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NAI DE 2007-07

NAI DE 2007-07

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03/27/2010

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3
EDITORIAL
 Liebe Israelfreunde
Vielleicht ist Ihnen bei einem Besuch im Heiligen Land schon einmal Folgen-des aufgefallen: Ausgerechnet in Cäsarea, dem Ort, an dem durch göttlichesEingreifen zum ersten Mal das Evangelium auch Menschen aus den Nationenverkündigt wurde, steht keine Kirche mehr. Vielmehr wurden von Archäologennur noch Überreste von zwei alten Kirchengebäuden ausgegraben. Offenbarwar das damalige Geschehen für die traditionellen Kirchen nicht wichtig genug,um mit einem Bauwerk an die erstmalige Ausgiessung des Geistes Gottes aufMenschen aus den Nationen zu erinnern. Für Gott war dieses Geschehen je-doch von ausserordentlicher Bedeutung. Er sandte sogar einen Engel aus, umKornelius, dem römischen Hauptmann von Cäsarea, bestimmte Anweisungenzu geben. Gleichzeitig wurde Petrus durch eine göttliche Erscheinung auf einenBesuch im Haus eines Unbeschnittenen vorbereitet. Als nun Petrus das Haus desKornelius betrat, sagte er zu der versammelten Hausgemeinde:
«Ihr wisst, wie unerlaubt es für einen jüdischen Mann ist, sich einem Fremdling anzuschliessen oder zu ihm zu kommen; und mir hat Gott gezeigt, keinen Menschen gemein oder unrein zu nennen» 
(Apg 10,28).Die grösste Kirche in Cäsarea wurde in der byzantinischen Zeit gebaut,und zwar auf dem höchsten Punkt der Stadt. Dort stand früher der Tempel, denHerodes zu Ehren des Kaisers hatte errichten lassen. Mit dem Bau einer Kirchean diesem Ort wurde sozusagen symbolisch angedeutet, dass die heidnischeZeit der Unwissenheit über die göttlichen Wahrheiten zu Ende und die Zeit desHeiligen Geistes angebrochen sei. Allerdings ist gerade in den letzten hundertJahren der Umgang mit dem Heiligen Geist innerhalb der Christenheit problema- tisch geworden. Denn zunehmend hat man Ihn zum Wundergeist hochstilisiertund sieht Ihn nicht mehr in erster Linie als den Geist der Wahrheit an, den derHerr Jesus den Seinen gegeben hat, um sie in alle Wahrheit zu leiten.Die Kirche in Cäsarea wurde wahrscheinlich bei der islamischen Eroberungum das Jahr 640 n.Chr. zerstört. In der Kreuzfahrerzeit wollte man an diesem Orterneut eine Kirche bauen. Das Gebäude ist aber nie fertig geworden, weil dieFundamente nicht stabil waren und es noch während der Bauarbeiten in sichzusammenstürzte. Auch in diesem Geschehen kann man eine tiefe Symbolikerkennen. Wegen ihres Ungehorsams Gott und Seinem Wort gegenüber hat sichder Geist der Wahrheit allmählich aus den traditionellen Kirchen zurückgezogen,und Irrlehren begannen sich auszubreiten.Zur Zeit der Apostel wollten die Juden mit den Heiden nichts zu tun haben,schon gar nicht mit den Römern, die ihr Land beherrschten. Doch Petrus wur-de ausgerechnet zu einem Römer gesandt. Heute kann man eine umgekehrteEntwicklung beobachten. Viele Menschen aus den Nationen, besonders auchsolche, die sich Christen nennen, wollen mit den Juden nichts zu tun haben.Akademische Kreise in Grossbritannien streben sogar einen Boykott israelischerAkademiker und Universitäten an. Auch auf anderen Gebieten gibt es ähnlicheBemühungen, Israel zu boykottieren oder in die Isolation zu drängen. So wirdIsrael zunehmend als Bösewicht und Kriegstreiber dargestellt, die Palästinenserdagegen als diejenigen, die nach Frieden streben. In den Nationen ist es heutewirklich schlecht bestellt um die Liebe zur Wahrheit. Deshalb sind die wahrenGläubigen aus den Nationen heute umso mehr dazu aufgerufen, für die Wahrheiteinzustehen, vor allem auch dann, wenn es um die Situation Israels geht.In der Liebe zur Wahrheit mit Ihnen verbunden grüsst Sie mit einem herzli-chen ShalomIhr
Fredi Winkler 
Viele Menschen aus den Nationen, besondersauch solche, die sichChristen nennen, wollenmit den Juden nichts zutun haben
 
