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NAI DE 2007-05

NAI DE 2007-05

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03/27/2010

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3
EDITORIAL
 Liebe Israelfreunde
In diesem Monat erinnern wir uns an die Himmelfahrt Jesu. Der Evange-list Lukas berichtet, dass Jesus sich nach Seiner Auferstehung 40 Tage langwiederholt Seinen Jüngern zeigte und sie auch belehrte über das, was Erihnen zu tun befohlen hatte (vgl. Apg 1,3). Vor ihnen lag eine gewaltige Auf-gabe, nämlich in Seinem Namen allen Nationen die Umkehr zur Vergebungder Sünden zu predigen. Sie sollten damit in Jerusalem beginnen (vgl. Lk24,47). Jesu Zuspruch an einen gelähmten Mann –
«Sei guten Mutes, mein Sohn, deine Sünden sind vergeben» 
(Mt 9,2) – hielten die Schriftgelehrtenfür eine Gotteslästerung. Doch Jesus heilte danach den Gelähmten auch, umzu beweisen, dass Er tatsächlich Vollmacht hat, Sünden zu vergeben. DieseAutorität übertrug Er vor Seiner Himmelfahrt Seinen Jüngern. Doch bevorEr zum Vater zurückkehrte, wollte Er Seine Jünger noch einmal vollständigvon Seiner göttlichen Macht und Kraft überzeugen. Deshalb erschien Erihnen 40 Tage lang wiederholt als der Lebendige. Sie sollten Jesus als denauferstandenen, lebendigen und verherrlichten Herrn erkennen, weil sie nurdann Seine Botschaft überzeugend verkündigen konnten. Die AuferstehungJesu ist das Fundament der Heilsbotschaft. Wenn an dieser Grundlagenicht kompromisslos festgehalten wird, verliert die Botschaft ihre Kraftund Wirkung. Darum ist es auch für uns heute entscheidend, Ihn durch SeinWort und Seinen Geist persönlich zu kennen, wenn wir unsere Aufgabe alsBoten Jesu richtig wahrnehmen wollen.Jesus sagte in diesem Zusammenhang zu Seinen Jüngern, es sei gut,dass Er weggehe, weil sonst der Geist nicht kommen würde. Manchmal fälltes uns schwer, diese Worte des Herrn zu verstehen; denn wir meinen, eswäre doch besser, wenn der Herr hier geblieben wäre. Deshalb erklärt Erin Johannes 16,8, warum das Kommen des Geistes wichtig ist:
«… wird er die Welt überführen von Sünde und von Gerechtigkeit und vom Gericht.» 
 Darin besteht die Aufgabe des Heiligen Geistes. Und so mussten die Apos- tel in Jerusalem warten, bis der Geist, den der Vater verheissen hatte,gekommen war. Dieser Geist bereitete dann auch der Verkündigung desEvangeliums den Weg. Das sehen wir unter anderem an dem Bericht überdie Bekehrung des römischen Hauptmanns Kornelius. Die Ausgiessung desGeistes zu Pngsten sollte dem Evangelium auch den Weg zu den Nationenebnen. Vorher galt der Auftrag Jesu fast ausschliesslich den Juden. DochGott will sich am Ende wieder Seinem Volk Israel zuwenden; dann wirdsozusagen ein Spätregen des Geistes ausgegossen. In Hesekiel 11,18-19wird erwähnt, wie Gott Seinen Geist in sie legen und Menschen aus ihnenmachen will, die Sein Wort befolgen, nachdem Er sie wieder in ihr Landversammelt hat. Dieses Handeln Gottes an Israel erwarten wir noch fürdie Zukunft. Zurzeit wird in Israel ein Skandal nach dem anderen publik,Korruption und Betrug auf höchster Ebene werden aufgedeckt. Vielleichtist dieses aktuelle Geschehen schon der erste Schritt auf dem Weg zurErfüllung der Prophezeiung in Hesekiel 11.Im Geist der Wahrheit, den der Herr uns gegeben hat, mit Ihnen verbun-den grüsst Sie mit einem herzlichen ShalomIhr
Fredi Winkler 
 Die Ausgiessung desGeistes zu Pngsten soll-te dem Evangelium auchden Weg zu den Nationenebnen
 
