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NAI DE 2008-06

NAI DE 2008-06

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03/27/2010

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3
EDITORIAL
 Liebe Israelfreunde
Die Veranstaltungen zum 60-jährigen Bestehen Israels sind nicht nur einAnlass zum Feiern, sondern auch eine Gelegenheit für einen Rückblick aufdie Errungenschaften seit der Staatsgründung und für einen Ausblick aufdie Zukunftsperspektiven. Ein nicht gerade optimistisches Buch zu diesemThema verfasste Benny Morris, der in einem Kibbuz als Sohn eines israeli-schen Diplomaten geboren wurde. Im Hinblick auf die Intifada und die aktuelleAuseinandersetzung mit den Terrorgruppen Hamas und Hisbollah verdeutlichter, dass der Kampf der Palästinenser und Araber gegen die Errichtung einesjüdischen Staates von Anfang an ein islamisch motivierter Dschihad – einheiliger Krieg – war. Für die Araber sei es immer schon um alles oder nichtsgegangen. Seine These untermauert Morris mit einem Zitat aus einer Erklärungder Muslimbruderschaft von 1938. Darin wird bestätigt, dass der Kampf umPalästina für jeden Muslim eine unabwendbare Picht darstellt. Haj Amin al-Husseini, der einstige Anführer der palästinensisch-arabischen Bewegung,erklärte im März 1948 gegenüber einer Zeitung in Jaffa, die Araber hättenkeineswegs die Absicht, dem Teilungsplan der Vereinten Nationen zuzustim-men, sondern wollten die Zionisten so lange bekämpfen, bis ganz Palästinaein rein arabischer Staat sei.Die Geschichtsschreiber hätten solche Äusserungen am liebsten ignoriertoder als verbales Säbelrasseln dargestellt. Diese Fehleinschätzung teilte Mor-ris zufolge auch die damalige Führung der Zionisten, unter anderem David BenGurion. Andernfalls hätten die Zionisten die Araber aus dem gesamten Gebietzwischen Mittelmeer und Jordan vertrieben. Diese Auffassung begründetMorris so: «Wenn eine Gesellschaft dich zu zerstören droht, zwingt sie dich,diese Gesellschaft zu zerstören. Wenn man nur die Wahl hat zwischen Zer-stören oder der eigenen Zerstörung, dann ist es besser zu zerstören.» Deshalbmüsse man sich bewusst machen, dass die Araber ein grosses Stück diesesPlaneten für sich erobert hätten, nicht aufgrund ihrer Geschicklichkeit oderTugendhaftigkeit, sondern durch eine über mehrere Generationen währendeTaktik der Eroberungsfeldzüge sowie der Ermordung und Zwangsbekehrungder Unterworfenen. Auf diese Weise seien die Araber schliesslich in denBesitz von 22 Staaten gekommen, das jüdische Volk hätte jedoch noch nichteinmal einen einzigen gehabt. Morris zufolge überwiegt die Notwendigkeiteines jüdischen Staates gerade in dieser Region der Erde die Ungerechtigkeit,welche die Palästinenser durch ihre Vertreibung erlitten haben.Diese Ausführungen eines Israelis, der genauso alt ist wie der StaatIsrael, bieten nicht gerade eine optimistische Perspektive für die Zukunft.Seine düstere Prognose resultiert aus der von islamischer Seite vertrete-nen Unerbittlichkeit, wenn es um die Zerstörung Israels geht. Trotz diesesentmutigenden Rückblicks auf die noch junge Geschichte Israels könnenwir zuversichtlich in die Zukunft schauen. Denn gerade die Tatsache, dassLand und Volk Israel trotz gewaltiger Hindernisse noch existieren, zeigt, dassIsraels Dasein keine Selbstverständlichkeit, sondern ein «Dennoch» Gottesist. Mit dieser Erkenntnis dürfen wir getrost in die Zukunft blicken. Gott hat trotz aller Widerstände Seine Verheissungen über Israel erfüllt und wird sieauch in Zukunft erfüllen.In dieser Gewissheit mit Ihnen verbunden grüsst Sie mit einem herzlichenShalomIhr
Fredi Winkler 
Gerade die Tatsache, dassLand und Volk Israel trotzgewaltiger Hindernisse nochexistieren, zeigt, dass IsraelsDasein keine Selbstverständ-lichkeit, sondern ein«Dennoch» Gottes ist.
 