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Nachrichten aus Israel • 7/2007
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INHALT JULI 2007
Nachrichten aus Israel
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Schweiz:
 
Missionswerk Mitternachtsruf
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Ringwiesenstrasse 12aCH 8600 DübendorfTel. 0041 (0)44 952 14 17Fax 0041 (0)44 952 14 19E-Mail: beth-shalom@mnr.ch
Deutschland:
 
Mitternachtsruf Zweig Deutschland e.V.
Abteilung Beth-Shalom
Kaltenbrunnenstrasse 7DE 79807 LottstettenTel. 0049 (0)7745 8001Fax 0049 (0)7745 201E-Mail: beth-shalom@mnr.ch
Zeitschriften Schweiz:
Missionswerk Mitternachtsruf,
 
Abteilung Beth-Shalom
«Nachrichten aus Israel»Ringwiesenstrasse 12a, CH 8600 DübendorfTel. 0041 (0)44 952 14 15, Fax 0041 (0)44 952 14 11E-Mail: nai@mnr.ch
Deutschland:
 
Missionswerk Mitternachtsruf,
Abteilung Beth-Shalom
«Nachrichten aus Israel»Kaltenbrunnenstrasse 7, DE 79807 LottstettenTel. 0049 (0)7745 8001, Fax 0049 (0)7745 201E-Mail: nai@mnr.chDie «Nachrichten aus Israel» erscheinen auch inenglischer, französischer, holländischer, portugiesischer,rumänischer, spanischer und ungarischer Sprache.Erscheinungsweise monatlich.
Abonnementspreise jährlich:
Schweiz CHF 18.–; Deutschland EUR 12.–; Europa undMittelmeerländer EUR 18.–; Übersee EUR 24.–. Abonnemen- te laufen ein Jahr (beginnend jeweils Januar) und werdenautomatisch um ein weiteres Jahr verlängert, wenn sienicht einen Monat vor Jahresende gekündigt werden.
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Gästehaus:
 
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Eingedenk dessen, dass alle menschliche ErkenntnisStückwerk ist (1.Kor 13,9), legen die Autoren eigenverant-wortlich ihre persönliche Sicht dar.
Initialen der Autoren und Quellenangaben in dieserAusgabe:ZL = Zwi Lidar; CM = Conno Malgo; AN = Antje Naujoks;US = Ulrich Sahm
Titelbild:
 
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EDITORIAL
3 von Fredi Winkler 
BIBLISCHE BOTSCHAFT
5 Ein Mann und sein Auftrag 
YESHUA UND ISRAEL
9 Messianische Zeugnisse in der Zeitschrift «Tal» (Tau)
HINTERGRUNDINFORMATIONEN AUS ISRAEL
10 Israelin an der Weltspitze11 In Israel in Sicherheit11 Rabbiner besuchten Tempelberg12 «Sie verstehen nur die Sprache der Gewalt»13 Die Ethik der israelischen Armee14 Exportschlager 14 Israel im Visier des Iran15 Archäologie belegt die Bibel16 Wofür «Hamastan» gut ist ...17 Jerusalem, die viel geliebte Stadt17 Trinkwasser aus Tau gewinnen18 Früherkennung von Krebs18 «Finger am Puls»19 Führend unter 1 742 Ausstellern19 Israelische Präzision20 Schwarzes Gold in Israel20 Science-Fiction wird Realität20 «Protector» alleine auf Kurs21 Simulatortraining für Ärzte21 «Summer Sun»22 Fliegen wird gesünder und bequemer 
«Sie verstehen nur die Sprache derGewalt».
Bis vor neun Jahren lebteSuliman Qadia in Khan Younis im Ga-zastreifen. Seither wohnt er in der isra-elischen Stadt Sderot. Er oh aus Gaza,weil er jahrelang mit dem israelischenGeheimdienst kooperiert hatte, und be-fürwortet militärische Aktionen Israelsim Gazastreifen.
Seite 12Archäologie belegt die Bibel.
Jerusa-lems Archäologen, die von Bauarbei- tern aufgrund von archäologischenFunden alarmiert wurden, machteneine einzigartige Entdeckung, die dieErzählungen der Bibel belegt.
Seite 15
 