4
Nachrichten aus Israel • 5/2007
®
INHALT MAI 2007
Nachrichten aus Israel
®
Schweiz:
 
Missionswerk Mitternachtsruf
Abteilung Beth-Shalom
Ringwiesenstrasse 12aCH 8600 DübendorfTel. 0041 (0)44 952 14 17Fax 0041 (0)44 952 14 19E-Mail: beth-shalom@mnr.ch
Deutschland:
 
Mitternachtsruf Zweig Deutschland e.V.
Abteilung Beth-Shalom
Kaltenbrunnenstrasse 7DE 79807 LottstettenTel. 0049 (0)7745 8001Fax 0049 (0)7745 201E-Mail: beth-shalom@mnr.ch
Zeitschriften Schweiz:
Missionswerk Mitternachtsruf,
 
Abteilung Beth-Shalom
«Nachrichten aus Israel»Ringwiesenstrasse 12a, CH 8600 DübendorfTel. 0041 (0)44 952 14 15, Fax 0041 (0)44 952 14 11E-Mail: nai@mnr.ch
Deutschland:
 
Missionswerk Mitternachtsruf,
Abteilung Beth-Shalom
«Nachrichten aus Israel»Kaltenbrunnenstrasse 7, DE 79807 LottstettenTel. 0049 (0)7745 8001, Fax 0049 (0)7745 201E-Mail: nai@mnr.chDie «Nachrichten aus Israel» erscheinen auch inenglischer, französischer, holländischer, portugiesischer,rumänischer, spanischer und ungarischer Sprache.Erscheinungsweise monatlich.
Abonnementspreise jährlich:
Schweiz CHF 18.–; Deutschland EUR 12.–; Europa undMittelmeerländer EUR 18.–; Übersee EUR 24.–. Abonnemen- te laufen ein Jahr (beginnend jeweils Januar) und werdenautomatisch um ein weiteres Jahr verlängert, wenn sienicht einen Monat vor Jahresende gekündigt werden.
Einzahlungen Schweiz:
 
Missionswerk Mitternachtsruf, Abteilung Beth-ShalomPostkonto 80-11535-0oder Zürcher Kantonalbank, CH 8330 Pfäfkon ZHKonto 1152-0772.695, Bank Clearing 752
Einzahlungen Deutschland:
 
Missionswerk Mitternachtsruf, Abteilung Beth-ShalomPostbank Stuttgart, BLZ 600 100 70, Konto 139220-700oder Sparkasse Hochrhein, Waldshut, BLZ 684 522 90Konto 06600670
Druck:
 
EKM-Nyomda, Palóc utca 2, HU 1135 Budapest
Israelreisen:
Missionswerk MitternachtsrufAbteilung Beth-Shalom-ReisenRingwiesenstrasse 12 a, CH 8600 DübendorfTel. 0041 (0)44 952 14 18, Fax 0041 (0)44 952 14 19E-Mail: reisen@mnr.ch
Gästehaus:
 
Beth-Shalom, P.O.B. 6208, Hanassi Avenue 110IL 31060 Haifa-Carmel, IsraelTel. 00972 4 837 74 81, Fax 00972 4 837 24 43E-Mail: beth-shalom-israel@mnr.ch
Eingedenk dessen, dass alle menschliche ErkenntnisStückwerk ist (1.Kor 13,9), legen die Autoren eigenverant-wortlich ihre persönliche Sicht dar.
Initialen der Autoren und Quellenangaben in dieserAusgabe:JG = Johannes Gerloff; ZL = Zwi Lidar; CM = Conno Malgo;AN = Antje Naujoks; US = Ulrich Sahm
Titelbild:
 