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Nachrichten aus Israel • 6/2008
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INHALT JUNI 2008
Nachrichten aus Israel
®
Schweiz:
 
Missionswerk Mitternachtsruf
Abteilung Beth-Shalom
Ringwiesenstrasse 12aCH 8600 DübendorfTel. 0041 (0)44 952 14 17Fax 0041 (0)44 952 14 19E-Mail: beth-shalom@mnr.ch
Deutschland:
 
Mitternachtsruf Zweig Deutschland e.V.
Abteilung Beth-Shalom
Kaltenbrunnenstrasse 7DE 79807 LottstettenTel. 0049 (0)7745 8001Fax 0049 (0)7745 201E-Mail: beth-shalom@mnr.ch
Zeitschriften Schweiz:
Missionswerk Mitternachtsruf,
 
Abteilung Beth-Shalom
«Nachrichten aus Israel»Ringwiesenstrasse 12a, CH 8600 DübendorfTel. 0041 (0)44 952 14 15, Fax 0041 (0)44 952 14 11E-Mail: nai@mnr.ch
Deutschland:
 
Missionswerk Mitternachtsruf,
Abteilung Beth-Shalom
«Nachrichten aus Israel»Kaltenbrunnenstrasse 7, DE 79807 LottstettenTel. 0049 (0)7745 8001, Fax 0049 (0)7745 201E-Mail: nai@mnr.chDie «Nachrichten aus Israel» erscheinen auch inenglischer, französischer, holländischer, portugiesischer,rumänischer, spanischer und ungarischer Sprache.Erscheinungsweise monatlich.
Abonnementspreise jährlich:
Schweiz CHF 18.–; Deutschland EUR 12.–; Europa undMittelmeerländer EUR 18.–; Übersee EUR 24.–. Abonnemen- te laufen ein Jahr (beginnend jeweils Januar) und werdenautomatisch um ein weiteres Jahr verlängert, wenn sienicht einen Monat vor Jahresende gekündigt werden.
Einzahlungen Schweiz:
 
Missionswerk Mitternachtsruf, Abteilung Beth-ShalomPostkonto 80-11535-0oder Zürcher Kantonalbank, CH 8330 Pfäfkon ZHKonto 1152-0772.695, Bank Clearing 752
Einzahlungen Deutschland:
 
Missionswerk Mitternachtsruf, Abteilung Beth-ShalomPostbank Stuttgart, BLZ 600 100 70, Konto 139220-700oder Sparkasse Hochrhein, Waldshut, BLZ 684 522 90Konto 06600670
Druck:
 
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Israelreisen:
Missionswerk MitternachtsrufAbteilung Beth-Shalom-ReisenRingwiesenstrasse 12 a, CH 8600 DübendorfTel. 0041 (0)44 952 14 18, Fax 0041 (0)44 952 14 19E-Mail: reisen@mnr.ch
Gästehaus:
 
Beth-Shalom, P.O.B. 6208, Hanassi Avenue 110IL 31060 Haifa-Carmel, IsraelTel. 00972 4 837 74 81, Fax 00972 4 837 24 43E-Mail: beth-shalom-israel@mnr.ch
Eingedenk dessen, dass alle menschliche ErkenntnisStückwerk ist (1.Kor 13,9), legen die Autoren eigenverant-wortlich ihre persönliche Sicht dar.
Initialen der Autoren und Quellenangaben in dieserAusgabe:ZL = Zwi Lidar; CM = Conno Malgo; AN = Antje Naujoks;US = Ulrich Sahm; FW = Fredi WinklerFür die Inhalte der fremden Webseiten, auf die verwiesenwurde, wird keine Haftungsverpichtung übernommen.Wir erklären hiermit ausdrücklich, dass zum Zeitpunkt derLinksetzung keine illegalen Inhalte auf den zu verlinkendenSeiten erkennbar waren. Auf die aktuelle und zukünftige Ge-staltung, die Inhalte oder die Urheberschaft der verknüpftenSeiten haben wir keinerlei Einuss. Für illegale, fehlerhafteoder unvollständige Inhalte und insbesondere für Schäden,die aus der Nutzung oder Nichtnutzung solcherart dargebo- tener Informationen entstehen, haftet allein der Anbieter derSeite, auf die verwiesen wurde, nicht derjenige, der überLinks auf die jeweilige Veröffentlichung lediglich hinweist.
EDITORIAL
3 von Fredi Winkler 
BIBLISCHE BOTSCHAFT
5 Gott spricht aber wie? 
YESHUA UND ISRAEL
9 Das Pessachfest und die messianische Hoffnung 
HINTERGRUNDINFORMATIONEN AUS ISRAEL
9 Die Feierlichkeiten zum 60. Jubiläum11 Die Vorgeschichte des modernen Israels12 Die «Operation Salomon»: Heimholung nach Eretz Israel12 Die Karriere einer äthiopischen Neueinwanderin13 US-Christen und Israel14 Kulinarisches aus 60 Jahren Israel14 Nasrallah ist beliebtester Führer 15 Das internationale Netz der Hisbollah16 Geheime Raketenbasis im Iran entdeckt 16 Zum Jubiläum: Mehr Moscheen(!) im ganzen Land17 Anschlag auf an Jesus gläubige Juden17 Israelische Drohnen für Frankreichs Armee18 Messianisches Gemeindezentrum in Jerusalem?18 Lothar Matthäus’ Bindung an Israel19 117 000 neue Arbeitsplätze in Israel20 Israelische Busse auf deutschen Strassen20 Revolution im Bereich des Trinkwassers21 Durchbruch verspricht Hoffnung 21 Totaler Durchblick mit neuartiger Kamera 22 Der 35. Kongress über das prophetische Wort 
Israelische Identität geht durch denMagen.
Zunächst lebte man in Israel mitLebensmittelmarken. Bis weit in die 1950er-Jahre war fast alles rationiert. Inzwischenist das Land ein Paradies für Kulinarischesaus aller Welt.
Seite 14Direkt aus der Pfütze trinken!
Gegenwärtigist nur rund ein Drittel aller Wasservorkom-men Israels als Trinkwasser einzustufen.Die Reserven schrumpfen. Eine israelischeFirma verspricht Abhilfe, zumindest im Not-fall.
Seite 20
 
