von Schuldund Sünde.Vor dem Tod des Christus jedoch, vor der Passion Christi, als zwar das Blut eines Tieres vergossen worden war, reichte dies noch nicht aus, um die Sünde Adam und Evas auszutilgen: Gott vertrieb die Menschen dennoch aus dem Paradies. Das zeigt uns, wie schwerwiegend Sünde tatsächlich ist. Nicht die guten Taten der Menschen noch das Blut eines Opfertieres können die Sünde aufwiegen. Der Mensch muß dennoch das Paradies verlassen, und Gott stellt zwei Engel mit Flammenschwerternvor das Paradies. Damit wurden die Menschen vom Paradies mit dem Baum des Lebens, ja vom Leben selbst abgeschnitten.Als Jesus aber am Kreuz stirbt, und ein Verbrecher, der mit ihm gekreuzigt wurde, an Jesus gläubig wurde, da versprach Jesus ihm: "Ich sage dir, noch heute wirst du mit mir im Paradies sein" (Lukas 23,43). Der Tod Jesu am Kreuz also öffnetwieder das Tor zum Paradies, zum ewigen Leben.1. Mose 22: Die Opferung IsaaksDie Beinahe-Opferung Isaaks ist ein deutliches Zeichen auf die Opferung des Messias Jesus Christus. Nicht einmal so sehr die Opferung Isaaks selbst, sondern vielmehr, daß Gott seine Opferung im letzten Moment verhindert und Abraham das stellvertretende Opfer eines Widders ermöglichte. Isaak steht hier für den Menschen,der dem Tode verfallen ist - jeder Mensch hat wegen seiner Sünden den Tod verdient; vergleiche Römer 3,23 und 6,23 -, doch Gott greift ein und akzeptiert ein stellvertretendes Opfer.Wir sind die dem Tode verfallenen Menschen. Wegen unserer Sünde haben wir den Tod verdient. Wir mißtrauen Gott, wir rebellieren gegen ihn, wir beten Götzen an -all das trennt uns von Gott, schneidet uns vom Leben ab.
 
Jesus Christus aber bietet sich als das stellvertretende Opfer für uns an. Und so wie Gott das stellvertretende Opfer eines Widders anstelle der Opferung von Isaak angenommen hat - ja selbst für dieses Opfertier gesorgt hat -, so nimmt Gottauch das stellvertretende Opfer Jesu Christi an. Gott selbst hat dafür gesorgt,daß Jesus in diese Welt kam, um an unserer Statt zu sterben. So verhindert Gottunseren eigenen Tod und schenk uns ewiges Leben.1. Mose 37-50: JosefJosef, der Sohn Jakobs, wurde von seinen Brüdern verraten und verkauft, und Gottberief ihn zum zweithöchsten Herrscher über Ägypten. Dies ist ein Vorbild für Jesus Christus, der von seinem Volk , den Juden, verworfen wurde. Einer seiner eigenen Jünger, Judas Iskariot, verkaufte ihn für 30 Silberstücke, die Juden verlangten seinen Tod, die Römer kreuzigten ihn. Doch er erstand von den Toten und ist nun der Herrscher aller Herrscher, der König aller Könige, der Herr aller Herren.2. Mose 12 - Das Passah-Opfer und der Auszug aus ÄgyptenDas Passah-Opfer, das Gott durch Mose befohlen hat, zeigt auf das Opfer Jesu Christi, auf sein vergossenes Blut. Ein unschuldiges Tier wird getötet, und sein Blut verhindert, daß der Todesengel das Leben der durch das Blut Geschützten fordert. Nur durch dieses vergossene Blut ist Errettung möglich.3. Mose 16 - Die OpfergesetzeDie mosaischen Opfergesetze sind Zeichen für das vollkommene Opfer, das Gott selbst darbrachte, als er seinen Sohn Jesus Christus hingab und am Kreuz für unseraller Sünden opferte (vergleiche dazu im Neuen Testament Hebräer 9-10).Psalm 22 - Der leidende ChristusNach Matthäus 27,46 betete Jesus, ehe er starb: »Eli, Eli, lemá sabachtháni? Dasheißt: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?«. Das ist der Anfangvon Psalm 22, den er wahrscheinlich ganz betete.Psalm 22 ist die Frage nach dem Warum und gibt zugleich die Antwort - ab Vers 4.Vergleiche die Aussagen von Psalm 22 mit den Berichten von Jesu Leiden und Sterben. So vergleiche insbesondere Psalm 22,7-9 mit Matthäus 27,39-44; Psalm 22,17 mit Jesaja 53,7 und Johannes 20,20-25; Psalm 22,19 mit Matthäus 27,35.In den Versen 15-18 haben wir eine anschauliche Beschreibung der Kreuzigung (diefreilich damals unbekannt war!): »Die Knochen (der Hände, der Arme, der Schultern und des Beckens) zertrennt (aus den Gelenken) (V. 15); der übermäßige Schweiß, verursacht durch intensives Leiden (V. 15); die Tätigkeit des Herzens in Mitleidenschaft gezogen (V. 15); die Kraft erschöpft; ein quälender Durst (V. 16); die Hände und Füße durchbohrt (siehe V. 17 [...], vgl. auch Johannes 20,22); durchteilweise Nacktheit Verletzung des Anstands (V. 18); das alles ist mit dieser Art des Todes verbunden. Die Zustände, die hier erwähnt werden, wurden durch dieKreuzigung Christi ganz genau erfüllt. Der trostlose Schrei in V. 2 (Matthäus 27,46); die Stunden des Lichtes und der Finsternis in V. 3 (Matthäus 27,45); die verächtliche und demütigende Behandlung in Vv. 7-9.13.14 (Matthäus 27,39-44); dasWerfen des Loses in V. 19 (Matthäus 27,35); alles wurde wörtlich erfüllt. Wennman bedenkt, daß die Kreuzigung eine römische und nicht eine jüdische Form der Todesstrafe war, so ist hier der Beweis für die Inspiration der Bibel unwiderlegbar erbracht« (Scofield-Bibel zu Vers 8). Solange Qumran keine Rolle spielte, konnte man von einer christlichen Fälschung von Psalm 22 ausgehen. Qumran mit seinen vorchristlichen Handschriften beweist jedoch, das diese These unhaltbar ist. Und die Kreuzigung gab es zur Zeit Davids nachweislich noch nicht (und selbst wenn man diesen Vers nicht David, sondern einer späteren Zeit zuschreibt, reichen auch die jüngsten Datierungen in eine Zeit, ehe die Kreuzigung erfunden wurde). So ist Psalm 22 entweder reiner Zufall, was vollkommen unmöglich ist, oder aber Prophezeiung auf den Tod Jesu am Kreuz hin.
 