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EDITORIAL
3 von Fredi Winkler 
BIBLISCHE BOTSCHAFT
5 Fünf Hinweise auf die Wiederkunft Jesu 
YESHUA UND ISRAEL
10 Die ersten Zeitschriften der messianisch-jüdischen Bewegung in Israel
HINTERGRUNDINFORMATIONEN AUS ISRAEL
11 UNO-Bericht gibt Israel recht11 Jerusalem-Tag12 Darfur in Israel13 Meinungsumfrage13 Propaganda statt Lehrmittel14 Was tun, wenn …?15 Campus-Massaker: Israelischer Professor gab sein Leben für andere16 Luftschutzübungen in ganz Israel17 Steckt Israel dahinter?17 Von deutschen Bischöfen «angeekelt»18 Unterschriftenaktion gegen Israel19 Schwierige Begegnung19 Einzigartiges Forum mit wichtigem Ziel20 Israel-Brasilien-Kooperation20 Israel weit oben21 Der reinste Betrug21 Durch Autofahren Strassen erleuchten
SOFORTHILFE FÜR ISRAEL
22 An alle Israelfreunde
Campus-Massaker: Israelischer Profes-sor gab sein Leben für andere.
Eines derOpfer des Massakers, das ein südkore-anischer Student am 16. April 2007 aufdem Campus einer US-Hochschule an-richtete, ist ein 76-jähriger israelischerProfessor. Er stellte sich schützend vorseine Studenten.
Seite 15Durch Autofahren Strassen erleuchten.
Ein israelisches Jungunternehmenstellte vor einigen Wochen eine In-novation vor: Beim Überfahren vonBremsschwellen in verkehrsberuhigtenZonen kann Strom erzeugt werden.
Seite 21
 
5
DIE BIBLISCHE BOTSCHAFT
Fünf Hinweise auf die Wiederkunft Jesu
Ein Bibellexikon sagt: «Das Thema der Wiederkunft des Messias nimmt im Neuen Testament den breitesten Raum ein.» 
1
Der Judasbrief be- schäftigt sich ebenfalls eingehend damit und auch in unseren Herzen sollte dieses Thema viel Platz einnehmen.
Norbert Lieth
1. Hinweis: der Ausdruck «letzte Zeit».
 
«Denn sie sag-ten euch, dass am Ende der Zeit Spötter sein werden, dienach ihren gottlosen Begierden wandeln»
(Jud 18).Das gesamte Gemeindezeitalter, das heisst die Zeit seit  Jesu erstem Kommen auf die Erde bzw. seit Pngsten, ist imallgemeinen Sinn Endzeit:-
 
«Alle diese Dinge aber, die jenen widerfuhren, sind Vorbil-der, und sie wurden zur Warnung für uns aufgeschrieben, auf die das Ende der Weltzeiten gekommen ist»
(1.Kor 10,11).
-
«Nachdem Gott vielfältig und auf vielerlei Weise ehe- mals zu den Vätern geredet hat in den Propheten, hat er  am Ende dieser Tage zu uns geredet im Sohn, den er zum Erben aller Dinge eingesetzt hat, durch den er auch dieWelten gemacht hat»
(Hebr 1,1-2).-
«Es ist aber nahe gekommen das Ende aller  Dinge. So seid nun verständig und nüchtern zumGebet»
(1.Petr 4,7).-
«Euer Gold und Silber ist verrostet, und ihr Rost wird gegen euch Zeugnis ablegenund euer Fleisch fressen wie Feuer. Ihr habt  Schätze gesammelt in den letzten Tagen!»
 (Jak 5,3).-
«Er war zuvor ersehen vor Grundle- gung der Welt, aber wurde geoffenbart in den letzten Zeiten um euretwillen»
 (1.Petr 1,20).Doch es gibt auch eine Endzeit imengeren Sinn, eine unmittelbare End-zeit. Diese hängt mit der StaatsgründungIsraels zusammen. Für die Juden bedeutendie «letzten Tage» die Zeit der Erscheinung desMessias in Herrlichkeit:
«… am Ende der Tage wer-det ihr es verstehen. Zu jener Zeit, spricht der Herr,werde ich der Gott aller Geschlechter Israels sein, und  sie werden mein Volk sein. So spricht der Herr: Ein Volk,das dem Schwert entohen ist, hat Gnade gefunden in der Wüste. Ich will gehen, um Israel zur Ruhe zu bringen!»
(Jer30,24-31,2; vgl. auch 1.Mo 49,1.10; 4.Mo 24,14; Jer 33,7-8.14-15; Dan 7 u.a.m.). Am Ende der Tage wird das jüdische Volk, das dem Schwert entohen ist (Holocaust), nach lan-ger Zeit der weltweiten Zerstreuung und Verfolgung Gnadenden; es wird seine verwüstete Heimat wieder aufbauen(Hes 36,33-36). Dadurch wird es letztendlich der Ruhe immessianischen Reich entgegengebracht werden (vgl. Hebr4,8-9). Mit anderen Worten: Zuerst wird Israel im Unglaubengesammelt und später zum Glauben geführt werden (vgl. Jer 33,7-8; Hes 37; Hos 3,4-5; Zeph 2,1-3).

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