5
DIE BIBLISCHE BOTSCHAFT
Ein Mannund sein Auftrag
 In dieser Botschaft geht es um Baruch.Wer ist er und wo nden wir ihn in der  Bibel? Im Alten oder im Neuen Testa- ment – wo würden Sie ihn suchen? 
Johannes Vogel
 Wenn Sie
nach Israel kommenund besonders begrüsst werden,dann begegnen Sie dem NamenBaruch. «Baruch Haba!» – «Sei willkommen!» Es kann auch übersetzt  werden mit den Worten: «Gesegnet sei,der da kommt!» Der Name Baruch bedeutet nämlich «der Gesegnete». Er war der Sohn Nerijas(vgl. Jer 32,12) sowie der Freund und Schreiberdes Propheten Jeremia. In den Apokryphen nden wir auch ein Buch Baruch. Die Sammlung, die unterdem Namen «Baruch» zusammengestellt wurde, ist historisch interessant, da sie uns einen Einblick in das Volk Israel in der Diasporazeit gewährt. Ja sogar beiarchäologischen Funden taucht der Name Baruch auf.1996 wurde bekannt, dass ein Siegel mit dem Namen von Baruch in der Londoner Privatsammlung vonMoussaieff existiert.
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Allerdings weist dieses Siegeleine Besonderheit auf: Es enthält einen Fingerab-druck. Da das Siegel Baruch gehörte, muss er derLetzte gewesen sein, der das Siegel berührte, alsdamit die Papyrusrolle versiegelt wurde. Forscher vermuten daher, dass der Fingerabdruck von Baruchselber stammt.Baruch ist also eine ganz besondere Person, die bisheute von sich reden macht. Schauen wir uns dieseninteressanten Diener des Wortes einmal näher an. Wirlesen von Baruch im Buch des Jeremia in den Kapiteln 32,43, 45 – am meisten jedoch in Kapitel 36.
Gottes Wort ruft zur Umkehr (Jer 36,1-24).
Juda stehtam Abgrund. Wir benden uns somit im Jahr 605 v.Chr. DieBewohner des Nordreichs wurden bereits vor über hundert Jahren von den Assyrern verschleppt. Die Menschen, diein Israel lebten, wussten, dass Gott Gericht übt. In Jeremia22,29 sagt Gott:
«O Land, Land, Land, höre des Herrn Wort!»
 Doch sie wollten nicht hören.Immer dann, wenn die Autorität des Wortes Gottesgeleugnet wird, folgen kurz darauf Chaos und Gericht. Dasgilt auch für unsere Länder (Vergangenheit und Gegenwart). Aber auch in unserem ganz privaten Umfeld wird das sicht-bar. Es herrscht Chaos, wo man nur hinschaut. Das Buch Jeremia führt uns anschaulich vor Augen, was geschieht, wenn ein ganzes Land Gottes Wort ablehnt. Diese Lektionbegann im vierten Jahr der Regierungszeit des Königs Jojakimin Juda. Damals wies Gott den Propheten Jeremia an, alleprophetischen Warnungen aufzuschreiben, die er in den vorangegangenen 23 Jahren an sein Volk weitergegebenhatte.In diesen Jahren hatte Jeremia das Volk immer wiedereindrücklich vor dem grossen Tag der Abrechnung gewarnt,den Jojakims Vater Manasse durch seine Gottlosigkeit undsein Blutvergiessen heraufbeschworen hatte. Wie bereits beim Nordreich möchte Gott das Schlimmsteabwenden und beauftragt Jeremia:
«Nimm dir eine Buchrolle

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