5
DIE BIBLISCHE BOTSCHAFT
Ein Glaubensskeptiker fragte einst den Dorfpfarrer: «Herr Pfarrer,wenn Sie beten, dann sprechen Sie doch auf der einen Seite der Te- lefonleitung, ohne zu wissen, ob auf der anderen Seite überhaupt  jemand abgenommen hat.» – «Nein, nein», erwiderte der Pfarrer, «Sie irren, ich spreche, weil es vorher bei mir geklingelt hat!» 
Gott spricht –aber wie?
Thomas Lieth
Gott spricht.
Jesaja 1,2 sagt:
«Hört, ihr Himmel,und horche auf, o Erde; denn der Herr hat gesprochen…»
Gott blieb nicht der grosse Unbekannte, sondern Erhat sich auf vielfältige Art und Weise offenbart. Direktnach Erschaffung der ersten Menschen hat sich Gottdiesen bereits zu erkennen gegeben.
«Und Gott schuf den Menschen in seinem Bild, im Bild Gottes schuf er ihn; als Mann und Frau schuf er sie. Und Gott segnete sie; und Gott sprach zu ihnen …»
(1.Mo 1,27-28). Gott will Gemeinschaft mit den Menschen haben. Er ist keinanonymer Gott, kein gleichgültiger und oberächlicherGott, kein willkürlicher Gott und schon gar kein toterGott, sondern ein persönlicher,ein liebender und ein heiligerGott. Dieser Gott spricht seitMenschengedenken zu uns. Ja, Gott spricht. Aber wie?
«Nachdem Gott in vergan- genen Zeiten vielfältig und auf vielerlei Weise zu den Vätern geredet hat durch die Propheten, hat er in diesen letzten Tagen zuuns geredet durch den Sohn. Ihn hat er eingesetzt zum Erben von allem, durch ihn hat er auch dieWelten geschaffen; dieser ist die Ausstrahlung seiner Herrlichkeit und der Ausdruck seines Wesensund trägt alle Dinge durch das Wort  seiner Kraft; er hat sich, nachdem er die Reinigung von unseren Sündendurch sich selbst vollbracht hat, zur  Rechten der Majestät in der Höhe gesetzt»
(Hebr 1,1-3).
Gott spricht im Alten Tes-tament.
Der Hebräerbrief istan Juden gerichtet, die zumlebendigen Glauben an denHerrn Jesus Christus gekom-men sind. Aufgrund ihres Hin-tergrundes greift der von Gottinspirierte Schreiber des Heb-räerbriefes immer wieder auf das Alte Testament zurück,um aufzuzeigen, dass JesusChristus die Erfüllung des Alten Bundes ist. Der He-bräerbrief beginnt mit derTatsache, dass Gott zu denMenschen spricht.
«Nach-dem Gott in vergangenen Zeiten vielfältig und auf vielerlei Weise zu denVätern geredet hat durch die Pro- pheten …»
(Hebr 1,1).

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