Die Funde in Qumran machen es also unmöglich, an eine christliche Fälschung zu glauben. Hätte jemand den Leidenspsalm zufällig so schreiben können, daß er genauauf die Kreuzigung Jesu paßt? Und es ist ja nicht nur Psalm 22. Auch Jesaja 53und andere Bibelstellen hauen, wie wir noch sehen werden, in die gleiche Kerbe.So viele Zufälle kann es gar nicht geben. Hier kann man nur an das Wirken einesallwissenden Gottes denken, der den Schreiber von Psalm 22 zu dieser erstaunlichen Prophezeiung veranlaßte. Ins Gewicht fällt hier gar nicht mehr, daß in der Bibel die Zahl 22 durchgängig die Zahl des Leidens und des Opfers ist (vgl.. Gerhard Salomon, »Zahlen der Bibel«).Übrigens bilden die Psalmen 22, 23 und 24 eine »Hirten-Trilogie«. »In Psalm 22 gibt der gute Hirte Sein Leben für die Schafe (Johannes 10,12); in Psalm 23 sorgtder große Hirte, 'der aus den Toten heraufgeführt wurde... durch das But einesewigen Bundes' (Hebräer 13,20), in zarter Weise für Seine Schafe; in Psalm 24 erscheint der oberste Hirte als König der Herrlichkeit, um seine Schafe zu belohnen (1. Petrus 5,4)« (Scofield-Bibel zu Psalm 22,2). Wir haben also hier eine Konjunktion von drei Sternen, den »großen Hirten-Stern«, der uns zu Jesus Christus führt, dem guten Hirten (Johannes 10,11+14, lies den ganzen Text!).Jesaja 53 - Christus, der Knecht Gottes(Jesaja 52,13-53,12, im Folgenden der Bibeltext »in Anführungszeichen«, Kommentare aus der Scofield-Bibel in kursiver Schrift, eigene Kommentare in normaler Schrift. Zu dem Buch Jesaja ist anzumerken, daß in Qumran eine komplette Rolle dieses Buches gefunden wurde, die von Archäologen auf die Mitte des zweiten Jahrhunderts vor Christus datiert wurde, und die mit dem bis dahin kekannten - nur in rund 1000 Jahre jüngeren Handschriften sowie in Übersetzungen überlieferten - Textinhaltlich vollständig übereinstimmten.)»Siehe, mein Knecht wird einsichtig handeln. Er wird erhoben und erhöht werden und sehr hoch sein.«Wenn auch die Geburt Christi schon in den vorigen Kapiteln vorausgesagt wurde (7,14; 49,1-7), so beginnt doch hier erst der Abschnitt über Christus, den leidenden Knecht des HERRN. Seine Erniedrigung im allgemeinen wird in Kap. 50 berichtet. Das 53. Kapitel enthält einen Bericht über die Leiden Christi (VV. 1-3), in dem sie als stellvertretend (VV. 4.6.7.9) und siegreich (VV. 10-12) gezeigt werden. Aufgrund dieses Opfers kann die Erlösung angeboten werden, wie es in Kap. 55 geschieht. Die Randbemerkungen zu Jesaja 53 lassen erkennen, wie häufig dieses Kapitel von unserm Herrn und von den Schreibern des NT gebraucht wird. Beachte, daß in den Stellen vom Knecht manchmal von Ihm in der 3. Person die Rede ist, manchmal wird Er angeredet und manchmal spricht Er selbst.»Wie sich viele über dich entsetzt haben - so entstellt war sein Aussehen, mehrals das irgendeines Mannes, und seine Gestalt mehr als die der Menschenkinder -,«Diese Stelle zeigt ein erschreckendes Bild; denn man kann auch lesen: "Seine Gestalt war so anders als die eines Menschen, daß sein Aussehen nicht mehr das eines Sohnes des Menschen war", d. h. nicht mehr menschlich. Das war die Wirkung derbrutalen Behandlung, die in Matthäus 26,67.68; 27,27-30 beschrieben wird. »ebenso wird er viele Nationen besprengen; über ihn werden Könige ihren Mund schließen. Denn sie werden sehen, was ihnen nicht erzählt worden war, und was sie nichtgehört hatten, werden sie wahrnehmen.« Vergleiche die wörtliche Erfüllung dieserVoraussage in 1. Petrus 1,1.2, wo von Menschen aus vielen Nationen gesagt wird,daß sie mit dem Blut Jesu Christi besprengt wurden. Das Wort, das hier mit "besprengen" übersetzt wird, wird gewöhnlich in dem Pentateuch (5 Bücher Mose) gebraucht, um die Reinigung der Gefäße im Tempel zu beschreiben, wenn die Priester Blut oder Wasser auf sie sprengten. Vgl. Hebräer 10,22.

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